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Eukoton und Speed Papiere
#1
Hallo,

ich habe mal wieder in der Bucht gefischt: Eine Flasche Eukoton und eine kleine Packung AGFA Brovia Speed BN 310 RC 3. Eukoton ist ein Schnellentwickler ist f?r Papiere mit eingelagerten Entwicklersubstanzen. Mit dem AGFA Papier funktioniert das auch einwandfrei, nach drei Sekunden ist die maximale Schw?zung erreicht. Da ich aber noch nicht viel erfahrung habe wollte ich auch andere Papiere ausprobieren. Ich habe es dann mit Foma Variant III auspropiert, da tat sich irgendwie garnichts. Das Foma Papier ist vielleicht zwei Jahre alt und entwickelt in N133 einwandfrei. Im Impex Katalog steht aber das das Papier eingelagerte Entwicklersubstanzen h?te. Wieso funktioniert das trotzdem nicht? <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/unsure.gif' class='bbc_emoticon' alt='Rolleyes' />



P.S. Es kommt mir so vor das sich bei Eukoton und dem genannten Agfa Papier nach dem Entwickeln die Schw?zen noch etwas verst?ken. Ist das Einbildung oder irgendwie chemisch begr?ndbar?
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#2
Hallo Benjamin,



Fomaspeed Variant ist nur bedingt Aktivatortauglich.

MCP is ein echtes Rapid Access Material. Beim Foma beibst Du daher besser beim N113.



Der andere Effekt den Du beobachtet hast is das sogenanne Nachdunkeln bei Trocknung. Diese Eigenscaft weisen alle Papiere (vor allem PE) mehr oder weniger auf. Ist aber eigentlich eher unsch? weil es einberechnet werden muss beim Printen. Je weniger ein Papier zu diesem Ph?omen neigt desto besser.



Gr??,



Mirko
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#3
Hallo Mirko,

das mit dem Eindunkeln bei Trocknung ist manchmal wirlich l?tig. Da du den ?erblick haben d?rftest: welche PE Papiere haben das am st?ksten und welche am wenigsten?



Wilfried
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#4
Halo Wilfried,



ich habe das noch nicht wissenschaftich analysiert aber nach meinem Eindruck gewinnt Fomaspeed hier leider keinen Blumentopf.



Besser ist das neue Easy Print, noch Besser Ilford Multigrade IV und MCP.



Aber auftreten tut der Effekt immer. Gelatine ist eben ein komplexes Colloid.



Ich habe aber das Gef?hl, dass es manchmal auch "drauf ankommt". Also auf Trocknungsbedingungen und Chemie. Das kann aber auch nur so ein Gef?hl sein, da ja die Lichtbedingungen auch nicht immer 1:1 sind.



Es schadet sicher nichts sich den Effekt einmmal selber vor Augen zu f?hren. Also einfach mal einen Print durchschneiden unter identischem Licht eine H?fte "wieder nass" machen und vergleichen.



Dann wisst Ihr um wieviel % Ihr heller abziehen solltet um den Efekt zu umschiffen.



Gr??,



Mirko
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#5
Hallo,



da?das Foma da sehr auff?lig ist kann ich nur best?igen!



Bei Baryt tritt der Effekt aber auch auf. Da ist der Effekt etwas anders und schwierig zu beurteilen da bei nassem Baryt die Schw?zen satter sind, nachdunkeln tun vorallem die hellen Stellen.

Deshalb lohnt diese Arbeit:

[url="http://www.achtung-analog.de/lab_drydown.html"]Dry-down Effekt[/url]



Gru?Peter
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#6
Hallo Peter,



eben. Damit d?rften alle Fragen klar sein.



F?r die PE-J?nger nochmal deutlicher: Da geht das genauso! Und mit Hei?rocknung vs. W?cheleine lassen sich bei bestimmten PE-Emulsionen (z.B. dem alten Amaloco Varimax, Efke Varycon oder ann?ernd beliebigen neuen Emulsionen verschiedener Handelsmarken) herrliche Diskussionen ?ber "Blooming" heraufbeschw?en.

Einfach mal die Emulsion bei der Trocknung anst?dig anschmelzen und schon hat sich das Thema erledigt. Dann hat man nur noch den selbst zu kontrollierenden "Dry-Down"-Effekt.



Mein Leib- und Magen-Papier aus dem Hause des Gastgebers kennt wohl jeder. Da sind noch wenige Meter auf der Rolle, ich kenne den Dry-Down von diesem Papier, kenne die Empfindlichkeits- und Tonalit?s-?derungen ?ber das erste Jahr nach Gu?und danach. So etwas h?te ich gern genauso wieder. Zu einem ?nlich attraktiven Preis.



Beste Gr??,

Franz
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