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Foto

Belichtetes 16mm Positiv nachträglich bleichen/aufhellen?

bleichen

10 Antworten in diesem Thema

#1 benman999

benman999

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Geschrieben 21 September 2016 - 07:26

Hallo liebe Leute!

 

Ich habe einige 16mm Filmstreifen (belichtet und positiv), die ich gerne nachträglich heller machen möchte.
Die Streifen sollen nicht projiziert werden, sondern einach so durch das normale "Tageslicht" heller durchscheinen, so dass man das Motiv besser sehen kann. Normalerweise erscheinen 16mm Filmstreifen eher "schwarz".

Jetzt frage ich mich, ob ich sie nachträglich irgendwie bleichen kann?

 

Ich habe in der Fotolabortechnik keine Erfahrung. Bisher habe ich es mit Essig und Zitronensäure probiert: Ohne Veränderung des Positivs.

sehr verdünnte Schwefelsäure (ca 3-5%) bewirkt ein ausbleichen. Sobald ich es aber mit Wasser spüle, kommt das Ursprungsbild zurück, oder es hat am Ende nur einen anderen Farbstich. Manchmal ist das Bild auch ganz weg.

Vielleicht hat der eine oder andere eine gute Idee für mich?

Ich würde mich sehr auf Tips freuen!
Danke!

Lg

Ben



#2 Lichtjahr

Lichtjahr

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Geschrieben 21 September 2016 - 08:50

Farmer`scher Abschwächer wäre hier das Richtige. Aber lass die Finger davon wenn du nicht weisst was du tust.

 

Ganz einfach, wenn dir die Aufnahmen so wichtig sind - digitalisieren.

Mach ein Repro mit einer Digitalkamera und dann im Photoshop bearbeiten.

 

Edi



#3 benman999

benman999

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Geschrieben 21 September 2016 - 09:17

Hallo Edi!

Danke für die schnelle Antwort!
Es handelt sich allerdings um Farbfilm. Gibt es dafür auch einen Abschwächer?

Angenommen, ich würde die Filmstreifen digitalisieren und nachbearbeiten; wie würde ich sie wieder auf einen 16mm Film bekommen? Oder wie wäre deine Vorgehensweise?
Lieben Dank!



#4 Lichtjahr

Lichtjahr

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Geschrieben 21 September 2016 - 10:57

Farbfilm? - da gibt es meines Wissens keinen Abschwächer.

Im Farbfilm ist kein Silber mehr enthalten nur noch so genannte Farbkuppler also Farbpigmente.

So als Ferndiagnose würde ich behaupten, dass der Film falsch belichtet wurde.

Da geht nichts mehr, früher konne das das Kopierwerk ausgleichen, in München z.B. Fa. ARRI.

 

Du hast von einigen Filmstreifen geschrieben. Deshalb bin ich von ein paar Repros ausgegangen.

Hast du denn einen Projektor für 16 mm?

 

Edi



#5 benman999

benman999

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Geschrieben 21 September 2016 - 12:08

Was ich gefunden habe ist das hier:

http://www.kuenstler...c=20413&p=20413

 

Würde das theoretisch auch mit dem 16mm-Filmmaterial funktionieren?

 

Tatsächlich geht es darum, dass ich drei 16mm-Bildchen (Also einen kleinen Abschnitt) als Ohrring mit Silber verarbeite. Die Bildchen sollen ohne eine Lampe dahinter zu halten durchschimmern. Das Filmmaterial ansich ist richtig belichtet (wenn man es eben als Film mit einem Projektor schauen möchte). Ich möchte es aber einfach nur heller haben damit es vom normalen Tageslicht erkennbar ist. Ein Bild davon habe ich angehängt!

 

Da zwei Streifen a 3 Bildchen genau in ein Kleinbild-Dia (36x24) passen würden, könnte ich natürlich auch Dias (die ich zuvor digital bearbeitet habe) machen lassen.
Wäre das deiner Meinung nach die schnellste Lösung?
Lg
Ben

Angehängte Dateien



#6 Lichtjahr

Lichtjahr

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Geschrieben 21 September 2016 - 17:19

Hallo Ben.

ich halte den digitalen Weg für die einfacher Lösung.

Im Photoshop bearbeiten und montieren und anschließend auf Overhead Folie ausdrucken.

Damit hast du den ganzen Bearbeitungsweg im Griff.

 

http://praxistipps.c...ie-achten_35122

 

Edi



#7 Urnes

Urnes

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Geschrieben 22 September 2016 - 10:33

Auf einem haushaltsüblichen Drucker ist der Druck weder lichtecht noch wasserfest. Mit Pigmentinten ist die Folie immer noch nicht wasserfest. Außerdem wird wird sich die rauhe Tintenaufnahmeseite schnell mit Dreck zusetzen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen aufs Leuchtpult oder den Diakopierer und auf handelsüblichen Diafilm kopieren (abfotografieren). Dabei macht man dann eine Belichtungsreihen und belichtet über. Hast ja 36 Versuche. Das Leuchtpult könnte man am Fenster improvisieren. Zum abfotografieren bräuchtes du aber ein Makroobjektiv oder Zwischenringen um auf den Abbildungsmaßstab von 1:1 zu kommen. 

 

Gruss Sven. 

 

P.S.: Mit dem Abschwächer von Rohrer und Klinger kannst du es natürlich auch versuchen. Der sieht so aus als wäre er dafür gemacht. Aber sei vorsichtig, lieber verdünnen und öfter drüber gehen und anschließend ausreichend wässern und trocknen. 


Bearbeitet von Urnes, 22 September 2016 - 10:35 .

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#8 Lichtjahr

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Geschrieben 22 September 2016 - 12:02

...wasserfest !?

 

Leg doch mal ein Dia ins Wasser. So viel zu diesem Einwand.

 

Edi


Bearbeitet von Lichtjahr, 22 September 2016 - 12:04 .


#9 Urnes

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Geschrieben 22 September 2016 - 13:28

Das passiert genauso viel wie wenn ich einen Film ins Wasser lege. 

 

Gruss Sven. 


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#10 Urnes

Urnes

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Geschrieben 22 September 2016 - 13:43

O.k. das war jetzt nicht soo besonders konstruktiv. Aber Schweiss und Regen werden den Overheadfolien weit mehr zusetzen als dem Film. Wenn du es richtig machen willst verklebst du die Filmschnipsel mit einer dünnen Glasscheibe (vom Glasdiarähmchen oder so) oder Acrylglasscheibe und Expoxitharz. Oder du giesst den Film in Acrylgelmedium ein, das nehme ich normalerweise um Bilder auf eine Holzplatte zu transferieren. Der Glänzende sollte ziemlich durchsichtig auftrocknen. 

 

Guss Sven. 


Bearbeitet von Urnes, 22 September 2016 - 13:44 .

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