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Umkehrentwicklung Schwarz-Weiß

Diapositive s/w

42 Antworten in diesem Thema

#11 haeberlein

haeberlein

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Geschrieben 02 Dezember 2014 - 07:18

Nö da kann man nicht überbelichten. Ich mache nach dem Bleichbad schon alles im Hellen und da ist noch ie was passiert."Umkehrbelichtung. Das nach dem Bleichen verbliebene, also ursprünglich unbelichtete Silberhalogenid wird nun vollständig belichtet."

 

Lese Dir mal den Artikel von Friedemann Wachsmut durch. Ist zwar auf Schmalfilm getrimmt ,aber mit Kleinbild oder Rollfilm identisch.

 

http://www.filmkorn....aus-der-praxis/

 

 

Rene



#12 Klaus Wehner

Klaus Wehner

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Geschrieben 02 Dezember 2014 - 14:04

Das neue Chemie Kit zur Umkehrentwichlung habe ich so zusammengestellt, daß es sicher, einfach und problemlos in der Anwendung ist.

Inzwischen habe ich schon einige Rückmeldungen von Anwendern. Diese Erfahrungen habe ich ausgewertet und versucht Verbesserungsvorschläge direkt umzusetzen.

 

Meine Chemie ist eine eigenständige Entwicklung und unterscheidet sich in wichtigen Punkten von den bekannten Standard Ansätzen.

Was mir immer besonders wichtig ist: die Sicherheit des Anwenders.

Typische Problemstoffe wie Kaliumdichromat oder Kaliumthiocyanat sind in meiner Chemie nicht enthalten.

Nach einer kurzen Einarbeitung kann jeder Anwender eine konstant hohe Bild Qualität erreichen, die deutlich über der Qualität der Standard Ansätze liegt.

Das Chemie Kit besteht aus 4 Flüssig Konzentraten. Eine Zweitbelichtung sorgt für die Umkehrung (das ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll: es spart Chemie).

Herausragende Eigenschaft dieser neuen Chemie ist sicherlich die hohe Maximaldichte, die sich damit erreichen lässt.

(Eine hohe Maximaldichte ist eine Voraussetzung für ein brillantes Projektionsbild und vermittelt einen gesteigerten Schärfeeindruck).

 

Auf der Photokina 2014 und beim 5. fineartforum in Paderborn habe ich die Chemie ja bereits vorgestellt.

Fragen beantworte ich gerne (eventuell verzögert wegen meiner aktuellen Arbeitsüberlastung).

 

Wer bereits Erfahrung mit der Umkehr-Entwicklung (möglichst mit Rotationsentwicklung) hat und bereit ist mir einen kurzen Erfahrungsbericht zu geben, kann von mir einen Chemie Testsatz beziehen.

Anfragen per PN. Ich bitte aber um etwas Geduld.

 

Herzliche Grüße aus Paderborn

Klaus

 



#13 haeberlein

haeberlein

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Geschrieben 02 Dezember 2014 - 14:08

Kann ich bestätigen. Klaus seine Chemie funktioniert gut. Durfte diese auch schon testen.

 

Rene



#14 Klaus Wehner

Klaus Wehner

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Geschrieben 02 Dezember 2014 - 14:32

Danke Rene, für die Rückmeldung!

 

Bisher habe ich meine Chemie ja primär für Dia Zwecke optimiert.

Schmalfilmer haben einen etwas anderen Anwendungsschwerpunkt (das habe ich von Rene gelernt).

Grundsätzlich würde ich gerne auch die Chemie für Schmalfilmanwendung optimieren.

Ich weiß aber über die Besonderheiten bei der Schmalfilmverarbeitung zu wenig.

 

Meine Chemie ist bisher für Verarbeitung von SW Dias (bevorzugt in der Rotationsentwicklung) optimiert.

Empfohlene Filme: Adox CHS 100 II (wichtig: ausschließlich 200 oder 400 ASA)

Adox Silvermax (200 ASA) und Agfa Scala (200 ASA)

Das wollte ich noch kurz nachgetragen haben.

 

Herzliche Grüße

Klaus



#15 Georg Sch

Georg Sch

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Geschrieben 03 Dezember 2014 - 13:45

Hallo Herr Wehner,

 

wo kann man ihre Chemie beziehen?

 

Grüße, Georg



#16 Klaus Wehner

Klaus Wehner

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Geschrieben 03 Dezember 2014 - 15:28

Die Chemie gibt es im Moment nur bei mir.

Es ist noch eine Testversion.

Zu erreichen bin ich unter: klaus.wehner@web.de

 

Herzliche Grüße aus Paderborn

Klaus

 



#17 Achim B.

Achim B.

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Geschrieben 07 Dezember 2014 - 16:39

Hallo Ulf - Benno,

 

Ich muss heute leider doofe Unterlagen zusammen suchen, hat nix aber auch gar nix mit fotografie zu tun und auch nicht mit Hobby.

Zu diesem Zwecke hab ich meinen alten waidwunden internetzcomputer angeworfenum Daten zu suchen und wie ich bei EigeneDateien stöbere öffne ich ein unbenanntes PDF.

So was ist da drauf die Unterlagen die ich suche?

Nein es ist eine Anleitung von Ilford zur Umkehrentwicklung von Filmen, 

Die nehmen zur erstentwicklung Bromophen 1+1 bzw PQ Universal 1+5 mit 8 bis 12 gr Sodium Thiosulfat.

Gebleicht wird mit Potassiumpermanganat und schwefelsäure und in Bromophen 2 Entwickelt.

Einfach mal auf der Ilford Seite suchen.

Ich suche weiter meine Unterlagen

 

Gruß Achim



#18 jochen53

jochen53

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Geschrieben 08 Dezember 2014 - 12:35

Hallo Achim,

die Rezeptur verwendet Natriumthiosulfat statt Kaliumthiocyanat, das ist leichter erhältlich und billiger. Der Bleicher ist der typische Kaliumpermanganat/Schwefelsäure- Dichromat-Ersatztyp, der oft Probleme macht und nur kurz haltbar ist. Da fehlen die modernen Erkenntnisse zur Stabilisierung des Permanganat Bades.



#19 Klaus Wehner

Klaus Wehner

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Geschrieben 09 Dezember 2014 - 12:51

Letztendlich ähneln sich alle Umkehrrezepturen mit geringen Varianten.

Warum das so ist wird auch hier im Forum offensichtlich: jeder übernimmt eine erprobte Rezeptur und gibt sie dann so auch wieder weiter.

 

Als ich mich vor ca 25 Jahren in das Thema eingearbeitet habe bin ich einen anderen Weg gegangen.

Ausgangspunkt war, daß ich mit allen SW Dias unzufrieden war.

Dann habe ich mir überlegt welche Eigenschaften ein optimales SW Dia haben sollte.

Nach diesen eigenen Vorgaben habe ich einen ganz eigenen Prozess entwickelt: den "Umkehrprozess nach Wehner"

 

Ich habe also das Problem also vom Ende her durchdacht, und ich glaube, daß das der der wesentliche Unterschied ist.

Der Qualitätsvorsprung der Dias ist sichtbar, meßbar und wird heute auch von niemanden mehr ernsthaft infrage gestellt.

 

Das neue Chemie Kit orientiert sich an meinem Umkehrprozess nach Wehner.

Auch mit ihm ist eine deutlich bessere Qualität als mit den Standard Prozessen zu erreichen, wenn man sich an die Vorgaben hält.

 

Herzliche Grüße aus Paderborn

Klaus



#20 mattes

mattes

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Geschrieben 29 Dezember 2014 - 17:31

Ich bin froh das sich jemand die Mühe macht einen SW Umkehrsatz zu entwickeln.

Angefangen habe mit dem Tetenal Umkehrsatz. Als es diesen nicht mehr gab habe ich mit dem Ilford Rezept gearbeitet und natürlich auch mit der Fomachemie. Ich hatte vom Totalverlust bis zu Spitzenergebnissen alles dabei.

Kritisch war bei mir das Bleich und Klärbad. Die Filmeemulsionen sind für lang andauerenden Wasserkontakt nicht geeignet, ich hatte einen Film nach der Verabeitung in einem Wasserbad vergessen, nach knapp 2Stunden konnte man einen Emulsionstransfer durchführen.  Man sollte die Zeiten kurz und die Temperaturen niedrig halten. Filme wie der Skala und R100 sind für diesen Proßez vorgesehen, Verkehrsüberwachungsfilme vertragen hohe Temperaturen.

Bei normalen SW Negativfilmen muß man mit allem rechnen.





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