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Zwei Fragen zur Herstellung von Kontaktb?en
#1
Hallo an alle,



ich mache mich demnächst daran, zum ersten Mal Kontaktabzüge meiner Negative zu erstellen. Bisher geschah das digital, und damit bin ich nicht mehr zufrieden. Die generelle Vorgehensweise ist mir klar. Zwei Fragen bleiben bisher offen:



- In irgendeiner der zahlreichen Beschreibungen zur Vorgehensweise war die Rede davon, man solle die leere Negativbühne in den Vergrößerer einschieben und dann die beleuchtete Fläche anhand der Ränder "scharfstellen". -> Ist das tatsächlich notwendig und sinnvoll? Macht es einen Unterschied in der Lichtqualität aus, ob das Objektiv für diesen Abstand scharfgestellt wird?



- Ist es relevant, für Kontaktbögen das gleiche Fotopapier zu verwenden wie für die späteren Vergrößerungen? Dafür spräche, dass man das gleiche Kontrastverhalten bei Kontaktbogen und Vergrößerung hat, was zur Beurteilung der zu verwendenden Gradation (per Filter) hilfreich ist. Dagegen spricht, dass z. B. Barytpapier, wie ich es verwende, um einiges teurer ist als günstiges PE-Papier.

Ich verwende meist Fomabrom-Papier, für die Kontaktbögen könnte ich mir z. B. Adox Easy Print RC vorstellen. Oder doch beim Foma bleiben?



Danke vielmals für eure Ratschläge

Morte
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#2
Hallo Morte,

ich stelle die Lichtquelle nicht scharf, sondern diffus ein gutes Stueck groesser als das Papier. Ich verwende immer die gleiche Hoehe und fuer jeden Filmtyp jeweils immer die gleiche Belichtung (IR820 immer 8s bei f/16, Silvermax immer 10s bei f/16, immer Filter 2,5 etc.), um Abweichungen zu erkennen. Die Einstellungen lasse ich immer gleich. Einstellung wie folgt und dann Abstandswerte notieren. Den Rand scharf stellen und von dieser Position die Linse etwas nach unten korrigieren.

Ich verwende nicht den gleichen Papiertyp wie fuer die Prints, sondern das guenstige Adox Easy Print. Anders waere es mir zu teuer und ich schaetze den Vorteil das gleiche Papier wie fuer die Abzuege zu verwenden als zu gering ein.



Timgruss
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#3
> anhand der Ränder "scharfstellen". -> Ist das tatsächlich notwendig

Ja. Dann ist die Ausleuchtung gleichmäßig.



> relevant, für Kontaktbögen das gleiche Fotopapier

Nicht zwingend und auch nicht immer mögliich. Baryt würde ich für Abzüge nicht nehmen, die Nachteile (Preis, Wasserverbrauch) werden durch nichts wieder ausgeglichen.

Wenn z.B. Arbeitsabzüge auf PE erfolgen und gute Abzüge auf Baryt, dann hat man es ohnehin mit zwei Sorten Papier zu tun. Überlagertes Papier mit leichtem Schleier am Rand kann man meist noch zu Kontakten aufarbeiten. Wie man von einer Papiersorte auf eine ander wechselt, ohne erneuite Probestreifenorgie, dass zeige ich im Oktober beim fineartforum in Paderborn.

Wichtig ist, dass man weiches Papier nimmt, nicht über Gradation 2.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#4
Danke für eure Antworten!
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