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Wiederverwendbarkeit von Netzmittel und Wässerungshilfe


13 Antworten in diesem Thema

#1 toktok

toktok

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Geschrieben 17 Juli 2017 - 12:59

Hallo. Ich bin erst seit kurzem dabei meine Bilder selber zu vergrößern. Zu den Produkten Entwickler/Stoppbad/Fixierer gibt es ja recht viele Informationen, wie lange sie haltbar sind und wann man sie erneuern sollte. Bei Netzmittel wie ADOX ADOSTAB und Wässerungshilfen wie TETENAL LAVAQUICK habe ich leider so gut wie keine Informationen gefunden, deshalb meine Frage. Muss man diese beiden Bäder jedes Mal neu anmischen, oder kann man sie öfter verwenden? Ich nehme an beide müssen ebenfalls fachgerecht entsorgt werden, oder?

 

Vielen Dank für eure Hilfe. Florian



#2 Lichtjahr

Lichtjahr

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Geschrieben 17 Juli 2017 - 17:17

Hallo,

Netzmittel wir nur tropfenweise zugegeben, es darf nicht schäumen.

Wässerungshilfen habe ich noch nie gebraucht. Nicht einmal in der Photoschule haben wir das verwendet,

 

Gruß,

Edi



#3 Analoger

Analoger

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Geschrieben 17 Juli 2017 - 17:40

Adostab ist ein Bildsilberstabilisator aber auch Netzmittel

 Ich selber kippe das nach gebrauch weg.  Allerdings entwickle ich immer gleich mehrere Filme auf einmal, 5-6 sind das bei mir mindestens, da lohnt der Ansatz.

Lavaquick und ähnliches verbraucht sich ja bei der Benutzung, ich habe das auch mal aufbewahrt, als ich mit Barytpapier gemacht habe. Nach einer Zeit war die Suppe in der Fasche aber am Leben, da lohnt das nicht wirklich. Eine Woche mag ja angehen aber länger würde ich nicht. aufbewahren.



#4 toktok

toktok

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Geschrieben 17 Juli 2017 - 20:35

Vielen Dank für die Antworten! Also am besten frisch ansetzten, wie sieht es mit der Entsorgung aus?

#5 Morte

Morte

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Geschrieben 18 Juli 2017 - 12:28

Netzmittel wie Adostab kannst du in den Ausguss kippen. Ich selbst verwende den Ansatz aber öfter wieder und fülle ihn nach Gebrauch in eine Flasche. Nach 10-20 Filmen (spätestens) oder wenn ich ihn länger nicht benutzt habe, erneuere ich ihn. Sobald du Schlieren oder Dreck u. ä. drin erkennst, sowieso. So habe ich es übrigens auch in einem analogen Fotolabor erlebt, in dem ich gearbeitet habe. Dort wurde der Ansatz für diverse Filme genommen, bis sich eben Schlieren zeigten. Das Zeug ist ja nicht teuer, aber verschwenden muss man es auch nicht.



#6 Wolf_XL

Wolf_XL

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Geschrieben 18 Juli 2017 - 22:25

...wenn ich mal vom Preis für einen Liter Adoflo ausgehe, kosten mich 400-700 ml Netzmittelbad - ausreichend für 1-2 120er Rollfilme - 1,6 Cent... Wem das zu teuer ist, sollte sich vielleicht besser ein anderes Hobby suchen... Was kostet eine Zigarette oder ein Glas Bier nochmal???

 

Spinnen wir das doch mal weiter - d.h. wenn ich statt einen Film zehn Filme durch das Netzmittelbad ziehe, spare ich die sagenhafte Summe von 9x1,6=14,4 Cent... :-) Und wenn ich das eine Jahr lang jede Woche praktiziere - wobei ich stark bezweifle, dass hier jemand tatsächlich 52x10=520 Filme pro Jahr entwickelt - habe ich am Jahresende gigantische 52x14,4=7,48 € gespart... Was nichts anderes bedeutet, dass ich in 1000000/7,48=133689,83 Jahren Millionär bin... Wow, ich bin entzückt...


Bearbeitet von Wolf_XL, 18 Juli 2017 - 22:59 .

Gruß
Wolf

#7 toktok

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Geschrieben 19 Juli 2017 - 08:26

Super, vielen Dank für eure Antworten!



#8 namir

namir

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Geschrieben 19 Juli 2017 - 11:02

...wenn ich mal vom Preis für einen Liter Adoflo ausgehe, kosten mich 400-700 ml Netzmittelbad - ausreichend für 1-2 120er Rollfilme - 1,6 Cent... Wem das zu teuer ist, sollte sich vielleicht besser ein anderes Hobby suchen... Was kostet eine Zigarette oder ein Glas Bier nochmal???

 

Spinnen wir das doch mal weiter - d.h. wenn ich statt einen Film zehn Filme durch das Netzmittelbad ziehe, spare ich die sagenhafte Summe von 9x1,6=14,4 Cent... :-) Und wenn ich das eine Jahr lang jede Woche praktiziere - wobei ich stark bezweifle, dass hier jemand tatsächlich 52x10=520 Filme pro Jahr entwickelt - habe ich am Jahresende gigantische 52x14,4=7,48 € gespart... Was nichts anderes bedeutet, dass ich in 1000000/7,48=133689,83 Jahren Millionär bin... Wow, ich bin entzückt...

die Rechnung sieht GANZ anders aus, wenn man seinen Filmen für das Netzmittelbad vulkansteingefiltertes Wasser aus Frankreich gönnt - schon mit dem "Mineral"wasser mancher Discounter oder demineralisiertem Wasser könnte man pro Film schon die psychologisch wichtige 10ct Marke knacken...



#9 highscore

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Geschrieben 19 Juli 2017 - 11:56

Hi

Es kommt immer auf die Persönlichen Gegebenheiten an!

Auch ich nutze meinen Ansatz mehrmals, jedoch nicht wegen 1,6 Cent Ersparnis.

Jedoch hat mein Haus eine Klargrube und dort versuche ich sowenig Chemie wie möglich einzutragen. Auch wenn es sich hier nur um Tenside handelt.

Und was ich anmerken möchte ist. Ich bin kein grünen Bessermenschen, der allein die Welt retten muß. :spudnikwinky:

Das sparsame einleiten von Chemie soll nur dafür sorgen, daß die Bakterien in der Klärgrube nicht absterben!

 

Gruß Marcus



#10 landpfarrer

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Geschrieben 19 Juli 2017 - 18:31

Hallo,

ja, ich weiß, ich kehre jetzt den Besserwisser heraus: aber bitte, lest die Originalfragen richtig.

Adox Adostab (das hatte Florian angefragt) ist kein reines Netzmittel! Es ist ein Bildstabilisator (über dessen Sinnhaftigkeit man durchaus geteilter Meinung sein kann). Da findet sich einiges an Infos auf der Produktseite unseres Gastgebers:

http://www.adox.de/P...mittel/adostab/

Ungefähre Richtwerte zur Kapazität lassen sich da errechnen. Besonders wichtig aber ist das Sicherheitsdatenblatt. Und da Adox Adostab zu einem Großteil aus Ammoniumthiocyanat besteht, darf man es eben nicht (!) in den Abfluss kippen, sondern es muss zur Sondermüllentsorgung.

Tetenal Lavaquick enthält ebenfalls Gefahrstoffe (hier der Link zum Sicherheitsdatenblatt: https://www.fotoimpe...5_2_MSDS_DE.pdf) und sollte weder in Hausmüll noch Kanalisation gelangen (also auch Sondermüll).

Wie gesagt, über die Sinnhaftigkeit dieser Mittel lässt sich streiten, doch das ist hier nicht das Thema.

LG Jörg





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