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Separol Zweibad
#1
Hallo! Ich m?hte mit Moersch Separol HE und S in die Zweibadentwicklung einsteigen. Dazu h?te ich zwei Fragen:



1. Im neuen Datenblatt wird angemerkt, dass bei diesen Produkten Alkali und Entwickler auch separat angesetzt werden k?nen. Hat jemand dazu Erfahrung, wie sehr sich die Haltbarkeit der Stamml?ungen auf diese Weise erh?en l?st? Z.B. ist ja auch W. Moerschs SE3 Cold Entwickler wegen der Trennung von Entwicklersubstanz und Alkali nach Anbruch einige Jahre haltbar.



Und wie hoch ist eigentlich die Haltbarkeit der Pulver? Prinzipiell k?nte ich auch an jedem Tag jeweils kleine Pulvermengen einwiegen f?r den Tagesbedarf (Abzug, Laborwaage usw. vorhanden. Entwickle alle paar Wochen mal, also w?e mir Haltbarkeit wichtiger als die 5 min Arbeit).



2. Es wird die Entwicklung in der Reihenfolge He -> Soft empfohlen. Kann man hierzu die korrekte Belichtungszeit erstmal im HE ermitteln und dann problemlos auf die Versuche mit verschiedenen Entwicklungszeit-Verh?tnissen in HE : S (bei gleicher Gesamtdauer, d.h. Ausentwicklung) konstant halten? Oder ist bei Variation der Entwicklungsdauern jeweils die Belichtungsdauer neu zu ermitteln? Ich habe sogar irgendwo gelesen, dass man bei Zweibadentwicklung die Belichtungsdauer durch Entwicklung im *Zweitbad* ermitteln sollte (oder gilt das nur bei weichem Erstentwickler?).



(3. Hat eigentlich jemand schonmal mit der M?lichkeit rumgespielt, wiederholt das Papier mit Entwickler zu s?tigen und in einem getrennten Alkalibad zu entwickeln? Vergleiche zweiten Beitrag auf [url="http://www.apug.org/forums/forum216/34435-two-bath-print-development.html"]http://www.apug.org/forums/forum216/34435-...velopment.html[/url] )



Gr??



Patrick
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#2
Hallo Patrick,



der Getrenntansatz sollte eigentlich funktionieren. Frag Wolfgang mal danach.



Zu Deiner zweiten Frage nach dem Teilansatz: Das funktioniert ziemlich sicher nicht. Jede Komponente besteht ganz wahrscheinlich (ich kenne Wolfgangs Rezepturen nicht) aus mehr als einem Bestandteil. Deshalb wirst Du bei Teilmengenentnahme aufgrund der unterschiedlichen Sch?ttdichte der verschiedenen Chemikalien immer unterschiedliche Konzentrastionsverh?tnisse entnehmen. Mit den sich daraus ergebenden unplanbaren Entwicklungsergebnissen.



Beste Gr??,

Franz
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#3
Hallo Franz,



erstmal vielen Dank f?r Deine schnelle Info! Ich hatte Deine Hinweise gleich genutzt, aber erst noch die Entwicklungsergebnisse und meine R?ckfrage bei Wolfgang Moersch abwarten wollen und dann hier kurz darstellen f?r andere Interessierte.



Also: Getrenntansatz funktioniert laut WM im Prinzip. Allerdings ist die Formulierung der Entwickler inzwischen so abge?dert, dass bzgl. Haltbarkeit kaum noch ein Unterschied zwischen bei gemeinsamem und getrenntem Ansatz besteht. Wer dennoch getrennt ansetzen will, muss beachten, dass der Inhalt des gro?n Beutels (Alkali, Sulfit) sich nur in 1000 ml Wasser komplett l?en l?st. Das Mischungsverh?tnis bei Herstellung der Arbeitsl?ung muss dies dann nat?rlich ber?cksichtigen. Und der Starter muss beim Getrenntansatz zum Inhalt des kleinen Beutels gegeben werden.



Ich habe bereits erste Vergr?erungen gemacht und bin sehr zufrieden mit der Steuerbarkeit des Kontrasts durch die Zweibad-Entwicklung. Allerdings weisen einige meiner mit Finol entwickelten Adox CHS50 Filme offenbar zu hohen Kontrast auf f?r Nutzung mit Adox Nuance Festgradationspapier. Hier hat WM den wichtigen Hinweis gegeben, dass die W?serungsdauer beim Negativ-Entwickeln vermutlich zu hoch war und dadurch der Stain zu dicht wurde. Deshalb bei Finol-Entwicklung unter 6 min w?sern! Oder evtl. Negativentwicklung verk?rzen.



Gr??



Patrick
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