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SW Entwicklung / Bläschen auf dem Negativ

sw entwicklung bläschen agitation luftbläschen xtol acros neopan

7 Antworten in diesem Thema

#1 xamxam

xamxam

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Geschrieben 27 November 2016 - 19:26

Hallo,

 

bei der Entwicklung meines letzten Fuji Neopan Acros 100 im 120er Format musste ich nach der Entwicklung festellen dass sich auf einigen Bildern große Punkte bzw allem Anschein nach Bläschen gebildet haben, siehe Fotos im Anhang.

Ich hab vier Filme (Kentmere, Agfa APX und Acros / 3KB und 1MF) im großen Paterson Multi-Reel 8 Tank in X-Tol (Stammlösung) entwickelt.

Sind die besagten bläschen das Ergebnis eines zu geringen Aufschlagens auf der Tischplatte nach dem Agitieren? Eigentlich gucke ich immer das ich kräftig und genügend "abklopfe", und es hat bei den vorherigen Filmen auch eigentlich immer gereicht. Gibt es noch eine andere Fehlerquelle?

Bin dankbar für jeden Hinweis!

 

Grüße,

Max

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#2 Lichtjahr

Lichtjahr

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Geschrieben 28 November 2016 - 11:16

Hallo Max,

 

es geht nicht ums möglichst kräftige aufschlagen.

Ich klopfe die Dose immer auf ein gefaltetes Handtuch. Auch mal zwischendurch nach dem Kippen kräftiger aufsetzen.

 

Könnte es sein, dass Reste vom Netzmittel in der Dose sind die dann eine leichte Schaumbildung erzeugen?

 

Gruß,

Edi



#3 Wolfgg

Wolfgg

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Geschrieben 28 November 2016 - 14:39

Hallo Max,

war das nur bei einem Film so? War der oben im Spiralenstapel? War genügend Flüssigkeitsspiegel über der obersten Spirale (mind. 1cm)? Wurde die Dose samt Spiralen beim Durchgang zuvor gründlich gereinigt, dass keine Fixierbadreste zurückbleiben?
In Jahrzehnten hatte ich nie ein Luftblasenproblem bei allen Prozessen, ich stosse die Dose aber 2x recht hart auf nach jedem Kippen. Benutze zudem höchstens 2 Spiralen übereinander, denn je mehr es sind, umso mehr Gelegenheit haben die Blasen von der untersten Spirale, noch irgendwo hängenzubleiben. D.h. bei 4 Spiralen übereinander würde ich eher 4x hart aufstossen.

Gruß Wolfgang
 



#4 Wolfgg

Wolfgg

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Geschrieben 29 November 2016 - 11:13

Noch ein Tipp:
Ein guter Test wäre, die Spiralen mit Ausschussfilm füllen, in Dose einsetzen, mit dem Deckel verschliessen und mit Wasser füllen (gleiche Menge, wie wenn es Entwickler wäre). Dann wieder Deckel abnehmen, ohne die Dose zu bewegen. Jetzt Klemmrohr mit Finger festhalten, die Dose wie bisher aufstossen und beobachten, nach dem wievielten Aufstossen keine Luftblasen mehr aus der obersten Spirale kommen. So erfährst, wie oft die Dose in Deiner Technik aufstossen musst, um alle Luft herauszubekommen.

Gruß Wolfgang



#5 xamxam

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Geschrieben 29 November 2016 - 20:30

Vielen Dank für die Antworten.

Also Netzmittel oder Fixierbadreste können nicht vorhanden sein. Es wird immer alles gründlichst gespült, das würde ich mal ausschließen.

Genügend Flüssigkeitsspiegel war auch da. bzw so wie wir immer entwickeln.

Einer von den Vieren ist stark betroffen, einer ist weniger betroffen, einer ganz wenig, und einer so gut wie gar nicht. Das könnte ja dann auch die Reihenfolge im Tank sein von oben nach unten.

Da es auch eher selten ist dass wir mehrere Filme entwickeln (bzw jetzt auch das erste mal bei SW), würde ich vermuten dass es tatsächlich daran liegt. Das ich mehr klopfen muss je mehr Spiralen/Filme drin sind ist mir noch nicht in den Sinn gekommen, aber es ergibt Sinn.

Werde es vor allem mal mit dem beschriebenen Testlauf probieren, danke dafür!

 

Grüße,

Max



#6 highscore

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Geschrieben 30 November 2016 - 10:04

Hi xamxam

 

Vieleicht gehst du sanft mit deiner Entwicklungsdose um.

 

Ich für meinem teil gehe sehr rabiat beim entwickeln vor.

da wird heftig gestüzt und geschüttelt und ich stampfe die Dose nach jeder Agitation heftig auf.

Bei einer meiner Entwicklungsdosen, die Klemmung der Spulen ist ausgeleiert,, löst sich dabei machmal die Klemmung aus seiner Nut.

Was mir aber bis jetzt noch keinen versauten Film beschert hat.

 

Gruß Highscore



#7 Analoger

Analoger

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Geschrieben 30 November 2016 - 20:03

Irgendwie mache ich da seit langer Zeit etwas falsch, Fehler hatte ich schon aber so etwas noch nie. Die Dose fest aufstoßen habe ich mal gemacht aber seit dem ich den TAS von Heiland habe auch nicht mehr. Die einen Filme Entwickler drauf, Deckel zu, einspannen in den Prozessor und Start. Die anderen Filme werden noch vorgewässert und dann das gleiche.  Ich habe hier sehr gutes Wasser, kein hoher Kalkgehalt.  Könnte es sein das das Wasser mit höherem Kalkgehalt  Entwicklern Probleme macht?

Ich habe schon öfters über solche Fehler gelesen nur hatte nie wirklich jemand eine Lösung parat.

Ich benutze den Agfa Kipp das bedeutet das die ersten 30Sec dauerhaft bewegt wird, nur kippen wie der TAS Prozessor.

Den Prozessor habe ich da lahm eingestellt,  11- 180° Drehungen in 30 sec, mehr nicht und das gleichmäßig und ohne ruckeln.

Möglich das zu heftig gekippt wird?

Ich überfülle meine Dosen auch immer etwas , sollte sich Schaum bilden bleibt der zumindest außerhalb des Films.



#8 Urnes

Urnes

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Geschrieben 01 Dezember 2016 - 12:30

Ja normalerweise tanzen wir mit unseren Entwicklerdosen  im Takt der Trommel um den Vergrößerer und dotzen sie mit Wucht auf den Boden. :)

 

Spaß beiseite. Der  8-fach Tank scheint mir ein ambitioniertes Unterfangen zu sein. Wenn du jetzt nur 4 Filme drin hast füllst den ja i.d.R. nicht randvoll (oder?), das hat aber auch zur Folge, das du beim Kippen sehr viel mehr Luft bewegst als in einem kleineren. Ich könnte mir auch vorstellen, das es einen Unterschied macht an welcher Stelle der Rollfilm sitzt oder dass es sicherer ist beide Filmarten nicht zu mischen, damit die Blasen nicht am nächsten Film hängen bleiben. Tanks in der Größe kenne ich eigentlich nur vom Rotieren oder vom Eigenbau, da werden dann aber die Filme nicht gekippt sondern nur an der Achse auf und ab bewegt. 

 

Gruss Sven. 


www.so-froehlich.de



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