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Neueinstieg in Negativentwicklung - welcher Entwickler?


38 Antworten in diesem Thema

#21 Renate

Renate

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Geschrieben 17 Oktober 2016 - 16:59

Adofix ist auch als Pulver ein Schnellfixierbad. Ich kenne derzeit keinen Hersteller, der noch das normale Fixierbad liefert. Das muss man sich schon selber mixen. Aber der Test der Klärzeit ist unabhängig vom Typ des Fixierbades immer richtig.

Viele Grüße

Renate
 



#22 elizabeth_reed

elizabeth_reed

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Geschrieben 18 Oktober 2016 - 12:34

Adofix ist auch als Pulver ein Schnellfixierbad. Ich kenne derzeit keinen Hersteller, der noch das normale Fixierbad liefert. Das muss man sich schon selber mixen. Aber der Test der Klärzeit ist unabhängig vom Typ des Fixierbades immer richtig.

Viele Grüße

Renate
 

 

Danke für diesen Hinweis, dass Adofix ein Schnellfixier ist, war mir nicht bekannt. Normale Pulverfixierer auf Basis von Natriumthiosulfat sind erhältlich von Foma, Kodak und Tetenal.

 

VG,

Jo


Bearbeitet von elizabeth_reed, 18 Oktober 2016 - 12:34 .


#23 Commodore Man

Commodore Man

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Geschrieben 18 Oktober 2016 - 17:13

Hallo.
Danke für die Tips!
Mir ist eh aufgefallen, dass ich ja noch eine angebrochene Flasche adofix vom Papier habe. Ist ca 3 Wochen jung.
Die klärzeitbestimmung kenne ich und mache diese schon immer mit dem papierfix, um durch eine Verlängerung zu erkennen, wann die Lösung erschöpft ist. Merke ich eine Verlängerung, kommt neuer fix.

Beim Film werde ich zusätzlich noch die obligatorische Strichliste führen. Es gibt da ja Angaben, wie viele Filme mit dem Ansatz machbar sind. Ich hoffe mal, dass meine Entwicklungsdose diese Woche endlich kommt. Es juckt in den Fingern ;).

Gruß C-Man

#24 Commodore Man

Commodore Man

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Geschrieben 19 Oktober 2016 - 20:32

Heureka, es ist vollbracht!

 

Heute ist endlich die Lieferung von Jobo angekommen und so hielt ich meinen Unitank 1520 in der Hand.

 

Es folgte, was folgen musste: Nach ein paar Trockenübrungen bei Licht und dann mit verschossenen Augen ging mir das Film einspulen schnell recht sicher von der Hand. Im Anschluss schnappe ich mir dann den extra hiefür belichteten, überlagerten Delta 100 und spulte Ihn in die Dose ein.

Nach dem ansetzten von Entwickler, stopbad und fix ging es dann los. Alles mit etwas aufregung schön nach Anweisung eingegossen, zeiten gemessen und bewegt. Während die ersten Kipper noch etwas unbeholfen waren, hatte ich auch da schnell herausgefunden, wie es sich wohl am besten Kippt.

 

Die Fixierzeit vorher mit dem Schnipseltest bestimmt. bei einer Klärzeit von 1:12 min bin ich dann mal auf eine Fixierzeit von 2:30 gegangen.

 

Das Ergebniss ist meiner Meinung nach für den ersten Versuch echt gut geworden. Die Negative scheinen nicht zu flau oder zu stark. Einzig was mich etwas wundert ist der eine rand des negatives, welcher scheinbar nicht richtig fixiert wurde. Nun die Frage, kann das an der Fixierzeit liegen, oder war da evtl Luft in der Sirale gehangen, die da gestört hat? Von der Menge her sollte es mit 400ml fix für einen Film ja keine Probleme geben. Ich habe mal gemessen und bei 260ml ist die Spirale ohne film sauber bedeckt mit Polster.

 

Habt Ihr da so ins blaue rein ne Idee, woran das liegen könnte, oder ob das bei der Heimentwicklung einfach "normal" ist? Nachdem es nur ausserhalb des Bildbereiches ist, is es ja niht sooo tragisch.

 

Gruß Christian!

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#25 elizabeth_reed

elizabeth_reed

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Geschrieben 19 Oktober 2016 - 21:15

Hi,
Glückwunsch :)
Meinst du die Seite, wo der Filmname einbelichtet ist oder den gegenüberliegenden Rand? Auf dem Bild kann man leider nicht viel erkennen, nur einige etwas dunklere Streifen/Stellen am Filmrand. Nicht ausfixierte Bereiche sehen normalerweise normalerweise bräunlich-beigefarben aus. Wenn die Stellen richtig schwarz sind (wie Bildsilber aussehen) könnte es Fremdlicht sein, dass auf den Film gekommen ist.

Bearbeitet von elizabeth_reed, 19 Oktober 2016 - 21:16 .


#26 Commodore Man

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Geschrieben 19 Oktober 2016 - 21:45

Da muss ich Euch recht geben. Ich hatte das zweite Bild ganz vergessen. Der Inhalt des gezeigten war eher ein "Guck mal es hat funkioniert" ;).

 

Es ist wirklich leicht bräunlich geblich. Schwarz wie belichtet sieht es definitv nicht aus. Ich hoffe mal, man kann an dem bild was erkennen. Ich und die Kamera in meinem Wischehandy sind nicht unbedingt dicke Freunde ;).

Angehängte Datei  2016-10-19 22.43.23.jpg   39,23K   26 Mal heruntergeladen

 

Gruß CM



#27 Henning Hagedorn

Henning Hagedorn

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Geschrieben 20 Oktober 2016 - 00:26

Das sieht wirklich nach schlechter Fixage aus. Wenn es nur am Rand ist, stört es wenig.
Du solltest bei Flachkristallern (tmax, Delta & Co.) die dreifache Klärzeit fixieren, nicht nur die doppelte.

#28 elizabeth_reed

elizabeth_reed

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Geschrieben 20 Oktober 2016 - 08:45

Ja, das ist unzureichende Fixage. Das ist natürlich der Bereich des Films, der direkten Kontakt mit den Rillen der Spule hat, wo der Füssigkeitsaustausch naturgemäß etwas eingeschränkt ist. Hier können sich auch Luftblasen festsetzen. Bei einer sehr kurzen Fixierzeit wie hier unter 3 Minuten ist das Risiko relativ hoch, dass es Ecken gibt, die gar nicht richtig fixiert werden. Deshalb würde ich auf ausreichende Bewegung achten (du musst nich durchgängig kippen, aber z.B. initial 15 Sekunden und dann alle 30 Sek. für 10-15 Sekunden, so mache ich es) und mich ansonsten dem TIpp von Henning anschließen, bei einem Flachkristaller wie Delta ruhig auch die dreifache Klärzeit zu fixieren oder auch (ausgehend von deinen Werten) 5 Minuten, das sollte hinhauen. Dann bist du immer noch weit von einer möglichen Überfixierung entfernt. Du kannst den gezeigten Film nachfixieren oder es auch so lassen wie es ist, da die Problemstellen recht klein und weit vom eigentlichen Bild entfernt sind.

 

Noch was zum Thema Papierfixierer/Filmfixierer: Das Fixierbad ist ja an sich das gleiche, man sollte aber die Ansätze nicht mischen bzw. für beides verwenden, da beim Fixieren Stoffe ins Fixierbad übergehen, die sich ungünstig auf das Fixierverhalten mit dem jeweils anderen Medium auswirken können.


Bearbeitet von elizabeth_reed, 21 Oktober 2016 - 08:02 .


#29 Commodore Man

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Geschrieben 20 Oktober 2016 - 15:17

Da habe ich Schussel glatt übergangen, dass der delta 100 ja ein delta Film ist ;). Normal nicht "meine" Emulsion, der war halt gerade da, noch mit bei einer Kamera dabei gewesen.
Nach dem Trocknen sehen die negative meiner amateurhaften Meinung nach ganz gut aus, wenn man von den fixagefehlern am Rand absieht. Ich habe mich aber gegen nachfixieren entschieden, da auf dem Film eh nichts wichtiges ist, sondern nur banale testaufnahmen, die ich gemacht habe, damit es nicht so tragisch ist, wenn bei der Entwicklung was komplett schief gegangen wäre.

Achja: für Papier und Film verwende ich zwar das selbe Produkt, aber klar in getrennten arbeitslösungen.

Und nochmal vielen Dank für eure Hilfe. Ohne euere Tips wäre ich ganz schön im Dunkeln getappt.

Gruß Christian

#30 elizabeth_reed

elizabeth_reed

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Geschrieben 21 Oktober 2016 - 08:00

Okay, alles klar.

Die Negative sehen gut aus, so weit man das von hier beurteilen kann. Wenn du nächste Mal deinen "Standardfilm" vearbeitest, ermittelst du noch mal wie gehabt die Fixierzeit mit dem Klärtest und notierst sie dir, das ist dann deine Referenz für frischen Fixierer (okay, ist jetzt schon 1 Film durch, aber ...)

Nach den ersten 10 Filmen pro Liter Fixierbad (1+4) kannst du dann mal einen weiteren Klärtest mit deinem Standardfilm machen und die Zeit vergleichen. Man sagt, dass bei verdoppelter Klärzeit die Kapazitätsgrenze des Bades erreicht ist. Die Kapazitätsangaben des Herstellers würde ich aber nie überschreiten. Bei mir ist normalerweise spätesens nach 20 Filmen pro Liter Schnellfixierbad 1+4 Schluss. Ein T-Max/Delta-Film zähle ich dabei als 2 Filme.


Bearbeitet von elizabeth_reed, 21 Oktober 2016 - 08:01 .




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