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Ilford Delta und Kodak T Entwickler


2 Antworten in diesem Thema

#1 musikbaer

musikbaer

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Geschrieben 14 Februar 2017 - 15:30

Hallo,

mal eine Frage, womit entwickelt ihr eure Ilford Delta bzw. Kodak T Filme und wie sind eure Erfahrung?

Grüße



#2 Urnes

Urnes

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Geschrieben 14 Februar 2017 - 17:13

Meine Deltas in A 49 1+1. Ich benutze nichts anderes. Die Deltas (100 und 400) kommen damit auf Nennempfindlichkeit. Der Kontrast gleicht sich etwas aus. Aufnamen in Kirchen mit sehr hellen und sehr dunklen Bereichen lassen damit sehr gut bewältigen. Einen Push auf 800 Asa lässt den 400er auch nicht schlechter aussehen als bei Nennempfindlichkeit.

Es gibt wohl Leute die bei dieser Kombi von matschigen Tonwerten sprechen. Ich konnte das jedoch bisher nicht nachvollziehen. Ich liege beim Abzug auf MG immer so zwischen Grad 2,5 und 3


Gruss Sven.
www.so-froehlich.de

#3 tepe

tepe

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Geschrieben 16 Februar 2017 - 18:12

Bei normalen Qualitätsanforderungen nehme ich D76 / ID-11 (1+1), schon damit ist man, wenn man Schärfe, Feinkörnigkeit und Empfindlichkeitsausnutzung gleich gewichtet, m.E. nahe am Optimum.

 

Bei besonderen Ansprüchen an die Vergrößerungsfähigkeit nehme ich Perceptol (1+1), der gerade bei den 400ern ein erkennbar feinkörnigeres Ergebnis erzielt. Perceptol optimiert die Feinkörnigkeit tendenziell zu Lasten der Empfindlichkeit; bei den Flachkristallern ist dieser Effekt aber kaum oder gar nicht spürbar. Die im Datenblatt für Ilford-Pulverentwickler angegebenen Zeiten und Empfindlichkeiten haben sich unter meinen Praxisbedingungen bewährt. Danach kommen Delta 100 sowie T-Max 100 und 400 in Perceptol 1+1 auf Nennempflndlichkeit, Delta 400 auf 320 ASA.

 

Für beide Entwickler gilt: In der 400-ASA-Klasse hat nach meiner Einschätzung der Kodak-Film bei Schärfe und Feinkörnigkeit die Nase vorn, bei den 100ern erscheint mir der Ilford in Sachen Tonwertwiedergabe deutlich überlegen.

 

Gruß

 

Tepe





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