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Abzüge für Einsteiger - Welcher Preisrahmen?

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20 Antworten in diesem Thema

#1 Kissaki

Kissaki

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Geschrieben 02 Februar 2016 - 19:11

Moin moin :)

 

Nachdem mich nun wieder die Lust gepackt hat etwas mit meiner analogen SLR rumzuspielen, dachte ich mir, warum nicht gleich etwas mehr ins Thema einsteigen. Ich hatte bisher immer Abstandt davon genommen selber zu entwickeln da ich die Hürde der Anschaffung (Geräte/Chemikalien) immer etwas hoch fand - und da ich nicht scannen kann, die Filme eh einschicken müsste.

Die neugier hat jetzt allerdings gesiegt und mein Einsteiger Set für negativ entwicklung müsste auf dem weg sein (@Fotoimpex? ;) ).

 

Da es mich aber auch reizt selber Abzüge machen zu können, stellt sich mir die Frage wie groß die nächste Hürde nun ist? Als student ist das Budged immer knapp und das kleine Entwicklerset war für meine Verhältnisse recht teuer, ich rechne also nicht damit in den nächsten Monaten gleich damit loslegen zu können. Aber so zur Orientierung und zur planung, was ist notwendig und womit muss man da bei Gebrauchtware so rechnen?

 

Das ganze übrigens erstmal für KB. Ich würde zwar auch echt gerne mal Mittelformat schießen und entwickeln, aber die Anschaffung steht noch weiter hinten.

 

vielen Danke schon mal für euren Input :)

 

*edit*

Ach ja, mit wie viel Platz muss man ca. rechnen? Hauptsächlich für den Vergrößerer da der wohl am schwierigsten "unterzubringen" ist.


Bearbeitet von Kissaki, 02 Februar 2016 - 19:15 .


#2 Franco

Franco

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Geschrieben 02 Februar 2016 - 20:51

Am besten ist du suchst dir (evtl. hier im Forum) jemanden der dir das Vergrößern mal zeigt. Es ist einfacher als es anfänglich aussieht erste vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Bei der Labortechnik solltest du dich auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Am Vergrößerungsobjektiv und an einer ordentlichen Verdunkelung solltest du nicht sparen. Bei den Fotopapieren sind moderne PE Multikontrast Papiere eine gute Wahl.

Platz ist in der kleinsten Hütte, über der Badewanne oder der Dusche kannst du deine Fotowannen, und je nach Größe des Badezimmers dort ebenso den Vergrößerer aufbauen. Wenn du dir etwas Mühe gibst kannst du dein Fotolabor so gestallten dass es in weniger als einer halben Stunde voll einsatzbereit oder wieder verstaut ist. Mein Vergrößerer steht z.B. in der Abstellkammer und der Flur und das Badezimmer ist bei Fotoarbeiten verdunkelt.

 

Angehängte Datei  L1001184.jpg   200,24K   30 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  L1001193.jpg   238,88K   37 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  L1001197.jpg   259,69K   33 Mal heruntergeladen

 

 

 

Bei der Fotochemie nimm in jedem Fall erst mal altbewährte Sachen, keinen esoterischen Wunderkrimskrams

 

Bei Ebay werden eine große Anzahl an kompletten Laborausstattungen für kleines Geld veräußert.

 

Grüße, Thorsten



#3 elizabeth_reed

elizabeth_reed

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Geschrieben 03 Februar 2016 - 13:14

Für einen Hunderter sollte man eine komplette gebrauchte Einsteigerausrüstung fürs Positivlabor zusammenstellen können. Aber bevor du an die Anschaffung von Gerätschaften wie Vergrößerer etc. denkst, musst du die räumliche Situation klären. Wenn du uns sagst, welchen Raum du fürs Vergrößern/Abzüge machen ins Auge gefasst hast, können wir dir sicherlich ein paar Tipps zu Einrichtung und Gerätschaften geben.

 

Falls du in einer größeren Stadt wohnst, gibt es eventuell auch noch die Möglichkeit, für den Anfang eine öffentliche Dunkelkammer (von Vereinen, Einrichtungen etc.) zu nutzen oder einen entsprechenden Kurs zu machen. Unter http://www.localdarkroom.com kannst du schauen, ob es in deiner Nähe so etwas gibt. Die Datenbank ist natürlich nicht vollständig, also auf jeden Fall auch vor Ort umhören/umschauen.



#4 wosis123

wosis123

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Geschrieben 04 Februar 2016 - 08:51

Wo wohnst du denn?

bin in Ludwigshafen/Rh in einem Fotoclub mit eigenem Labor, wir machen auch Kurse in Kooperation mit der VHS. Bei Interesse und/oder Nähe einfach melden.

 

Hendrik



#5 Kissaki

Kissaki

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Geschrieben 04 Februar 2016 - 11:55

Ich wohne in Lüneburg bei Hamburg. Hab schon die Unis der Stadt mal angeschrieben (bin Student in Hamburg) ob man deren Dunkelkammern nutzen könnte, bisher kam da aber keine Antwort.

 

Nutzen würde ich meinen Flur für die Dunkelentwicklung da er kein Fenster hat und die Türen recht einfach mit zwei/drei schwarzen Säcken lichtdicht gemacht werden könnte. Trocknen dann wohl im Badt gleich daneben.

Als Arbeitsfläche hätte ich halt nur einen tiefen Schrank, deswegen die Frage nach den Maßen, ich bin mir nich sicher ob ein Vergrößerer da völlig bequem platz hätte. Die schalen könnte ich zur not noch links und rechts auf dem Schuschrank/Wäschekorb platzieren.

 

Ist die Chemietemperatur für die Abzüge genau so wichtig wie für die Entwicklung? Beide Räume haben keine Heizung. Für die Negative hatte ich mir jetzt einen Heizstab für Aquarien mitbestellt damit ich die Mischungen in einem Wasserbadt auf Temperatur bringen kann, ob das für Fotoschalen dann noch klappt weiß ich aber nicht.



#6 wosis123

wosis123

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Geschrieben 04 Februar 2016 - 14:19

Chemie für Abzüge ist da eher unkritisch, würde mal sagen, zwischen 18 und 22 Grad alles OK, wenn´s kälter wird, nach Merkblatt des Entwicklers die Zeit verlängern.



#7 Urnes

Urnes

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Geschrieben 04 Februar 2016 - 21:27

Für die Negativentwicklung brauchst dennoch keine Aquarium Heizung. Es reicht aus den Entwickler im Wasserbad (heisses Leitungswasser reicht) auf 20 Grad zu bringen. Stopbad und Fixieren sollten davon nicht mehr als 3 oder 4 Grad abweichen. Du kannst dann bei abfallender Temperatur arbeiten.

Positiv kannst du es auch so machen. Für lange Sitzungen kannst du dann die Heizung nehmen, aber auch wieder im Wasserbad, also Schale in Schale.

Gruss Sven.
www.so-froehlich.de

#8 Kissaki

Kissaki

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Geschrieben 05 Februar 2016 - 23:33

Mein Entwickler-Starterset ist mittlerweile angekommen und fühlt sich recht wohl in seiner neuen Umgebung, mein erster SW Film (der erste zum Selber entwickeln) ist auch fast fertig geschossen und es kommt bei mir die Frage auf: wie bekomm ich den Film am Ende am besten aus der Dose?


Bearbeitet von Kissaki, 05 Februar 2016 - 23:33 .


#9 namir

namir

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Geschrieben 05 Februar 2016 - 23:51

Vom Geld her ist das - auch für Studenten mit schmalem Budget- machbar. Aber nicht umsonst. Würde sagen, man kommt mit im Schnitt 20€/Monat schon recht weit, man kann natürlich auch mehr ausgeben, würde aber gerade am Anfang (bis die Hardware komplett ist) für die ersten ein, zwei Jahre nicht mit viel weniger rechnen (es ist möglich, aber gerade wenn man sich noch nicht so auskennt kann man beim Einkauf schon mal daneben liegen, manchmal kommt dazu noch einfach Pech...).

Laborausrüstung ist gebraucht - v.a. im Vergleich zu ehemaligen Neupreisen - mitunter sehr günstig zu haben. Wenn man sich am Anfang beim Papierformat etwas zurückhält, und sich Mühe gibt, können auch die Kosten für's Verbrauchsmaterial sehr überschaubar bleiben. Man kann auch zwei Stunden in der Duka verbringen, und dabei nur 5-6 Blatt 10x15cm verarbeiten. Würde dann einen Euro oder so kosten, da ist wohl auch bei einkommensschwachen Menschen der Faktor Zeit entscheidender. Wenn man aber 24x30cm als Standard-Format nimmt, und/oder viel Ausschuss produziert (würde ich am Anfang auch einkalkulieren), kann das natürlich teurer werden. Würde bei Papier und Entwickler auf jeden Fall schauen, erstmal frisches Material zu verwenden.

 

Temperatur:  Beim Positivprozess rel. unkritisch, würde am Anfang schauen, auf mindestens 18° zu kommen, aber kälter wird die Wohnung eh nicht sein.

 

Platz: Gibt Leute, die haben Dukas auf 1m², also wo ein Wille, da ein Gebüsch, erfinderisch sein, sich was einfallen lassen und so. Dunkelheit, Platz für nen Vergrößerer und ein paar Schalen, mehr braucht's nicht. Es gibt größere und kleinere Vergrößerer, lässt sich herausfinden.

 

Film aus der Patrone bekommen: Dafür findet sich doch mit Sicherheit eine Anleitung, oder?



#10 Morte

Morte

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Geschrieben 06 Februar 2016 - 00:03

<<Du brauchst einen Dunkelsack und einen Kapselheber für Kronkorken. Oder du machst es im Stockdunkel in der Dunkelkammer. Kein Rotlicht!





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