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Vergleichbarkeit Orwo R09 und heutiges Rodinal (bzw. baugleiche)

Rodinal Adonal

9 Antworten in diesem Thema

#1 Michael K..

Michael K..

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Geschrieben 10 September 2012 - 08:59

Hallo zusammen,
ich habe eine Frage bzgl. der Vergleichbarkeit der Angaben zum Orwo R09 (= Ur-Rodinal) und dem heutigen Rodinal bzw. dessen baugleichen Ablegern.
Im Datenblatt vom R09 wird eine Verdünnung von 1+40 angegeben. Ist das vergleichbar mit der Verdünnung 1+50 beim heutigen Rodinal oder müsste ich, um vergleichbare Zeiten zu erhalten, auch 1+40 verdünnen?
Hintergrund der Frage ist, dass ich einen Orwo NP 15 in Rodinal entwickeln möchte. In den Datenblättern der moderneren Entwickler ist dieser Film aber nicht mehr gelistet, nur in dem von dem Orwo R09. Dort wird eine Zeit von 9 Minuten bei 1+40 angegeben.

Viele Grüße,
Michael

#2 Mirko Boeddecker

Mirko Boeddecker

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Geschrieben 10 September 2012 - 09:03

Hallo Michael,

der APH09 ist der R09 aber wir haben vor ca. 7 Jahren darauf gedrängt, dass ein verbesserter Rohstoff eingesetzt werden sollte um identische Zeiten mit, damals noch, Rodinal zu erreichen.
Du rubelst also um wie vermutet: Die Waschzettel R09 Zeit-Angabe für 1+40 gilt bei APH09 für 1+50.

Viele Grüße,

Mirko

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#3 Michael K..

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Geschrieben 10 September 2012 - 09:17

Hallo Mirko,
vielen Dank für die schnelle Hilfe. Bin schon gespannt wie der Film mit MHD 1991 wird. Werde es mal mit Rodinal 1+100 versuchen, und bei der Zeit einen kleinen "Sicherheitszuschlag" draufpacken.

#4 piu58

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Geschrieben 10 September 2012 - 09:26

> bei der Zeit einen kleinen "Sicherheitszuschlag

Davon ist abzuraten. Rodinal nimmt Überentwicklung übel.
Bleibt dran, am Sucher.

--Uwe

#5 Michael K..

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Geschrieben 10 September 2012 - 12:13

Ich dachte mir, dass bei dem zu erwartenden höheren Grundschleier etwas mehr Kontrast nicht schaden kann. Andererseits sind ausgefressene Lichter auch nicht grad das was ich erreichen will.
Sind 10 % Zuschlag (also 20 anstatt 18 Minuten) schon als kritisch anzusehen?

Bearbeitet von Michael K.., 10 September 2012 - 12:14 .


#6 piu58

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Geschrieben 10 September 2012 - 18:19

NP 15 wird ohnehin sehr steil. Eigentlich müsste man den überbelichten und behutsam entwickeln. ich bin mit dieem Film seienrzeit (vor 30 Jahren) nie warmgeworden.
Bleibt dran, am Sucher.

--Uwe

#7 Michael K..

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Geschrieben 17 September 2012 - 07:40

So, der Film ist entwickelt. Meine Parameter waren: Rodinal 1+100, Entwicklungszeit 20 Minuten bei 18 °C. Die Negative sehen gut aus, kräftig aber nicht zu steil. Von erhöhtem Grundschleier keine Spur, was mich schon etwas erstaunt bei dem Alter der Filme.
Das Scannen muss noch etwas warten, denn die Filmstreifen rollen sich ziemlich stark. Daher müssen sie erst mal ein paar Tage unter schweren Büchern verbringen, damit mein Filmscanner damit klarkommt.

#8 Mirko Boeddecker

Mirko Boeddecker

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Geschrieben 19 September 2012 - 07:46

Von erhöhtem Grundschleier keine Spur, was mich schon etwas erstaunt bei dem Alter der Filme.


Niedrigemfindliche Emulsionen sind stabiler als hochempfindliche.
Außerdem hat ein NP 15 aus DDR Produktion sicher noch was von den "guten" Stabis drin, die die Hypochonder bei der EU uns vor gut 15 Jahren per Generalerlass genommen haben :-(

Viele Grüße,

Mirko

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#9 GeorgK

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Geschrieben 19 September 2012 - 13:11

Eigentlich o.T., aber weil sich bei mir bei dem Thema jedesmal die Zehennägel ringeln wie bei anderen die Negative...

Was soll es eigentlich bringen, Negative unter "schweren Büchern" zu glätten, ausser dass man Staub u.ä. in die Emulsion drückt? Platt ist platt, egal, ob da jetzt ein einzelnes 100-Seiten-Hochglanzmagazin draufliegt, oder der halbe Bücherschrank. Das bringt keinen zusätzlichen Nutzen, selbst wenn man sich draufsetzt...

Weit effektiver und schonender ist Aufwickeln in Gegenrichtung, entweder den Film als ganzes unmittelbar nach dem Trocknen (mit Wäscheklammer fixieren), oder die geschnittenen Negative in Ablageblättern - Gummiband 'rum, und ein paar Stunden bis Tage (nach Bedarf) so lassen.


Georg

#10 Michael K..

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Geschrieben 19 September 2012 - 14:02

Eigentlich o.T., aber weil sich bei mir bei dem Thema jedesmal die Zehennägel ringeln wie bei anderen die Negative...

Was soll es eigentlich bringen, Negative unter "schweren Büchern" zu glätten, ausser dass man Staub u.ä. in die Emulsion drückt? Platt ist platt, egal, ob da jetzt ein einzelnes 100-Seiten-Hochglanzmagazin draufliegt, oder der halbe Bücherschrank. Das bringt keinen zusätzlichen Nutzen, selbst wenn man sich draufsetzt...


Ich hatte bislng nie Probleme mit eingedrücktem Staub und die Methode funktioniert, von daher hab ich keinen Grund das nicht mehr zu tun. Problematisch ist für mich vor allem der Längsdrall, d.h. dass sich die Negativstreifen wölben. Damit kommt mein Filmscanner abolut nicht klar.



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