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Schwarz-Wei?Pocket-Filme
#11
Die Pentax kommt auch ohne Pocket-Perforation klar. Der kannst Du Tonband als "Film" reinpfriemeln und sie transportiert das auch richtig.



Bei anderen Pockets funktioniert das nicht. Die brauchen zwingend zwei L?her im Film: ?er das erste wird der Verschlu?gespannt, beim zweiten der Transport ausgekuppelt. Deshalb funktioniert 16mm-Film nicht: Der hat ein paar L?her zuviel.



Und dann bleibt noch die Schwierigkeit der Empfindlichkeitseinstellung: N?pek dran und N?pek ab. Mehr ist bei Pocket nicht genormt gewesen.



Beste Gr??,

Franz
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#12
Hallo!

Der Thread ist schon alt, und die Meldung dazu auch nicht mehr ganz frisch, aber ich habe sie erst heute entdeckt:



[url="http://www.photoscala.de/Artikel/Orca-110-der-SW-Pocketfilm"]http://www.photoscala.de/Artikel/Orca-110-der-SW-Pocketfilm[/url]



Viele Grüße,

Andreas
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#13
...als Jäger und Sammler hab' ich natürlich auch 'ne entsprechende Pocketsammlung - und deswegen hab' ich natürlich den Orca schon mal ausprobiert...



Der Film wird in der standardisierten Pocket-Kassette geliefert - allerdings ohne Deckpapier. - d.h. man sollte seine Aufnahmen zählen. Alternativ kann man nach dem Filmtransport versuchen, ob sich der Transporthebel nochmals betätigen lässt. Wenn ja, ist der Film voll. Das funktioniert zumindest mit den ambitionierten Pockets aka Pentax Auto 110oder den Minolta Zoom 110 SLRs. Die Kassetten sind im übrigen so gegossen, dass das fehlende Rückpapier ausgeglichen wird - von daher sind auch bei offener Blende keine Probleme zu erwarten...



In den Kassetten steckt ein für manche Forumisten Bekannter - nämlich der Orwo UN54 von der Firma Filmotec aus Wolfen. Dieser Film hat eigentlich das Zeug, zu was Großem - Korn und Grauwerte brauchen sich nicht hinter den Spitzenprodukten von Kodak oder Ilford zu verstecken... Den würde ich auch mal zu gern als 120er probieren...(mal kurz in Richtung Mirko mit dem Zaunpfahl gewunken... ;-)) Im Ernst - dieser Film ist durchaus mit 'nem APX 100, Plus X oder FP4 vergleichbar...



Ein Problem gibt es aber trotzdem, nämlich dass alle Pockets mit Belichtungssteuerung - zumindest die von mir getesteten - zur Überbelichtung neigen. Das hat seinen Grund darin, dass bei den damals üblicherweise verwendeten Farbnegativfilmen eine Überbelichtung um eine Stufe die Qualität erheblich verbesserte. Leider funktioniert das bei sw-Filmen nicht - die Qualität leidet unter einer Überbelichtung. Problemlos lässt sich diese Hürde meines Wissens nur mit den beiden Minolta-SLR-Pockets überwinden - da diese über einen Belichtungskorrekturschalter +- zwei Blendenstufen verfügen. Alternativ könnte man sich mit einer Pull-Entwicklung behelfen oder - falls die Kamera eine außenliegende Messzelle verfügt - der Kamera mittels Manipulation der Kassette einen 400er Film vorgaukeln und eine Belichtungsverlängerung mittels Graufilter vor der Messzelle erreichen...



Jedenfalls waren meine Ergebnisse mit der Minolta Zoom 110 Mk II bei einer Korrektur von -1 wirklich beeindruckend. Entwickelt habe ich den Film übrigens ganz normal in D-76 1+1.



Hier mal ein Bildbeispiel:



[Bild: orca.jpg]
Gruß

Wolf
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#14
Hallo Wolf,

danke für Deinen Erfahrungsbericht. Ich habe eben 2 Filme bestellt und frische Batterien in die Minolta 110 Zoom Mark II eingelegt. Ich bin schon gespannt, was dabei heraus kommt.

Hast Du einen Tipp für mich, wie ich den Film am Besten entwickeln kann? Weil ich eine Zeit lang Planfilme von 4 x 5 Zoll verwendet habe, habe ich nur eine Jobo 2521 Dose. Bei eBay wird gerade eine Spirale für die 1500er Dose versteigert. Aber die wird nicht passen, oder?

Viele Grüße,

Andreas





P. S.: Vor einigen Jahren ist im Photographica Cabinett ein von mir durchgeführter (sehr einfacher) Vergleich der 4 Pocket SLRs von Minolta und Pentax veröffentlicht. Wen der interssiert: [url="http://www.andreas-henke.de/Pocketkameras.pdf"]http://www.andreas-henke.de/Pocketkameras.pdf[/url] Aber Achtung: Die Datei ist 17 MB groß!
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#15
...für die Pocketfilme braucht man eine spezielle Spirale - die Standardspiralen können meist nur KB, 127er und 120er Rollfilm. Ob es allerdings eine solche Spirale für deine 25xx-Jobodose gibt, weiß ich nicht. Aber hier gibt es zu einem reellen Preis eine Dose, die auch Pocket kann [url="http://www.fotofachversand.com/analoge-fotografie/laborgerate-und-zubehor/entwicklungsdosen/yankee-clipper-ii.html"]http://www.fotofachversand.com/analoge-fotografie/laborgerate-und-zubehor/entwicklungsdosen/yankee-clipper-ii.html[/url] - evtl. kann sie Mirko besorgen... Meine Spirale ist für die Jobo 15xx-Serie bzw. 1000er-Serie.
Gruß

Wolf
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#16
Zitat:Der Film wird in der standardisierten Pocket-Kassette geliefert - allerdings ohne Deckpapier. - d.h. man sollte seine Aufnahmen zählen.



Habe mir heute im Wiener Lomoshop drei Orca-Filme zugelegt und der erste eingelegte hat das Deckpapier mit der Filmposition. Vielleicht schon die nächste Generation ...
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