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Verdünnungsverhältnis von Negativentwickler


9 Antworten in diesem Thema

#1 musikbaer

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Geschrieben 10 Februar 2017 - 14:23

Hallo,

 

womit muss ich rechnen bzw. was muss ich berücksichtigen, wenn ich z.B. in einer Jobo-Dose den Entwickler (z.B. Adonal) im Verhältnis von ~1:42 (6ml Konzentrar auf 254ml Wasser) ansetze?

 

Grüße



#2 Urnes

Urnes

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Geschrieben 10 Februar 2017 - 15:30

Ich war versucht jetzt was Sarkastisches zu schreiben. Aber das wäre nicht hilfreich.

Wenn es ein Entwickler ist, den du so hoch verdünnen kannst (HC-110) dann bekommst du einen perfekt eintwickelten Film heraus. Jeder Entwickler hat eine Mindestmenge, die du nicht umtetschreiten solltest, wenn es das ist was du wissen wolltest.

Gruss Sven.
www.so-froehlich.de

#3 musikbaer

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Geschrieben 10 Februar 2017 - 15:46

Normalerweise sagt man ja, die Verdünnung sollte 1:25 bzw 1:50 sein, nun sind 6 ml auf der Dose ein Verhältnis von 1:42 oder bei 5ml (was man pro Entwicklung nicht unterschreiten sollte) wäre es ein Verhältnis von 1:52.

Ich habe mal versucht das nach digitaltruth photo an Hand eines Fomapan 100 und eines Ilford FP4+ zu ermitteln und kam bei dem ersten auf 7 Minuten und bei dem zweiten auf 13 1/2 Minuten Entwicklungszeit. Kann das stimmen?

Die Frage ist, wie genau muss es sein oder sind das Toleranzwerte?



#4 Urnes

Urnes

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Geschrieben 10 Februar 2017 - 16:18

Meinst du allgemein oder auf einen bestimmten Entwickler bezogenen?

Unabhängig vom Emtwickler liegen die Zeiten zu weit auseinander. Wahrscheinlich für den Foma zu kurz.
www.so-froehlich.de

#5 landpfarrer

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Geschrieben 10 Februar 2017 - 16:27

Hallo,

 

dass die Zeiten für die Filme weit auseinanderliegen, hat nicht viel zu sagen. Es sind ja zwei unterschiedliche Filme. Gerade bei Adonal/Rodinal sind da Zeiten oft sehr unterschiedlich. Für 1+50 hat der Foma bei 100 ASA 7:15 Minuten und der FP4+ bei 125 ASA 15 Minuten (beide Werte von Darkroom Solutions, mit deren Angaben habe ich bessere Erfahrungen als mit denen von digitaltruth). Wie Du umgerechnet hast auf 1+42, weiß ich nicht, mir erscheinen beide Zeiten ein wenig zu lang.

Mir erschließt sich noch nicht so ganz der Hintergrund der Frage. Für welche jobo-Dose bräuchte man 260ml? Die 1510 braucht 250ml. Da lässt sich gut mit 5ml + 250ml arbeiten, dann sind zwar 5ml "zuviel" in der Dose, das macht aber nichts aus.

 

Gruß,   Jörg



#6 musikbaer

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Geschrieben 10 Februar 2017 - 16:46

Hallo Urnes,

ich meine es allgemein. Ich versuche es zu verstehen, die Verhältnisse unter- und zueinander, von Entwickler-Verdünnung-Zeit.

 

Hallo Jörg,

ich habe hier eine Jobo 1100 zum üben und die Zeiten habe ich aus dem Verhältnis von 1:25 und 1:50 versucht zu ermiiteln. ich habe einen Durchschnittsfaktor aus Zeit und Verdünung ermittelt und den zu der Verdünnung von 1:42 gesetzt, ich weiß man könnte auch einen Faktor aus 42/50 nehmen (das war mir wohl im esten Moment zu einfach ;) ).

Grüße



#7 fototiger

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Geschrieben 13 Februar 2017 - 10:00

Hallo,

 

Verstehe ich es richtig, dass du an einer Art Formel oder Leitfaden interessiert bist, wie Verdünnungen die Entwicklungszeit beeinflussen? Also zB. 1+25 ergibt ... Minuten, 1+26 ergibt ..., 1+27 ergibt

 ... usw. Ich wüsste nicht, dass es das in dieser Form gibt.

 

Ich meine, dass Entwickeln eine Wissenschaft ist, man aber keine Wissenschaft daraus machen muss. Gerade bei Rodinal runde ich gerne die Flüssigkeitsmengen etwas, wenn ich das Rodinal dann besser dosieren (abmessen) kann. Daher verwende daher oft etwas mehr Flüssigkeit insgesamt, als ich bräuchte um die Spulen zu versenken.

 

Auch stelle ich mir gerade die Frage, ob man jedes mal so genau 5 bzw. 6 ml abmessen kann, alleine da hast du schon eine Unsicherheit. Das wichtigste ist daher Kontinuität. Finde deinen Ablauf beim Entwickeln und mache dein eigenes Fine-Tuning. Auch bei den Temperaturen ist es ähnlich, du wirst auch nicht 100% wissen, ob dein Thermometer genau ist und 20° auch 20° sind. Wichtig ist aber, dass du immer dasselbe Thermometer verwendet und dich damit an die gewünschten Ergebnisse herantastest.

 

Bei Rodinal für 500ml verwende ich 500ml Wasser und 10 ml Rodinal, alles andere ist mir zu mühsam zu messen. Auch bin ich drauf gekommen, dass meine Ergebnisse besser werden, wenn das Wasser etwa 19,5° statt 20° (gemessen auf meinem Thermometer) hat.



#8 Renate

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Geschrieben 13 Februar 2017 - 10:21

Es gibt keine Formel, mit der Zeiten für unterschiedliche Konzentrationen von Entwicklern berechnet werden können. Jeder Entwickler hat da eine eigenen Zusammenhang zwischen Konzentration und Entwicklungszeit. Da hilft nur raten und ausprobieren. Am einfachsten ist es, bei den vom Hersteller getesteten Konzentrationen zu bleiben.

 

Viele Grüße

 

Renate



#9 grommi

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Geschrieben 14 Februar 2017 - 08:44

Bei Rodinal (Adonal) sind die Zeiten proportional. Z.B. halbe Konzentration -> doppelte Zeit. Bei vielen anderen Entwicklern ist das nicht so.

 

Und nein, Filme entwickeln ist keine Wissenschaft sondern Handwerk.


Bearbeitet von grommi, 14 Februar 2017 - 08:49 .


#10 Florek

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Geschrieben 19 Februar 2017 - 22:10

Bei Rodinal (Adonal) sind die Zeiten proportional. Z.B. halbe Konzentration -> doppelte Zeit. Bei vielen anderen Entwicklern ist das nicht so.

 

Zusätzlich ändert sich der Kontrast mit der Verdünnung, was sich wunderbar zur Steuerung einsetzen lässt. Eine Anpassung der Entwicklungszeit an die geänderte Verdünnung liefert also nicht zwangsläufig ein identisches Negativ.





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