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Adox Easyprint PE-keine richtigen Maximalschw?zen?
#11
[quote name='Andi83' post='11580' date='26-05-09, 11:14 ']Ich h?ge sie nach dem w?sern einfach an einer Ecke mit W?cheklammern auf.[/quote]



Hallo Andreas,



dann trockne mal einen Print in der Mikrowelle (geht tats?hlich!) oder im Backofen. Der von Dir beschriebene Effekt hat tats?hlich etwas mit der Emulsion zu tun: Und zwar damit, da?es im Vergleich zum Multigrade eben eine vollkommen *andere* Emulsion ist <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.gif' class='bbc_emoticon' alt='Tongue' />



Beste Gr??,

Franz
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#12
Das Problem kenne ich auch mit dem Adox Easy Print. Es soll ja das Kentmere VC select sein und das hat halt ein paar Schw?hen in der Maximalschw?ze und in den Mitten. Ich habe mal einen Vergleichsabzug auf Adox MCP gemacht und war ?berrascht, wie gro?die Unterschiede waren. Der Abzug auf dem MCP waren kontrastreicher (nicht so wischiwaschi wie beim Easay Print) und der D-max. sehr viel h?er. F?r Kontaktkopien ist das Easy Print ausreichend, f?r vern?nftige Abz?ge nehme ich anderes Papier.



Auch der k?hlere Farbton ist normal. Den fand ich manchmal richtig gut.





Gru?
Lui
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#13
Hallo,



Ich benutz das Easyprint als Standardpapier mit Acugrade als Entwickler (immer eine Minute). In meinem Prozess ist mir aufgefallen, dass der Kopierumfang im Vergleich zu Ilford Multigrade oder Adox MCP deutlich knapper ist. Ich messe bei Gradation 0 etwa 90 ISO R, also einen Umfang von drei Blenden, da kommt MCP etwa bis 130 ISO R, also mehr als eine Blende weiter.



Auch bei den harten Gradationen trifft das zu: Bei Gradation 5 kommt Easyprint auf etwa 40 ISO R, also 1 1/3 Blenden Kopierumfang, waehrend die anderen Papiere da noch deutlich mehr zeigen.



Ich muss dazu sagen, dass man die konkreten ISO R Werte natuerlich nicht vergleichen kann, weil das ja sowohl von meinem Chemie-Prozess als auch von der Beschaffenheit meiner Gradationsfilter abhaengt. Was allerdings sehr wohl vergleichbar ist, ist die Tatsache, dass das Easyprint bei gleichen Bedingungen immer einen geringeren Kopierumfang hat als MCP oder Ilford bei gleicher Gradation.



Mir macht das nicht so viel aus, weil ich mit einem RHD Zonemaster so oder so immer die "richtige" Belichtungszeit finde und mit dem Kontrast komm ich auch meistens gut aus (gerade harte Negative profitieren da natuerlich von).



Evtl. koennte diese Abweichung zu den anderen Papieren aber etwas mit deinem Problem zu tun haben...



Gruss,

Philipp
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#14
Ich habe mal einen Schnipsel EasyPrint reichlich belichtet (ohne Negativ) um ein richtiges Schwarz zu erzeugen...und das war wirklich schw?zer als das auf meinen Prints. Vielleicht sollte ich eine Gradation h?ter nehmen.



Gru?
Andreas
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#15
[quote name='cfb_de' post='11587' date='26-05-09, 19:58 '][quote name='Andi83' post='11580' date='26-05-09, 11:14 ']Ich h?ge sie nach dem w?sern einfach an einer Ecke mit W?cheklammern auf.[/quote]



Hallo Andreas,



dann trockne mal einen Print in der Mikrowelle (geht tats?hlich!) oder im Backofen. Der von Dir beschriebene Effekt hat tats?hlich etwas mit der Emulsion zu tun: Und zwar damit, da?es im Vergleich zum Multigrade eben eine vollkommen *andere* Emulsion ist <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.gif' class='bbc_emoticon' alt='Tongue' />



Beste Gr??,

Franz

[/quote]

Hallo Franz,



welche Leistung und Zeit nimmst du f?r das Trocknen in der Mikrowelle? Und warum soll das den Print verbessern?



Gru?
Andreas
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#16
[quote name='philipp.leser' post='11592' date='27-05-09, 14:22 ']Hallo,



Ich benutz das Easyprint als Standardpapier mit Acugrade als Entwickler (immer eine Minute). In meinem Prozess ist mir aufgefallen, dass der Kopierumfang im Vergleich zu Ilford Multigrade oder Adox MCP deutlich knapper ist. Ich messe bei Gradation 0 etwa 90 ISO R, also einen Umfang von drei Blenden, da kommt MCP etwa bis 130 ISO R, also mehr als eine Blende weiter.



Auch bei den harten Gradationen trifft das zu: Bei Gradation 5 kommt Easyprint auf etwa 40 ISO R, also 1 1/3 Blenden Kopierumfang, waehrend die anderen Papiere da noch deutlich mehr zeigen.



Ich muss dazu sagen, dass man die konkreten ISO R Werte natuerlich nicht vergleichen kann, weil das ja sowohl von meinem Chemie-Prozess als auch von der Beschaffenheit meiner Gradationsfilter abhaengt. Was allerdings sehr wohl vergleichbar ist, ist die Tatsache, dass das Easyprint bei gleichen Bedingungen immer einen geringeren Kopierumfang hat als MCP oder Ilford bei gleicher Gradation.



Mir macht das nicht so viel aus, weil ich mit einem RHD Zonemaster so oder so immer die "richtige" Belichtungszeit finde und mit dem Kontrast komm ich auch meistens gut aus (gerade harte Negative profitieren da natuerlich von).



Evtl. koennte diese Abweichung zu den anderen Papieren aber etwas mit deinem Problem zu tun haben...



Gruss,

Philipp[/quote]

Hallo Philipp!



Ich bin gerade etwas verwirrt...wenn das Papier einen geringeren Kopierumfang hat, dann hie? das doch, dass es auch h?ter ist, oder? Das widerspricht aber der Aussage anderer Forenmitglieder, wonach das Papier zu weich sei. Wie passt das zusammen?

Ich habe eher das Gef?hl, dass die Schattendifferenzierung schlecht ist.



Gru?
Andreas
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#17
Hallo,



Wenn ich mich nicht verlesen hab, sagt Lui etwas von geringerem Kontrast als MCP. Aber das ist natuerlich auch von der Maximaldichte abhaengig. Ob das Papier jetzt zwei, drei oder vier Blenden des Negativkontrasts auf diesen Kontrastumfang abbildet steht ja auf einem ganz anderen Blatt!



Ein Papier mit groesserem Kopierumfang kann ja trotzdem knackig wirken, wenn das Schwarz dort einfach schwaerzer ist.



Und ueberhaupt moechte ich nochmal anmerken, dass das alles hoechst schlecht vergleichbar ist, weil so viele Parameter in das Ergebnis hineinspielen (Chemie, Filter etc.). Ich find es fuer mich ganz angenehm, dass ich mit dem Analyzer zumindest ungefaehre Messungen machen kann, und die sehen fuer meinen Prozess so aus wie ich es gesagt hab.



Schlussendlich ist die Situation doch folgende: Man kann sich auf das Papier ja einstellen und es ausmessen. Dann weiss man sehr genau wie lange man belichten muss, um eine Stelle im Negativ genau auf das gewuenschte Fast-Weiss zu bringen. Der Kopierumfang bei der gewaehlten Gradation bestimmt dann, wo die Schatten im Negativ landen. Wenn man das raus hat und die zum Negativ passende Gradation waehlt, sollte man immer in der Lage sein, alle Grautoene hinzubekommen.



Wenn das mit dem tiefen Schwarz dann nicht funktioniert, liegt es daran, dass das Papier zusammen mit dem Entwickler vielleicht dieses tiefe Schwarz nicht bringen kann.



Da du ja sagst, dass eine grobe sehr lange Belichtung schon ordentliches Schwarz produziert, wuerde ich darauf tippen, dass du mit Ausprobieren nach einiger Zeit auch die Negative ordentlich hinbekommen wirst. Viel schneller geht es wenn man mit einem Analyzer misst (Profis koennen das sicher auch so, ich bin etwas ungeschickt und nimm gerne das technische Hilfsmittel).



Gruss,

Philipp
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#18
[quote name='Knipsophon' post='11591' date='27-05-09, 12:31 '][...] Ich habe mal einen Vergleichsabzug auf Adox MCP gemacht und war ?berrascht, wie gro?die Unterschiede waren. Der Abzug auf dem MCP waren kontrastreicher (nicht so wischiwaschi wie beim Easay Print) und der D-max. sehr viel h?er. [...][/quote]



...ich hab' auch mal Vergleichsabz?ge gemacht, und war erstaunt, wie verdammt ?nlich sich die Ergebnisse waren...
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#19
[quote name='philipp.leser' post='11596' date='27-05-09, 20:08 ']Hallo,



Wenn ich mich nicht verlesen hab, sagt Lui etwas von geringerem Kontrast als MCP. Aber das ist natuerlich auch von der Maximaldichte abhaengig. Ob das Papier jetzt zwei, drei oder vier Blenden des Negativkontrasts auf diesen Kontrastumfang abbildet steht ja auf einem ganz anderen Blatt!



Ein Papier mit groesserem Kopierumfang kann ja trotzdem knackig wirken, wenn das Schwarz dort einfach schwaerzer ist.



Und ueberhaupt moechte ich nochmal anmerken, dass das alles hoechst schlecht vergleichbar ist, weil so viele Parameter in das Ergebnis hineinspielen (Chemie, Filter etc.). Ich find es fuer mich ganz angenehm, dass ich mit dem Analyzer zumindest ungefaehre Messungen machen kann, und die sehen fuer meinen Prozess so aus wie ich es gesagt hab.



Schlussendlich ist die Situation doch folgende: Man kann sich auf das Papier ja einstellen und es ausmessen. Dann weiss man sehr genau wie lange man belichten muss, um eine Stelle im Negativ genau auf das gewuenschte Fast-Weiss zu bringen. Der Kopierumfang bei der gewaehlten Gradation bestimmt dann, wo die Schatten im Negativ landen. Wenn man das raus hat und die zum Negativ passende Gradation waehlt, sollte man immer in der Lage sein, alle Grautoene hinzubekommen.



Wenn das mit dem tiefen Schwarz dann nicht funktioniert, liegt es daran, dass das Papier zusammen mit dem Entwickler vielleicht dieses tiefe Schwarz nicht bringen kann.



Da du ja sagst, dass eine grobe sehr lange Belichtung schon ordentliches Schwarz produziert, wuerde ich darauf tippen, dass du mit Ausprobieren nach einiger Zeit auch die Negative ordentlich hinbekommen wirst. Viel schneller geht es wenn man mit einem Analyzer misst (Profis koennen das sicher auch so, ich bin etwas ungeschickt und nimm gerne das technische Hilfsmittel).



Gruss,

Philipp[/quote]

Hallo Philipp,



danke f?r die ausf?hrliche Antwort. Ich glaube ich wei?jetzt, wo mein Problem liegt. Auf mich wirken warme Schw?zen irgendwie ges?tigter als kalte. Ich habe mal eine Sepiatonung mit EasyPrint-Abz?gen gemacht...jetzt wirken sie satter in den Schatten.

?rigens hat der Schnipsel mit der reichlichen Probebelichtung zwar etwas mehr schwarz als auf den Prints, aber nicht soviel wie andere Papiere. Ich finde den Namen EasyPrint etwas ungerechtfertigt, weil man keine guten Ergebnisse bekommt, wenn man nach Sicht arbeitet (wie ich es tue). Gut, daf?r ist das Papier wiederum sch? billig.



Fazit: Ich werde mal mit anderen Entwicklern und Trockenmethoden rumprobieren (Hei?rocknung soll tendenziell w?mere Bilder geben) und schauen, ob ich mit dem Papier zu Abz?gen komme, die mir gefallen. Vielleicht liegt es ja an der Fertigungskonstanz und ich habe eine schlechte Charge erwischt...



Gru?
Andreas
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#20
[quote name='Andi83' post='11598' date='27-05-09, 20:44 '][quote name='philipp.leser' post='11596' date='27-05-09, 20:08 ']Hallo,



Wenn ich mich nicht verlesen hab, sagt Lui etwas von geringerem Kontrast als MCP. Aber das ist natuerlich auch von der Maximaldichte abhaengig. Ob das Papier jetzt zwei, drei oder vier Blenden des Negativkontrasts auf diesen Kontrastumfang abbildet steht ja auf einem ganz anderen Blatt!



Ein Papier mit groesserem Kopierumfang kann ja trotzdem knackig wirken, wenn das Schwarz dort einfach schwaerzer ist.



Und ueberhaupt moechte ich nochmal anmerken, dass das alles hoechst schlecht vergleichbar ist, weil so viele Parameter in das Ergebnis hineinspielen (Chemie, Filter etc.). Ich find es fuer mich ganz angenehm, dass ich mit dem Analyzer zumindest ungefaehre Messungen machen kann, und die sehen fuer meinen Prozess so aus wie ich es gesagt hab.



Schlussendlich ist die Situation doch folgende: Man kann sich auf das Papier ja einstellen und es ausmessen. Dann weiss man sehr genau wie lange man belichten muss, um eine Stelle im Negativ genau auf das gewuenschte Fast-Weiss zu bringen. Der Kopierumfang bei der gewaehlten Gradation bestimmt dann, wo die Schatten im Negativ landen. Wenn man das raus hat und die zum Negativ passende Gradation waehlt, sollte man immer in der Lage sein, alle Grautoene hinzubekommen.



Wenn das mit dem tiefen Schwarz dann nicht funktioniert, liegt es daran, dass das Papier zusammen mit dem Entwickler vielleicht dieses tiefe Schwarz nicht bringen kann.



Da du ja sagst, dass eine grobe sehr lange Belichtung schon ordentliches Schwarz produziert, wuerde ich darauf tippen, dass du mit Ausprobieren nach einiger Zeit auch die Negative ordentlich hinbekommen wirst. Viel schneller geht es wenn man mit einem Analyzer misst (Profis koennen das sicher auch so, ich bin etwas ungeschickt und nimm gerne das technische Hilfsmittel).



Gruss,

Philipp[/quote]

Hallo Philipp,



danke f?r die ausf?hrliche Antwort. Ich glaube ich wei?jetzt, wo mein Problem liegt. Auf mich wirken warme Schw?zen irgendwie ges?tigter als kalte. Ich habe mal eine Sepiatonung mit EasyPrint-Abz?gen gemacht...jetzt wirken sie satter in den Schatten.

?rigens hat der Schnipsel mit der reichlichen Probebelichtung zwar etwas mehr schwarz als auf den Prints, aber nicht soviel wie andere Papiere. Ich finde den Namen EasyPrint etwas ungerechtfertigt, weil man keine guten Ergebnisse bekommt, wenn man nach Sicht arbeitet (wie ich es tue). Gut, daf?r ist das Papier wiederum sch? billig.



Fazit: Ich werde mal mit anderen Entwicklern und Trockenmethoden rumprobieren (Hei?rocknung soll tendenziell w?mere Bilder geben) und schauen, ob ich mit dem Papier zu Abz?gen komme, die mir gefallen. Vielleicht liegt es ja an der Fertigungskonstanz und ich habe eine schlechte Charge erwischt...



Gru?
Andreas

[/quote]



... ich halte es f?r ein Ger?cht, dass man mit dem Easyprint keine guten Ergebnisse bekommt, wenn man nach Sicht arbeitet. Denke, man kann mit allem am Markt erh?tlichen Papieren gute Ergebnisse erzielen. Nat?rlich auch nach Sicht. Nat?rlich braucht man evtl andere Filter / Belichtungszeit, und f?r das ein oder andere Negativ br?chte man eine h?tere bzw. weichere Gradation, als es z.B. das Easyprint darstellen kann, aber trotzdem kann man mit dem Papier ganz ordentlich arbeiten



Fertigungstoleranz und schlechte Charge: Denke sollten die in England eigentlich schon im Griff haben.



Gr??

Bernhard
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