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halbtonfilm Entwicklung


12 Antworten in diesem Thema

#11 Klaus Wehner

Klaus Wehner

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Geschrieben 07 September 2017 - 11:01

Hi Hendrik,

 

Deine Anforderungen (D max 2,5 und Kontrastumsetzung von 1:16) lässt sich am wahrscheinlich besten mit einem hart entwickelten Halbtonfilm erreichen.

Ich würde den NP 22 wählen und ihn hart entwickeln.

Eventuell eignet sich ein verdünnter Papierentwickler dafür ganz gut.

 

Die Lithfilme werden den gewünschten Kontrastumfang nicht darstellen können.

Die Weichentwicklung der Spezialfilme erfolgt durch Verminderung der Maximaldichte (unter 2,00)

Die Filme werden einfach nicht ausentwickelt. Überschüssiges Silber wird beim Fixieren herausgelöst.

Die eingeschränkte Möglichkeit einen normalen Kontrast darzustellen bleibt erhalten. Typisch für diese Filme ist ein Kontrastumfang von 1:8, also 3 Belichtungsstufen darstellen zu können.

Das lässt sich ja mit Deinem Graustufenkeil gut überprüfen.

 

Minimal mehr lässt sich eventuell mit einem Zweibad-Entwickler erreichen.

Mit dem Thema habe ich mich vor einiger Zeit intensiver beschäftigt.

Allerdings habe ich mit den genannten Spezialfilmen keine praktische Erfahrung.

 

Ganz ohne eigene Versuche wirst Du nicht auskommen.

Wenn Du einen Zweibad-Entwickler ausprobieren möchtest, kannst Du Dich bei mir melden.

Ich würde Dir von meiner Chemie etwas zur Verfügung stellen.

Leider habe ich aktuell keine Zeit für eigene Versuche. Aber ich würde Dir vielleicht weiterhelfen können.

Ich hatte mich mit dem Thema vor einiger Zeit intensiv beschäftigt.

Allerdings habe ich keine Erfahrung mit den genannten Spezialfilmen.

 

Herzliche Grüße

Klaus



#12 hfa

hfa

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Geschrieben 07 September 2017 - 23:40

...das ist doch jedenfalls mal ein Ansatz

Ich versuche das und melde mich oder berichte bedarfsweise

vielen Dank!

h



#13 Klaus Wehner

Klaus Wehner

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Geschrieben 09 September 2017 - 12:27

Welcher Film tatsächlich in der NP-22 Schachtel steckt, weiß ich nicht sicher. Eventuell ist es Foma Material.

Ob Du damit tatsächlich eine Maximaldichte von 2,5 erreichst ist fraglich.

 

Ich würde folgendermaßen vorgehen:

von jeder Filmsorte die Du zur Verfügung hast etwas Material abschneiden und in zwei Stücke teilen.

Ein Stück maximal belichten (eventuell mit der Taschenlampe), das zweite Stück bleibt unbelichtet.

Beide Teststücke in einen (verdünnten) Papierentwickler völlig ausentwickeln.

 

Damit hast Du eine gute Übersicht welche Filme Deiner Anforderung überhaupt annähernd entsprechen und welche gleich ausscheiden.

Das unbelichtete Stück gibt Dir einen wertvollen Hinweis auf der Grundschleier.

 

Berichte einmal bei Gelegenheit.

 

Herzliche Grüße

Klaus





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