Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Waagerechte unregelm?ige Streifen (Fomapan)
#1
Moin zusammen,



die Streifen, wie auf dem Bild zu sehen (hier senkrecht, da Hochformat), hatte ich schon öfter auf Negativen, hier sind sie aber besonders deutlich. Wie einfache "Telegrafendrähte" sehen sie mir nicht aus, eher wie irgendwelche Rückstände von Flüssigkeiten.



In diesem Beispiel handelt es sich um einen Fomapan 100 (Kleinbild), entwickelt in D-76 1+1, anschließend mit Wasser gestoppt, Superfix 1+9, Wässerung, gründliches Abwaschen mit dest. Wasser und Mirasol 1+400. Mit anderen Filmtypen trat das Problem genauso auf, Chemikalien verwende ich meistens die gleichen (nur selten mal Rodinal statt D-76).



Vielleicht hat ja jemand eine Idee, woher diese Streifen kommen. Sie lassen sich zwar in Gimp entfernen, aber gleich sauber zu arbeiten wäre mir noch lieber.



Danke und Gruß aus Hannover
Zitieren
#2
Hallo,



das sieht aus wie Schlieren die nach dem Trocknen sich auf der Emulsionsseite gebildet haben.

Ich gehe davon aus wenn welche auf der Blankseite sind, das du diese mit einem Microfasertuch auf dem trockenen Film abgeputzt hast.

Ich lese das du dest. Wasser und Mirasol genommen hast, das ist ja die beste Lösung.

Hast du vielleicht zuviel Mirasol genommen?

Ich hatte dieses Problem auch schon , aber nur bei Lucky SHD und ganz leicht bei Kodak Technical Pan.

Ich habe nochmals kurz (2-3 Minuten) nachgewässert, nochmals Mirasol und dann den Film mit einem Filmabstreifer "abgezogen". Einen Filmabstreifer benutze ich aber in der Regel nicht und lasse den Film Tropfnass in der Dusche trocknen.

Ich habe aber selbst festgestellt, das diese Schlieren auch meist nur beim Scannen sichtbar sind. Bei Vergrößerungen sind diese mir noch nie wirklich aufgefallen (bis auf bei Lucky SHD)



LG Oliver
Zitieren
#3
Netzmittelabläufe, kaum wieder zu entfernen.



Meine Methode

- gaaanz wenig Netzmittel, 1 ml / 500 ml Wasser

- Den Film 2x durch Küchenpapier zeien, dadurch wird er fast trocken. Küchenpapier fusselt nicht, und die Filme halten das gut aus. (Bei MF aber schwierig, da nehme ich einen Abstreifer)

- Vorsicht beim Aufhängen, dass man nicht mit nassen Fingern die obersten Negative wieder kontaminiert.



Gut getrocknete Filme haben auf der Rückseite einen leicht bläulichen Hauch, ähnlich der Vergütung eienr Linse.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
Zitieren
#4
[quote name='Olivinyl' timestamp='1362458316' post='15806']

Bei Vergrößerungen sind diese mir noch nie wirklich aufgefallen (bis auf bei Lucky SHD)

[/quote]

Dann vergrößerst du aber sicher mit Mischlicht, oder? Da verschwinden selbst kleine Kratzer wie von Zauberhand.

Mit Kondensor sieht man bei mir ALLES. Auch kleine Trockenflecken.

Aber ich mache glücklicherweise eh so gut wie alles mit Mischlicht, weil mir das Wechseln von Einlegefiltern beim Splitgrade zu nervig ist.
Gruß,

S.

Zitieren
#5
[quote name='sputnik' timestamp='1362493211' post='15811']

[quote name='Olivinyl' timestamp='1362458316' post='15806']

Bei Vergrößerungen sind diese mir noch nie wirklich aufgefallen (bis auf bei Lucky SHD)

[/quote]

Dann vergrößerst du aber sicher mit Mischlicht, oder? Da verschwinden selbst kleine Kratzer wie von Zauberhand.

Mit Kondensor sieht man bei mir ALLES. Auch kleine Trockenflecken.

Aber ich mache glücklicherweise eh so gut wie alles mit Mischlicht, weil mir das Wechseln von Einlegefiltern beim Splitgrade zu nervig ist.

[/quote]



Ich hatte vorher einen Durst M301 Kondensorvergrößerer. Da konnte man wirklich fast jeden "Dreck" sehen, nur scannen ist noch schlimmer.

Inzwischen habe ich auch einen Mischlichtvergrößerer zugelegt. Der Grund ist auch einfach erklärt: 6x6 möglich, etwas unempfindlicher bei Staub und Kratzer und der Hauptgrund: keine Filtereinlegerei mehr.



Der Lucky SHD z.B. hatte immer irgendetwas. Wasserflecken oder Streifen oder sogar beides.



Ich habe noch keinen Foma Film benutzt, aber ist der denn auch so empfindlich wie der Lucky?



LG Oliver
Zitieren
#6
Zum Thema Netzmittelflecken:

Ich habe gleich zu Anfang meiner Selbstentwickel-Karriere in einer seriösen Anleitung gelesen, man solle ca. 25 % weniger Netzmittel verwenden, als lt. Packungsanweisung empfohlen wird. Ich benutze Adostab. Da steht 20+1 in der Anleitung. Ich nehme schon immer auf 500 ml Wasser statt 25 ml Adostab (= 20:1) nur 20 ml. Das funktioniert wunderbar, keine Netzmittel- und auch keine Kalkflecken, und das bei dem ultraharten Wasser hier in Berlin. Außerdem hält so das Netzmittel etwas länger ...
Zitieren
#7
Wow. Du bist echt mutig. Seit ich in Berlin wohne nehme ich NUR noch Aquadest für's Netzmittelbad. Nicht nur des Kalkes, sondern auch des vielen Drecks wegen, der aus der Leitung kommt.

Selbst Negativentwickler setze ich hier nicht mehr mit Leitungswasser an, weil die Stammlösungen plötzlich nur noch einen Bruchteil DER Zeit hielten, die ich von früher gewohnt war. :-(
Gruß,

S.

Zitieren
#8
Ich würde mir dann Gedanken um einen neuen und vernünftigen Wasserfilter machen, dass kommt dem Kaffeesatzlesen auch zu Gute.
Zitieren
#9
Das würde aber nicht das Problem der geringen Haltbarkeit der Stammlösungen lösen.
Gruß,

S.

Zitieren
#10
Dann lasse das Wasser doch analysieren und konfrontiere mit dem Ergebnis, dass sicherlich an einer Stelle schlecht ausfällt, deine Stadtwerke?!
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste