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Ausw?serungsgeschwindigkeit verschiedener Fixierer
#11
Wenn wirklich Zweifel bestehen, dann würde ich das Konzentrat in eine andere Flasche umfüllen, und die alte Plastikflasche aufschneiden. Man sieht das aber meist schon beim Auskippen.

Aber solang das Zeug noch nicht einige Jahre alt ist, würde ich mir keine Gedanken machen. Mir ist noch kein Fixierer innerhalb der 1-2 Jahre kaputtgegangen, die es dauert, bis ich das Konzentrat aufgebraucht habe. Und ich lasse den immer in der Plastikflasche, in der er kommt. Also kein Schutzgas und kein Umfüllen in kleinere Vorratsflaschen.
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#12
Das siehts du beim Ansetzen, es schweben dann so gelbliche Flöckchen drinnen. Wenn du das nach und nach verbrauchst, kippt der Fixierer auch nicht mit einem Mal um, sondern es wird immer schlimmer. Mit den ersten zarten Flöckchen kann man vielleicht noch leben. Was man bein Gebrauch erkennt ist, dass sich das Fix verfärbt, bräunlich-gelblich opak (kolloid) durch Silbersulfit. Fixieren tut das trotzdem noch, aber ich verwende so was dann nicht mehr. Bei schlimmerer Zersetzung bildet sich bei Gebrauch ein regelrechter Bodensatz (schwarz). So was ist natürlich eine richtige Gefahr, auch wenn das Zeuch nach wie vor fixiert: Filme können dadurch zerkratzen und Papieroberflächen auch.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#13
- Doppelpost -
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--Uwe
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#14
[quote name='piu58' timestamp='1365917320' post='15982']

Bei schlimmerer Zersetzung bildet sich bei Gebrauch ein regelrechter Bodensatz (schwarz). So was ist natürlich eine richtige Gefahr, auch wenn das Zeuch nach wie vor fixiert: Filme können dadurch zerkratzen und Papieroberflächen auch.

[/quote]



Aha! Das ist endlich mal eine Erklärung für den silbrig-schwarzen Belag in meiner Plastikflasche mit dem verdünnten Fix (Adofix). Er arbeitet nach wie vor gut, dennoch habe ich mir das nicht erklären können.

Reicht es denn, für einen Neuansatz mit frischer Chemie die Flaschen mit einer Flaschenbürste zu reinigen, oder kontaminieren kleine Reste den Neuansatz?
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#15
> kontaminieren kleine Reste den Neuansatz?

Nein, Silbersulfit ist stabil und verändert sich chemisch nicht in frischem Fixierer. Es dürfen eben keine losen Bestandteile in der Schale/Dose schwimmen.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#16
[quote name='piu58' timestamp='1365956001' post='15988'] Es dürfen eben keine losen Bestandteile in der Schale/Dose schwimmen.

[/quote]

Das heißt, wenn man diese losen Bestandteile ausfiltert - falls sie grob genug sind - gibt es nichts, das den Fixerer über die Zeit "zerstört" bzw. den Film schädigt?
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#17
> gibt es nichts, das den Fixerer über die Zeit "zerstört" bzw. den Film schädigt?

Ich kann keine chemisch schädliche Wirkung erkennen. Wenn der Fixierer freilich völlig oder fast völlig zersetzt ist, dann arbeitet er nicht mehr.

Thiosulfat wird durch Kochen von Sulfit mit Schwefel hergestellt.

Dieser Prozesss ist umkehrbar und läuft v.a. in der Kälte bevorzugt ab (ist ja klar), und wird durch Zusatz von Säuren begünstigt.

Es entsteht dann wieder Sulfit und Schwefel. Silbersulfit ist fast nicht löslich, wenn auch nicht im selben Maße wie Silbersulfid und fällt aus.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#18
ich hatte schonmal so trübe schleierschlieren im fixierer, also in der arbeitslösung, nachdem sie längere zeit rumstand. ich vermute mal das ist so eine ausfällung.

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