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Foto

Polywarmton


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59 Antworten in diesem Thema

#51 sputnik

sputnik

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Geschrieben 01 Dezember 2012 - 21:28

Kann alles sein. Ich habe nicht Buch geführt über die Veränderungen. Ich weiß allerdings ganz genau, daß ich noch Ende 1999 "echtes" PW14 gekauft habe.
Später erstandenes PW14 NEW hatte den schlechteren Träger, keine so satten Schwärzen mehr und lithete weniger farbig.
Auch in Viradon verhielt es sich anders und wurde rötlicher.
Daß das erst 2003 gewesen sein soll, kann ich zwar kaum glauben, aber das heißt nicht, daß es nicht so war und wenn Du das sagts, wird's schon so gewesen sein.
Vielleicht hatte ich das PW14 mit neuer Emulsion und altem Träger einfach verschlafen.
Ist ja unterm Strich auch zweitrangig. Vom Gedanken, daß es jemals wieder das Ur-PW14 geben wird, habe ich mich eh verabschiedet. Die Zeit läßt sich nun mal nicht zurückdrehen.
Wenn das neue Papier fertig ist, werde ich es verarbeiten, zum Fomatone ins Verhältnis setzen und dann entscheiden, ob ich ein neues Standardpapier habe.
Ich halte meine Arme jedenfalls weit geöffnet für das ADOX PW14. :-)

Bearbeitet von sputnik, 01 Dezember 2012 - 21:29 .

Gruß,
S.


#52 pittyman

pittyman

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Geschrieben 02 Dezember 2012 - 17:05

@sputnik:

Wie gehst Du beim Fomatone mit der leicht oliven Färbung um? Habe es bisher in Moersch ECO und Neutol WA entwickelt, dabei aber keine extra Handstände probiert, um den Oliv-Ton zu beeinflussen. Wohlmöglich hast Du dahingehend mehr Erkenntnisse.

Grüße aus der DuKa
Dirk
´Schwarzweiss ist Farbe genug.´ B.Klemm

#53 sputnik

sputnik

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Geschrieben 02 Dezember 2012 - 18:14

@sputnik:

Wie gehst Du beim Fomatone mit der leicht oliven Färbung um?

Ich nehme sie hin. :-)
Man kriegt sie zwar mit ner kurzen Selen- oder Carbontonung so ziemlich weg, aber irgendwie leidet in meinen Augen dann die Gesamtanmutung des Papiers.

Gruß,
S.


#54 tepe

tepe

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Geschrieben 24 Dezember 2012 - 15:48

Könnte man nicht, wenn man schon Fotomaterial im Manufakturmaßstab herstellt, die PW-Emulsion auch auf andere Träger gießen und damit Produkte wiederbeleben wie
- Fotoleinen oder
- Papiere mit farbiger Unterlage (z.B. mit silbrigem Untergrund)?

tepe

#55 Achim B.

Achim B.

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Geschrieben 25 Dezember 2012 - 21:27

Frohe Weihnachten miteinander und dir Tepe auch noch frohe Ostern,

Ja es wäre schön wenn es noch mehr Materialauswahl gäbe, doch diese Spezialprodukte gingen schon zur Blütezeit des Heimlabors zu großen Stückzahlen über den Ladentisch.
Ob mann die nötigen Mengen absetzen kann um ne gießmaschine anzuwerfen ich weiß es nicht, da weiß unser Hausherr wohl besser Bescheid.
Ich habe bei mir noch ein paar socher spezialmaterialien rumiegen, leider mit so viel Grauschleier dass es auch nicht helfen würde wenn man sie in reinem Restrainer entwickeln würde. Aber trotzdem das feine Fotoleinen ist echt was schönes was ich vom groben nicht sagen kann.
Aber man kann da problem auch anderst lösen. Was den Metalischen Glanz betrift, so wurde mal hierzulande von Foto Gryzbowski Halochrome vertrieben (Foto Grybowski hatte viele spezialitäten im Angebot wie Siebdruckvorlagen zum selber machen, Colorvier(das in Engand teils noch angeboten wird aber die Fabrik nicht mehr existieren soll) Acufine, Diafine, Intelscreen Einstellscheiben)das war ein Spiegeltoner der das weiße im Bild in einen Spiegelglanz verwndelt hat. Das ganze konnte man kombinieren mit Printint die das Foto einfärbte.
Foto Gryzbowski gibt es wohl nicht mehr aber ich habe bei mir vor kurzem einen kataog von ihm gefunden und mich auf die Suche gemacht, Die Rockland Colloid Corporation gibt es noch http://www.rockaloid.com und sie hat ausr Halochrome und printtint noch mehr zum bieten, doch leider werden die Produkte in Merkelland nicht anbeboten, aber bei einigen Händlern in USA.
Ich selbst arbeitede früher was die Farbigen Papiere nbetrift mit einer Farbe made in Germany, die es glaube ich so immer noch gibt, nähmlich Ostereierfarben daher frohe Ostern.
Es gehen aber nicht alle, die die ich damals verwendet habe waren glaube ich Heitmann Iris die in Tablettenform die man mit Heißwasser und nem Esslöffle Essig anmacht. Die hielten sich fast ewig wenn sie nicht mit schimmeln anfingen und funktionierten mit meinem damaligen Iflford Multigrade "Plastikpapier" saugut und sind auch heute nach über 30 Jahre noch so bunt wie früher.
Was die retliche untergründe betrifft gibt es ja die Adox flüssig Emulsion die auch Kontrastvariabel ist.
Und fotoleinen gibt es für den Inkjetdruckenden Digitalfotographen zur genüge, da könnte man doch mal versuchen da flüssigemulsion drüberzu pinseln. ( die ist dann hoffentlich nicht so schlabbrig wie meine Tura)
Oder hoffen dass bei diesem Inkjetangebot mal jemand eine Marktchance sieht für Silberleine.
Also dann frohe Ostern und nicht vergessen rechtzeitig Eierfarbe kaufen ausprobieren und die wo funzt bunkern.

Gruß Achim

#56 sputnik

sputnik

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Geschrieben 30 Januar 2013 - 15:36

So. Damit hier nicht nur über Entwickler ohne MHD lamentiert wird und ausgerechnet das hauseigene Forum bezüglich erfreulicher Neuigkeiten in die Röhre gucken muß, verlinke hier mal, was MB unlängst bei aphog postete:
http://www.aphog.de/...php?f=2&t=23684

Bearbeitet von sputnik, 30 Januar 2013 - 15:37 .

Gruß,
S.


#57 Mirko Boeddecker

Mirko Boeddecker

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Geschrieben 05 Februar 2013 - 11:21

Könnte man nicht, wenn man schon Fotomaterial im Manufakturmaßstab herstellt, die PW-Emulsion auch auf andere Träger gießen und damit Produkte wiederbeleben wie
- Fotoleinen oder
- Papiere mit farbiger Unterlage (z.B. mit silbrigem Untergrund)?


Tepe,

die Mindestlosgrößen beim Beguß ergeben sich aus den Anfangs- und Endverlusten vor und nach dem Abtauchen.
Abtauchen muss mann immer dann, wenn man einen Unterlagen oder Emulsionswechsel vollziehen möchte.
Nach dem Abtauchen läuft einem Unterlage und Emulsion weg bis man wieder anfahren kann. Bei 30 Metern / Minute zählt jede Minute.
Nach jedem Antauchen verliert man ca. 1 Kilometer Bahnlänge bis der Guss wieder stabil ist.
Da verliert man also die Unterlage, den Herstellunsgpreis der Emulsion, Energie usw. Vom eingesetzten Silber lassen sich ca. 70% der Kosten zurück gewinnen.
Die Kosten schnellen dann sofort in die Höhe (wenn nach dem Abtauchen nicht wieder sehr lange produziert wird) und da das Preis-Kostenverhältnis bei allen Fotoprodukten ausgelutsch bis zum Zahnfleisch ist, können wir nicht einmal das MCC in matt produzieren, obwohl gefragt, aber eben nicht genug.

Bei Agfa hat man früher nach dem Antauchen eine ganze Woche durchproduziert non-stop.
Da war das fast egal ob am Anfang 1.000 Meter verloren gegangen sind.
Heute kranken alle Hersteller daran, dass ihre Anlagen für genau diese Produktionsweise konzipiert sind aber nach wenigen Stunden schon alles produziert haben was man für ein Jahr benötigt.

Wir versuchen dieser Herausforderung beim Film dadurch zu begegnen, dass wir perspektivisch gerne eine Gießmaschine mit "schmaler Breite" als Produktionsmaschine aufbauen wollen. Dann besteht das Problem zwar in derselben Art aber durch die "schmale Breite" reduzieren sich diese Zusatzkosten analog zur "Verschmalerung". Das wäre dann aber wieder für Papier nur bedingt eine Option, denn maximal ließe sich 8 x10 Inch herstellen.
1.000 Meter mal 21 cm ergeben 210 qm bei 1,45 Meter Breite ist es schon das 7 fache....

Ganz alternativ könnte man zu Hause das Auftragen der Emulsion verbessern. Es gibt bei Fotospeed "Coating Rods" die sehr preiswert sind und wir arbeiten gerade an einer profesionellern Variante für die eigenen Tests im Labor.
Möglicherweise können wir die in den Verkauf aufnehmen, wenn alles so klappt wie geplant.

Viele Grüße,

Mirko

PS nur der Vollständigkeit halber, weil einem das natürlich als erstes einfallen wird: Nein, nach allem was ich weiss gibt es keine technologische Möglichkeit eine Gießmaschine langsamer zu fahren anstelle sie zu verschmalern ;-)

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Eine Aktion von: http://www.adox.de


#58 tepe

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Geschrieben 05 Februar 2013 - 18:00

Danke, Mirko, für den Blick hinter die Kulissen, der verständlich macht, dass sich auch eine Manufaktur bestimmten Zwängen industrieller Produktionsabläufe nicht völlig entziehen kann.

Zum Beitrag @sputnik / Olivton: Fomatone entwickele ich in Adotol WA in der (nur für eine Sitzung haltbaren) Sparverdünnung 1+15 bei 25 °C. Dazu benutze ich einen Schalenwärmer. Erhöhte Temperatur und Verdünnung akzentuieren den warmen Bildton weiter. Ich habe damit immer ein reproduzierbares, sattes Warmschwarz ohne Olivton erzielt. Meine Erfahrungen beziehen sich auf die RC-Variante, vermutlich reagiert die Emulsion auf FB-Träger aber genauso.

Gruß

tepe

#59 pittyman

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Geschrieben 05 Februar 2013 - 19:01

Zum Beitrag @sputnik / Olivton: Fomatone entwickele ich in Adotol WA in der (nur für eine Sitzung haltbaren) Sparverdünnung 1+15 bei 25 °C.


der Theorie nach, bekommst Du bei einer fetteren Mischung (gleich kürzere Entwicklungszeit) einen wärmeren Bildton, da das Korn erst Braun und dann schwarz wird. Haste schon mal 1+4 probiert? Arbeite mit der gleichen Kombi und bin nach vielen Experimenten sehr glücklich damit.
´Schwarzweiss ist Farbe genug.´ B.Klemm

#60 sputnik

sputnik

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Geschrieben 06 Februar 2013 - 11:38

Nein. Das FB wird bei Sparverdünnung NICHT wärmer. Das mit der höheren Temperatur bringt zwar einen etwas wärmeren Ton, aber das Oliv verändert sich NICHT.
Wie das beim RC läuft, weiß ich nicht.
Beim Forte Polywarmtone erreichte man mit dem RC AUCH einen brauneren Ton als mit der FB Variante. Trotz offenbar identischer Emulsion.
Warum das so ist? Das frage ich mich auch. :-)

Gruß,
S.





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