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Silvermax
#11
"kann er wirtschaftlich nur als Kleinbildfilm angeboten werden."





Werden so viel weniger 120er als 135er verkauft?



Es scheint auch einen speziellen Entwickler fuer den Silvermax zu gebe. Siehe Adox-Startseite, Photokina News.
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#12
Es geht wohl um die Kosten pro Negativ. Diese sind bei 120er etwa 3x höher als bei 135. Es ist eben die Frage, ob jeman für einen Rollfilm sagen wir 10 € hinlegt. "[size="1"] in der Produktion extrem teuer [/size]" weist auf diese Preisregion hin.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#13
Hallo Uwe,

die Flaeche eines Filmes duerfte doch aber bei einem 120er kleiner bis gleich sein als bei einem 135er mit 36 Bildern.



Timgruss
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#14
Spielverderber!

Ach, und weil hier so gern in 50er Jahre Sphären geschwebt wird. DAMALS betrug bei ADOX der Preis eines Rollfilms gerade mal knapp 57% des Preises einer 36er KB-Patrone gleichen Filmtyps*. Bei den anderen Filmherstellern waren die Verhältnisse analog. ;-)

*Quelle: Preisliste Photo-Porst 1954
Gruß,

S.

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#15
[quote name='piu58' timestamp='1347083218' post='14521']

Es geht wohl um die Kosten pro Negativ. Diese sind bei 120er etwa 3x höher als bei 135.[/quote]



...was für sämtliche Filme aller Hersteller gelten dürfte.
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#16
[quote name='piu58' timestamp='1347083218' post='14521']

Es geht wohl um die Kosten pro Negativ. Diese sind bei 120er etwa 3x höher als bei 135. Es ist eben die Frage, ob jeman für einen Rollfilm sagen wir 10 € hinlegt. " in der Produktion extrem teuer " weist auf diese Preisregion hin.

[/quote]



Das Wort "extrem" kommt in der Beschreibung so oft vor, dass ich nicht glaube (hoffe...), dass "in der Produktion extrem teuer" wirklich so wörtlich zu verstehen ist, dass der Film gleich das 3-fache eines Tmax kosten müsste, um wirtschaftlich angeboten werden zu können. Wenn ich "extrem scharf" und "extrem feinkörnig" lese, glaube ich ja auch nicht gleich, dass Tmax 100 oder Acros im Vergleich dazu unscharfe Kornmonster sind...
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#17
Solche Ankündigungen sind natürlich eine Einladung zum spekulieren, also tu' ich mir mal keinen Zwang an.

Glasklare Unterlage, Lichthofschutz unter der Emulsion, Made in Germany .... hmmmm

Noch dazu war der selige R3 ja dafür bekannt, "normal" etwa 400ASA zu haben, im Feinstkornentwickler aber nur knapp über 100ASA zu klettern (ungeachtet der Fantasiezahlen von Maco). Und da war er gar nicht mal so schlecht - obwohl ihn die von der Werbung irregeleiteten Künstler alle brav in AM-74 auf 640ASA in die Kontrasthölle geschickt haben, mit entsprechenden Folgen fürs Imätsch.

Also ich tippe mal auf einen "nahen Verwandten".

Lasse mir aber auch gerne (begründet) widersprechen.



Formulierungen wie "extrem teuer" halte ich aber für kontraproduktiv, das provoziert nur Widerspruch in gehässigem Tone (die üblichen Verdächtigen werden in Zukunft wieder öfters über den Kilopreis von Silbernitrat diskutieren). Es sollte reichen, den mündigen Konsumenten darauf hinzuweisen, dass er einfach teurer (von mir aus "deutlich teurer") bzw. aufwendiger zu produzieren ist, und sich das entsprechend niederschlagen muss.



Es hat auch jeder Verständnis dafür, dass man ein neues Produkt nicht gleich in allen Formaten -zigtausendfach ins Lager legt. Andererseits sind die meisten (oder zumindest einige) Fotografen durchaus in der Lage, die Quadratzentimeter von einem 120er und einem 135/36 zu vergeichen.



Georg
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#18
Leute, das könnt ihr doch besser!

Ich versuch mich mal mit einer Spekulation auf Grundlage des durch eifriges Forenlesen erworbenen Halbwissens über die Produktionsbedingungen für Film in D im allgemeinen und bei Fotoimpex im besonderen:



Die Emulsion ist vergleichsweise teuer, deshalb muss der Rest der Produktion schlank laufen. 135er kann man bei Filmotec auf einen Träger gießen lassen, den die eh lagermäßig da haben (nur variable Kosten) und konfektioniert wird zu Hause (Deckungsbeitrag für eigene Anlagen).

120er würde die Vorfinanzierung des Trägers bedeuten, vielleicht bei einer Mindestabnahmemenge, die größer ist, als für die angepeilte Losgröße notwendig, was zusätzlich Lagerkosten für den nicht benötigten Rest des Trägers bedeuten würde. Die Konfektionierung von 120er ist eh schon teurer als die von 135er. Zuätzlich kann man das nicht mehr günstig in Kroatien machen lassen sondern muss z.B. auf Ilford zurrückgreifen. Das ganze wird dann so teuer, dass die Kosten in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zu dem bei MF zu erwartenden Nutzen stehen würden.

Erscheint an dieser Argumentation irgendwas unlogisch?
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#19
Bin ich eigentlich der einzige, der glasklare Träger hasst?

Ich bin gerne bereit, einen angemessenen Betrag für einen guten Film zu zahlen.

Aber warum werden "neue" Filme immer auf diesen klaren Träger gegossen, der bei mir nur Probleme verursacht und keine Vorteile bringt. Ist es so wichtig, dass sich jeder Film zum Dia entwickeln lässt. Früher gab es doch auch nur Scala und Fomapan R...
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#20
> 120er würde die Vorfinanzierung des Trägers bedeuten

Der APX-100 mit KB-Unterlage (135µm) wurde auch in Rollfilmspulen konfektioniert. Damit können wir doch leben.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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