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Frage bzgl. Nutzung von Entwickler und Fixierer
#1
Hallo miteinander,



ich hätte da mal eine Frage bezüglich der Nutzung von s/w Negativentwicklern und Fixierern.



Zum Entwickler:

Wenn ich bspw. Rodinal/Adonal in einer Verdünnung von 1+25 ansetze und zwei 35mm Filme in meiner Dose habe, kann ich dann einfach die Verdünnung auch für zwei Filme verwenden, wenn ich einfach die Dose dementsprechend mit dem Entwickler befülle?



Zum Fixierer:

Beim [url="http://www.fotoimpex.de/cgi-bin/shop/de/index.cgi?func=det&wkid=20469951388261116&rub1=Fotochemie&rub2=Schwarzweiss%20Fixierer%20%26%20Stoppbad&artnr=4128&pn=0&sort=0&all=&items=30"]Tetenal Superfix im Fotoimpex Onlineshop[/url] steht in der Beschreibung folgendes »Verdünnung. 1+9 = 10 Liter Ansatz. Kapazität: 2qm Fotopapier und 10 Filme pro Liter Ansatz. 1000 ml.«

Mit dem Liter Ansatz ist doch 100ml Fixierer + 900ml Wasser (=1l Ansatz) gemeint, oder? Das heißt ich kann mit diesem 1l Ansatz 10 Filme fixieren und mit dem Ansatz der kompletten Flasche (also 10l Ansatz) 100 Filme, richtig?

Gleiches Spiel wie beim Entwickler: Wenn ich dann zwei 35mm Filme in der Dose habe und diese dann entsprechend befülle, zählt das auch logischerweise als zwei Filme, korrekt?





Danke im Voraus und beste Grüße





Nachtrag



Noch was bezüglich der Temperatur:

Ist es wichtig/nötig alle Chemikalien inklusive Wasser bei der späteren Wässerung alle auf einer Temperatur zu haben oder reicht es nur den Entwickler auf bspw. 20°C zu haben und Stoppbad, Fixierer und Netzmittel können einfach mit kaltem Wasser aus dem Wasserhahn angesetzt werden?

Hatte mir jetzt diverse Texte durchgelesen und Videos angesehen, in denen entweder alle Flüssigkeiten auf 20°C gebracht wurden oder nur der Entwickler und die anderen Chemikalien/das Wasser wurde nicht mehr nachtemperiert.
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#2
Hallo Stewe,



sieht so aus als hättest du das richtig verstanden.



Darüber hinaus solltest du allerdings wissen, daß beim Entwickler immer eine gewisse Mindestmenge Entwicklersubstanz (also Konzentrat oder Pulvermenge) pro Film vorhanden sein muß.

Rodinal läßt sich ja in geradezu homöopatischen Verdünnungen verwenden, da mußt du dann eben ggf. eine größere Dose nehmen, z.B. 500ml für einen 135er Film.

Hoffe es hilft,

Frank



Ups vergessen: es stimmt zwar, optimal wäre gleichbleibende Temperatur aller Bäder, die Erfahrung lehrt uns aber, daß nur der Entwickler wirklich kritisch ist.

Früher waren wohl manche Filme übellauniger als heute und haben Temperaturschwankungen mit Runzelkorn quittiert (und das sieht dann recht...künstlerisch aus), das habe ich mit modernem Material selbst durch grobe Mißhandlung nie geschafft, und bestimmt nicht, weil ich es nicht genug versucht hätte!



Einfach kaltes Wasser nehm ich trotzdem nicht. Ich hau halt immer einen Schwapps warm dazu und sehe zu, daß es so+/- 2° hinhaut, das reicht normalerweise. Waschwasser lieber auf der warmen Seite.
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#3
Hallo Stewe.

ich mache das bei der Filmentwicklung so:

Die Behaetlnisse mit den Chemikalien stehen in einer Schale mit warmen Wasser. Wenn ich frische Chemikalien mixen muss, verwende ich etwas kuehleres Wasser und lass es dann in der Schale mit den anderen Chemiklaien auf Temperatur kommen.



Bei der Papierentwicklung habe ich alle Schalen in groesseren Schalen stehen. Bevor ich die Chemie in die Schalen kippe, werden die Flaschen in einem Eimer mit warmen Wasser annaehernd auf Temperatur gebracht. Ich habe ein Thermometer in allen Schalen haengen, aber nur beim Entwickler achte ich genau auf die 20 Grad. Ich habe dazu ein Aquariumheizer in der aeusseren Wasserschale. Der Heizstab ist fuer 23 Grad ausgelegt. In der Chemieschale habe ich dann ziemlich exakt 20 Grad.

Wenn die anderen Schalen zu sehr von den 20 Grad abweichen, justiere ich im auesseren Wasserbad nach. Das ist aber selten der Fall.

Ich arbeite nur mit PE-Papier. Ob das bei Baryt kritischer ist, weiss ich nicht.



Schoene Gruesse

Tim
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#4
Der Grund warum beim Entwickler die Temperatur und die Zeit exakt eingehalten werden müssen liegt in der Tatsache begründet, dass ein Film richtig- über- oder unter-entwickelt werden kann.

Da kommt es auf viertel-Minuten und auf halbe Grad an.

Die Entwicklung wird durch die Konzentration der Lösungen, die Zeit, die Temperatur und die Agitation beeinflusst.

Für die anderen Prozesschrtte gilt dasselbe, es kommt aber nicht auf halbe Grad oder viertel-Minuten an.

Bis ein Film überstoppt ist muss mann ihn schon im Stoppbad vergessen bis sich die Gelatine löst und bei zu langer Fixierzeit fängt das Fix erstmal ganz leicht an die Lichter anzuknabbern. Bis es zur großen Katastrophe kommt muss man schon sehr überteiben.

Die Toleranzen sind also groß aber das Prinzip bleibt das gleiche. Wer also bei 14 Grad fixiert muss die Fixierzeit erheblich verlängern um ausreichend zu fixieren. Das selbe gilt für das Wässern.

Das oben schon erwähnte Runzelkorn kann auftreten, wenn der Unterschied zwischen zwei Bädern zu groß ist. Bei ADOX CHS Filmen durchaus ein Thema aber eher wenn die Entwickertemperatur über 20 Gard lag (was wir grundsätzlich nicht empfehlen).



Viel Spass im Labor!



Mirko
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#5
Hallo miteinander,



Ich habe bisher immer nur beim Filmentwickler auf exakte temperatur geachted, und immer das selbe Thermometer verwendet, denn es kann durchaus unterschiede von Thermometer zu Thermometer geben. Alles andere habe ich rechtzeitig in ein Warmes Zimmer gestellt um auf ca 20? C Zimmertemperatur zu bringen. Denn alzu viel Hilfsmittel hatte ich nicht. beim Filw?sern fing ich teperiert an und lie?es langsam abk?hlen. Denn mehr als ein 5L Wasserboiler hatte ich nicht zur verf?gung. Hatte nur einmal Runzelkorn auf Agfapan 100.

Aber zu flie?nd Warmwasser gibt es hier einen Anderen Eintrag. Wobei ich es f?r mich zuk?nftig so l?en werde ein Mostfa?ins Labor stellen und ein Paar Tage warm werden lassen.



Gru?Achim
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