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Nassentwicklung


8 Antworten in diesem Thema

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Geschrieben 22 November 2016 - 08:52

Hi Leute

 

Ich habe es mal wieder mit der Nassbelichtung beim vergrössern versucht.

Um mit einer automatischen Maskierung ein viel zu dünnes Negative doch vergrössern zu können.

 

Jedoch sind die Ergebnisse eher nicht so gut.

Ich bekomme zwar mehr Zeichnung in die Schatten. Jedoch laufen solche Bilder, bei mir, gerne grau zu.

Ich frage mich deshalb ob ich den Prozess überhaupt verstanden habe.

 

Kann mir jemand,, der diesen speziellen Prozess beherrscht, mal beschreiben wie er/sie diesen Prozess im Labor realisiert.

 

Oder ist dieser Prozess, per se, für zu dünne negative ungeeignet?

 

Gruss

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#2 moma

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Geschrieben 22 November 2016 - 09:10

Guten Morgen

 

Vielleicht hilft's...

 

http://www.silberbild.info

 

LG



#3 highscore

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Geschrieben 22 November 2016 - 10:53

Ja Danke moma

 

Diesen Artikel kannte ich schon.



#4 Urnes

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Geschrieben 22 November 2016 - 15:58

Also wenn ich das richtig lese wäre das etwas für unterbelichete Bäume. Wenn die Äste richtig  sind, ist zu wenig Zeichnung im Himmel, du also einen hohen Gesamtkontrast hast. Ich persönlich würde es in so einem Fall mit Splittgrade versuchen, also erst weich belichten und anshließend die Schatten mit Grad 5 hinein belichten oder das Papier vorbelichten. Es gibt viele Duka-Techniken, die darauf abzielen Bilder zu retten. Die Frage ist aber ob man das wirklich muss. Also ein suboptimales Bild mit viel Aufwand retten, wenn man auf dem Film weitere Bilder hat, die technisch und optisch o.k.. Es würde auch nichts dagegen sprechen das Bild bei ähnlichem Licht zu wiederholen. Aber ich geb dir recht die Technik ist interressant. 

 

Gruss Sven. 


www.so-froehlich.de

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Geschrieben 23 November 2016 - 14:03

Hi Sven.

 

Ja, die Nassbelichtung war jetzt nur noch die einzige Möglichkeit vieleicht ein halbwegs ansehliches Positive zu erzeugen.

Jedoch wurde das nichts und die Negative sind schon im Müll gelandet.

Danke für den Splitgrade Tipp aber Ich entwickle immer Splitgrade seit ich nach meiner 30 jährigen Pause wieder selbst entwickle

Festgradationen fasse ich ungere an.

 

Was mich zu diesem treed getrieben hat, ist aber, daß das Positive sich mit einem Grauschleier belegt hat.

Und genau das sollte nicht passieren. Also habe ich in meinem Prozess Fehler.

 

Vieleicht können mir ja eure Ratschläge weiterhelfen wenn ich es mal wieder mit der Nassbelichtung versuche.

Denn mehr wie ein wenig mehr Zeichnung in den Schatten kann ich ja sowiso nicht gewinnen in diesem Prozess.

Und wenn ich im Negative so gepfuscht habe wie bei diesem geht halt nichts mehr.

 

Gruss

Marcus



#6 elizabeth_reed

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Geschrieben 23 November 2016 - 16:19

Im Grunde ist die Nassbelichtung eine stark vereinfachte Variante einer klassischen Kontrastmaske. Letztere wäre das besser steuerbare und elegantere, allerdings auch deutlich aufwändigere Verfahren.

Du machst dafür eine spezielle Kontaktkopie des Negativs auf Film, dieser Film wird zu einer sehr weichen Gradation entwickelt. Es entsteht dadurch ein sehr dünnes, weiches Positiv. Das wird anschließend im Sandwich mit dem Negativ vergrößert. Die Maskierung der Schatten im Negativ sorgt dafür, dass du normale bzw. harte Gradation verwenden kannst, ohne dass dir die Schatten im Positiv schwarz zulaufen. Natürlich kann das Verfahren keine Zeichnung hinzaubern, wo im Negativ nichts ist. Das Negativ muss den Aufwand lohnen. Beim analogen Farbvergrößern ist das ein Standardverfahren, aber es eignet sich auch für Schwarzweiß, inbesondere dann, wenn der komplexe Aufbau eines Bildes partielles Zurückhalten/Nachbelichten sehr schwierig oder unmöglich macht. Ausführlicher beschrieben wird das Verfahren z.B. bei Ctein "Post Exposure" (gibt's vom Autor als freien PDF-Download im Internet).


Bearbeitet von elizabeth_reed, 23 November 2016 - 16:20 .


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Geschrieben 24 November 2016 - 11:04

Ja Elizabeth.

 

Das war schon Perlen vor die Säue werfen.

Das Negative war es nicht wert. Vor allem da ich es neu photografieren kann.

Aber die Erfahrung die ich gemacht habe war es mir wert.

 

Ich werde das Verfahren mal mit einen "guten" Negative wiederholen. Zum, einenum zu üben.

Zum anderen um diesem verflixten Grauschleier auf die Spur zu kommen. so wie er bei mir entstanden ist.

Vieleicht finde ich dann heraus wie ich dieses Zulaufen verhindern kann.

 

Den von dir empfohlenen Artikel werde ich mal genauer studieren.

 

Danke

Marcus



#8 elizabeth_reed

elizabeth_reed

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Geschrieben 25 November 2016 - 13:16

Der Link zum Buch:

http://ctein.com/Pos...Illustrated.pdf

 

(Diffuse) Vorbelichtung ist auch noch ein Hilfsmittel in dieser Richtung. Alles bei Ctein nachzulesen.



#9 highscore

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Geschrieben 28 November 2016 - 08:46

Oh ja, danke Elizabeth.

 

Das habe ich auch schon mal gemacht.

Um bei einem schönen Negative noch ein bischen Zeichnung in die toten Fenster zu bekommen.

 

Na in meinem Falle fehlte einfach zuviel Licht auf dem Negative.

Da wurde ich auch nichts mit meinem Klimmzug.

Die beste Lösung ist  einfach gute Negative zu Produzieren.

 

(Vieleicht hilft mir ja dabei der Spot Belichtungsmesser den ich gerade aus der Bucht gefischt habe.(Hoffentlich funktionier das ding auch.))

 

Gruß

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