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Negativ scannen - 9000F II unscharf


14 Antworten in diesem Thema

#11 elizabeth_reed

elizabeth_reed

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Geschrieben 07 Oktober 2016 - 09:20

Bin ein großer Fan der Meopta-Vergrößerer. Der Meopta Opemus 6 (oder 7?), also, das letzte Modell, ist ein guter, robuster Vergrößerer, der meist günstig (maximal um die 50 Euro) zu bekommen sein sollte und Negative bis 6x6 vergrößert. VG-Geräte sollten immer komplett sein, da es schwierig/teuer ist, einzelne Teile wie Kondensoren, Mischboxen, Bildbühnen etc. nachzukaufen. Ein wenig Zubehör für die Opemus gibt es aber noch bei Fotoimpex neu zu kaufen. Ein gutes Vergrößerungsobjektiv kannst du (falls nicht dabei) notfalls auch problemlos extra kaufen, rechne da noch mal 50 Euro. Ansonsten brauchst du an Ausrüstung nicht viel, drei Schalen, Papierzangen und eine DuKa-Leuchte. Mensuren wirst du von der Negativverarbeitung haben. Optimal wäre natürlich ein komplettes kleines DuKa-Outfit, wie es auch oft angeboten wird.



#12 T.R.

T.R.

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Geschrieben 07 Oktober 2016 - 09:44

Ansonsten brauchst du an Ausrüstung nicht viel, drei Schalen, Papierzangen und eine DuKa-Leuchte

 

Ich sehe hier ein typisches Problem von euphorischen Forenmitgliedern: Ihr tut so, als könne sich der Kollege seinen Vergrößerer einfach auf den Schreibtisch stellen und los geht es so einfach, wie man einen Scanner bedient. Dem ist natürlich nicht so. Zunächst muss sich eine Dunkelkammer eingerichtet werden, dann muss teures Papier gekauft werden. Und für einen qualitativ hochwertigen Abzug bedarf es mehrere Stunden Zeit und Ausschussmaterial. Nicht mitgerechnet sind natürlich die vielen Tage Einarbeitungszeit. Weiterhin sind hierbei nur Abzüge in Graustufen möglich.

 

Ein guter Scanner ist der Epson 4990. Dieser kostet gebraucht ca. 150 Euro und besitzt eine Abbildungsqualität recht nah an der der neuen 800er. Wenn man bei diesem die Maskenhöhe justiert und evtl eine passende Antinewtonscheibe besorgen kann, dann wird man weit günstiger (auch Zeit ist Geld) an qualitativ gute Fotografien kommen, zumindest zunächst auf dem Monitor.

 

Einem Neuling auf diesem Gebiet zu erzählen: Kauf dir einfach einen Vergrößerer und ein paar Schalen und alles wird ganz einfach halte ich didaktisch nicht für sonderlich klug.


Gruß,
Thomas


#13 Klaus_H

Klaus_H

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Geschrieben 07 Oktober 2016 - 17:01

Ich sehe hier ein typisches Problem von euphorischen Forenmitgliedern: Ihr tut so, als könne sich der Kollege seinen Vergrößerer einfach auf den Schreibtisch stellen und los geht es so einfach, wie man einen Scanner bedient ...


... Einem Neuling auf diesem Gebiet zu erzählen: Kauf dir einfach einen Vergrößerer und ein paar Schalen und alles wird ganz einfach halte ich didaktisch nicht für sonderlich klug.

 

 

 

Ich sehe hier ein anderes typisches Problem ....

Negative scannen ohne signifikante Verluste in der Bildinformation will auch gelernt sein. Das notwendige  Equipment incl. legaler Software ist ebenfalls nicht für einen Appel und ein Ei zu haben.

 

Gruß,

 

Klaus



#14 Urnes

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Geschrieben 07 Oktober 2016 - 17:23

Aber genau das kann der Kollege machen, wenn der Kollege Spaß dran hat. So ist vor 30 Jahren der erste Leitzvergrößerer in meine Küche eingezogen. Für den Anfang reicht es übrigens aus Bilder abzuziehen die man an die Wand hängen kann es muss nicht immer gleich Fine Arts sein. Und wenn man ein Negativ sauber belichtet kann man durchaus out of the Cam arbeiten ohne Dunkelkammer Chi-Chi.

Das sich Flachbettscanner und KB quasi ausschließen hat Elisabeth ja schon erläutert. Wobei man fü das Geld natürlich durchaus einen gebrauchten Minolta Dimage Dualscan oder sowas in dir Richtung bekommt.

Gruss Sven
www.so-froehlich.de

#15 highscore

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Geschrieben 10 Oktober 2016 - 09:44

Hi T.R.

 

 

 

Da wiederspreche ich dir.

 

 

 

Ja,

 

es langt sich einen einfachen funktionsfähigen Vergrößerer hinzustellen einige Wannen daneben zu platzieren und eine Rotlicht Glühbirne an die Decke zu hängen.

 

 In einem abgedunkelten dunklen Raum, Badezimmer, Abstellkammer oder auch nur einem Schrank.

 

Und das man massenweise teure Papiere verbraucht ohne halbwegs ansehnliche Resultate halte ich für eine falsche  Aussage.

Das ist für mich die Lernkuve.

 

Nach einigem Studium im Internet sollte jeder normal intelligente Mensch in der Lage sein mit einigen zehn Blatt Papier einige ansehnliche Fotos zu produzieren.

 

Und das teurere Fotopapier ist für mich daß was ich kaufen muß um es im teuren Foto Drucker zu nutzen.

 

Diese Preise sind wohl heftiger.

 

 

 

Die hier angesprochenen Scanner können jedoch kaum gegen einen brauchbaren Handabzug gewinnen weil die Auflösung zu mager ist und viele schatten Details verloren gehen und die Lichter ausfressen.

 

Scanner die das besser können liegen alle im vierstelligen Preisbereich.

 

 

 

Ich persönlich halte die digitale Weiterverarbeitung des negatives immer für die zweitbeste Möglichkeit an einen schönen Print zu kommen.

 

 

 

Wenn Ich Fotos drucken will nehme ich immer direkt die digitale Camera, denn sonst vernichte ich zuviel Details.





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