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Kiev 80,88 6x6 Mittelformat
#1
Zuerst einmal ein Hallo!

Ich mu?mit bedauern immer wieder lesen,wie schlecht die Kiev 80er & 88er sind.Anscheinend sind alles Experten die solchen Mist verzapfen.Ich selbst habe noch nie ein problem gehabt,ausser die normalen inspektionen aber auch eine Haselbl?,Mamya oder Bronica brauchen diese.Ich selbst arbeite schon ?ber 25 Jahren mit solchen Kameras und siehe da ich lebe sogar von meiner arbeit.Das einzige Problem das ich habe ist nur das h?mische grinsen von diversen Kollegen,aber damit kann ich leben.Was die Objektive angeht,so sind diese Dinger allesamt besser als das Westzeug,egal ob ein 33er oder 1000er.Ja man staune es gibt davon eine gro? Auswahl,und das zu einem ganz normalen preis.Ich habe sie alle samt Polaroid und Digitalem R?ckteil in meinem Reportiore.Somit ist die Kiev auf einmal ein High Tech Ger?,Mamya,Bronica,und Haselbl? k?nen da nicht mehr mithalten was Preis und Qualit? anbelangt.Weiters bin ich immer wieder ?berascht was das Wissen ?ber Geographie angeht.Russenschrott:die Kiev wird auch in Kiev hergestellt,und dies ist noch immer in der Ukraine.Ach ja da gibt es ja noch die Pisa studie,langsam glaube ich daran.

W?nsche Euch noch gut Licht

mfg.mephisto
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#2
> Ach ja da gibt es ja noch die Pisa studie,langsam glaube ich daran.



ich auch ;-)
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#3
Hallo Mephisto,



ich fotografiere auch mit einem Kiev88, kann aber nur teilweise deine ?erzeugung teilen. Kiev ist, wenn man Gl?ck hat, eine echt gute Kamera, aber wenn man Pech hat, ?gert man sich viel. Ich habe mich viel ge?gert, wegen seitlichem Lichteinfall, wegen Spiegelungen im Kamerainneren, wegen daneben kalibrierter Fokuseinstellung, und so weiter. Die habe ich alle repariert/reparieren lassen, und am Ende muss ich festesellen, dass Kiev doch eine solide Kamera ist. Aber es ist ein Modell, das von der Grundkonstruktion her fehleranf?lig ist (aus dem Grund hat Hasselblad l?gst aufgeh?t, das Modell zu bauen), und der Fertigunsstandard unterliegt, ?, gewissen Schwankungen. Aber ich arbeite jetzt gerade auch an einer Portraitserie, die hohe gleichm?ige technische Qualit? (die kreative Seite h?gt letztendlich an mir und nicht am Ger?) erfordert, und Kiev 88 dient mir gut.



Und die Objektive sind wirklich gut. Das gibt sogar mein Kamerareparateur in Kairo zu, der sonst Kievs hasst.



Samuli
"No photograph ever was good, yet, of anybody - hunger and thirst and utter wretchedness overtake the outlaw who invented it! It transforms into desperadoes the meekest of men; depicts sinless innocence upon the pictured faces of ruffians; gives the wise man the stupid leer of a fool, and a fool an expression of more than earthly wisdom." (Mark Twain)



http://www.samuli-schielke.de/foto.htm
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#4
Hallo "Mephisto",



Zitat:Weiters bin ich immer wieder ?berascht was das Wissen ?ber Geographie angeht.Russenschrott:die Kiev wird auch in Kiev hergestellt,und dies ist noch immer in der Ukraine.
Die Ukraine hie?fr?her auch Kleinru?and (in der Dreiergruppe Ru?and, Kleinru?and, Wei?u?and) und die ukrainische Sprache "kleinrussisch" (малороссийский язык), das liest man noch bei Tschechow st?dig. Damit ziehe ich gelegentlich mir nahestehende ukrainische Staatsangeh?ige auf. <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.gif' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />



Zitat:Ich habe sie alle samt Polaroid und Digitalem R?ckteil in meinem Reportiore.
Was hast du denn f?r ein Digitalr?ckteil an deiner Kiev, und wie ist da nur mal interessehalber der Ausl?evorgang gel?t? Merkt das R?ckteil selbst, wenn der Vorhang aufgeht, geht das ?ber den Blitzkontakt, oder stellst du die Kamera auf B und steuerst die Zeiten ?ber das R?ckteil selbst?



Philipp
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#5
Hallo Philipp!

Zum ersten das R?ckteil ist von Sinar,zum zweiten es l?t sich ?ber den Verschlu?ganz normal ausl?en.Also Sie erkennt den Ausl?evorgang,kann sie aber auch ?ber das R?ckteil selber ausl?en.Dazu ist dann eine B stellung notwendig.Die Aufl?ung ist bei normaler einstellung dann sagenhafte 65 mio.pixel,und das ist schon enorm.Ich hoffe Du kannst mit dieser info was anfangen,stehe aber jederzeit f?r fragen dazu bereit.

mfg.mepisto
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#6
Hallo Samuli!

In gewisser weise mu?ich Dir recht geben,es sind auch etliche Gurken davon am Markt.Aber diese gibt es von jedem Hersteller zuhauf.Aus eigener Erfahrung mit Canon,Minolta gemacht.Ich habe mir meine Kiev direkt aus der Ukraine geholt samt zubeh?,allerdings habe ich auch gute zehn Filme verschossen.Und siehe da es ist ein guter kauf gewesen,habe auch eine Mamya RZ 67 professionel schon mal ausprobiert ist aber nicht so mein Ding erstens viel zu umst?dlich und die Objektive viel zu teuer f?r diese Qualit?.

W?nsche Dir noch viel spa?mit Deiner Kiev und gut Licht.

mfg.mephisto
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#7
Ich habe seit 1991 eine Kiev 88.

Mit dem Original Kiev-Bajonett (dreig?giges Gewinde).

Und folgende Objektive:

Mir-26B (45mm/3.5), Mir-38B (65mm/3.5), Volna-3 (80mm/2.8) und Jupiter-36B (250mm/3.5). Sowie einem Telekonverter und einigen Zwischenringen.



Kritikpunkte:



- Schwerg?giges hakeliges Bajonett.



- Schwerg?giger Ausl?er



- recht schlechte Suchermattscheibe (dunkel)



- klobiger und schwerer Prismensucher (deswegen nutze ich meistens den Schachtsucher)



Wer schon mal einen aktuellen Mamiya-Schachtsucher gesehen hat, wei? was dem Kiev-Schachtsucher fehlt - ein Deckel rund um die Lupe, der Fremdlicht fernh?t



- Selbstzerst?ungsmechanismus bei Filmtransport-/Belichtungszeitenwahlknopf

(Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Kn?fen zu machen?!)



- Lichteinfall bei Wechselmagazinen quasi "ab Werk" (sofern die nicht individuell an die Kamera angepasst sind)



- ungleichm?iger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht). Kann man zwar mit leben, aber toll ist das nicht.



- bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Ausl?er solange gedr?ckt bleiben, bis Ausl?ung beendet, sonst bleibt der Verschluss offen



- Blendenst?el?bertragung ?ber Zwischenringe erfordert Fingerspitzengef?hl beim Zusammenbau, sonst st?t der St?el seitlich gegen die St?elverl?gerung und die Objektivverriegelung verriegelt nicht



- Keine Spiegelvorausl?ung (Arax, Hartblei & Konsorten r?sten das mittlerweile nach)





Vorz?ge:

- g?nstiger Preis

- Wechselmagazine

- g?nstiger Preis

- g?nstiger Preis





Als Alternative habe ich mir jetzt eine Mamiya 645 1000-S angeschafft und mir von einem Feinmechaniker einen Zwischenring bauen lassen, so da?ich die Kiev-Objektive an der Mamiya verwenden kann ... (Das geht gl?cklicherweise, weil das Auflagema?der Mamiya fast 20mm k?rzer ist als das der Kiev88).



Resultat:

Feine Kamera mit sauberem Filmtransport, exzellentem Sucher mit austauschbaren Mattscheiben, pr?isem elektronisch gesteuerten Verschluss, gleichm?igem Filmtransport und, Kiev sei dank, kosteng?nstigen Wechselobjektiven.

Au?rdem behagt mir das 6x45-Format etwas mehr als das 6x6-Format ... nur bei Hochformataufnahmen ist das aufgrund des Schachtsuchers unpraktisch.
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#8
> Kritikpunkte:



> - Schwerg?giges hakeliges Bajonett.



> - Schwerg?giger Ausl?er



yep.



> - Selbstzerst?ungsmechanismus bei Filmtransport-/Belichtungszeitenwahlknopf

(Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Kn?fen zu machen?!)



weil Hasseblad es urspr?nglich so konzipiert hat, und die Ukrainer das Konzept mit den Vor- und Nachteilen ?bernommen haben. Warum die Schweden es so konstruiert haben, wei?ich auch nicht.



> - Lichteinfall bei Wechselmagazinen quasi "ab Werk" (sofern die nicht individuell an die Kamera angepasst sind)



Schwarzer Isolierband herum. Nervig wenn man schnell von Pola- auf Filmmagazin wechseln muss, aber garantiert kein Lichteinfall mehr. Und dass man ?berhaupt eben schnell (so schnell wir der Isolierband zul?st) zwischen Pola und Film hin- und herwechseln kann, macht manchmal echt viel aus.



> - ungleichm?iger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht). Kann man zwar mit leben, aber toll ist das nicht.



Daf?r kriegt man 13 Aufnahmen pro Rolle. Alternativ duch Guckloch schauen und am Magazin drehen bis die richtige Nummer dasteht. Ist zwar alles ein bisschen umst?dlich, aber warum es sich lohnt steht ja unten.



> - bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Ausl?er solange gedr?ckt bleiben, bis Ausl?ung beendet, sonst bleibt der Verschluss offen



Echt? Das tut meiner nicht.



> Vorz?ge:

> - g?nstiger Preis

> - Wechselmagazine

> - g?nstiger Preis

> - g?nstiger Preis



Gute Optiken nicht vergessen. Aber letztendlich ist der Preis der entscheidende Faktor. Deswegen nimmt man eben die Unnanehmlichkeiten in Kauf. Ich habe mich mal erkundigt, ob es m?lich w?e, Kiev-Optiken auf ein neueres Hasselblad-Geh?se der 200-Serie zu montieren. Es w?e zwar technisch m?lich (mit ein bisschen Umbau), aber mannomann, ich wusste gar nicht dass Kameras so viel kosten k?nen...



> Au?rdem behagt mir das 6x45-Format etwas mehr als das 6x6-Format ...



Bei mir andersherum, sonst h?te ich auch schon ein Mamiya-Geh?se in Erw?ung gezogen. Letztendlich ist es also eine Geschmack- und Finanzfrage.



Samuli
"No photograph ever was good, yet, of anybody - hunger and thirst and utter wretchedness overtake the outlaw who invented it! It transforms into desperadoes the meekest of men; depicts sinless innocence upon the pictured faces of ruffians; gives the wise man the stupid leer of a fool, and a fool an expression of more than earthly wisdom." (Mark Twain)



http://www.samuli-schielke.de/foto.htm
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#9
Hallo Claudius,



zuerst: Ich habe keine 88, ich habe eine 60. Und seit ich der den Filmtransport vor nunmehr >300 Filmen justiert habe, bin ich mit dem Ger? sehr zufrieden.



Allerdings schreibst Du einige Sachen, die ich nicht unkommentiert stehenlassen will im Vergleich zu meiner auf Arbeit benutzten Hassi.



Zitat:- recht schlechte Suchermattscheibe (dunkel)
Das gibt es bei den Schweden auch. Nur ist die Funzelscheibe da schon teurer als z.B. die hellere Rolleischeibe f?r die 88/60 bei Baier. Man mu?halt in der Lage sein, eine Mattscheibe zu tauschen und zu justieren.



Zitat:- klobiger und schwerer Prismensucher
Daf?r ist er preislich h?hst attraktiv und um ebensowenig Geld auch in sehr guter Spot-Ausf?hrung erh?tlich.

Mal ehrlich: Wer sich einen MF-W?rfel ans Auge halten will... der soll das tun. Den Arzt rufen dann die umstehenden Passanten:-)



Zitat:was dem Kiev-Schachtsucher fehlt
Klarer Vorteil f?r meine 60. Die hat das. Und au?rdem eine leicht vom Optiker tauschbare Linse drin, Anpassung auf die eigene Blindheit ist da dann nur noch eine Frage von ca. 20,- Ersatzmark.



Zitat:Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Kn?fen zu machen?!

Nichts. Es verkompliziert die Knips nur noch mehr (und die Sowjets waren mit der Knips schon an der Grenze ihrer Industrieproduktion angelangt).

Was spricht dagegen, einfach die Bedienung der Kamera zu lernen? Bei bestimmten Nikons zetert auch keiner, weil der Schnellschalthebel im Auge stecken mu? ehe der Beli geht nur weil man Links?ger ist.



Zitat:- ungleichm?iger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht).
Das machen meine dstl. Hassi-Magazine auch. Und zwar auch noch, *nachdem* sie aus Ahrensburg zur?ck waren. Auch meine privaten Rolleis zeigen diesen Effekt, meine K-60 eh. St?t es? Gibt es ?erlappungen? Falls nein: So lassen, geht beim Rollfilm im Prinzip nicht anders. Die Pentacon-Six versucht es, scheitert aber auch. Bei meiner K-60 bekomme ich reproduzierbar 13 Bilder von der 120er-Rolle. Und das finde ich eigentlich ganz h?bsch.



Zitat:- bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Ausl?er solange gedr?ckt bleiben, bis Ausl?ung beendet,
Hm. Du hast noch nie eine V-Hassi in den Fingern gehabt? Bei der geht n?lich der Hilfsverschlu?dann zu, ehe das Ding vorne im Objektiv fertig ist. So gesehen, scheint die K-88 erstaunlich konsequent der Bedienphilosophie der Schwedenkamera zu folgen.



Alles in allem habe ich mir damals bewu? eine 60 gekauft, weil die viele der Designkr?cken eben nicht hat: Sucherlupen-Maske: Serie, Filmtransport/Verschlu? Zwei Kn?pe, Filmtransport: Einmal einstellen langt zu, Hilfsverschlu? Entf?lt.

Daf?r habe ich eben keine Wechselmagazine und zum Preis eines Lichtschachtsuchers bei Hasselblad mein komplettes System erstanden.



Zu den Linsen:

- 50er-Flektogon SC: taugt, leicht schlechter als das Zeiss f?r Hassi.

- 65er-Mir: Mein zweites taugt, aber erst ab Blende 5.6.

- 80er-Volna: Meins nimmt sich im direkten Vergleich zum Planar an der Hassi nix. (!)

- 120er-Biometar: Optisch super, mechanisch (Blende!) eine Katastrophe.

- 180er-Sonnar: *Der* Grund f?r Knipsen mit P-Six-Anschlu?

- 250er-Jupiter: Mein unverg?tetes braucht die Geli, ist aber dann ab 5.6 gut. Und gibt mit dem WEP-Konverter ein tadelloses 6.x/500 ab.



Nicht vernachl?sigen darf man bei den Schlitzverschlu?nipsen, da?eine gro? St?quelle rausf?lt: Unterschiedlich laufende Verschl?sse in den Objektiven. Deshalb flogen meine drei dstl. Scherben (olles 50er, 80er und 150er) ab in den Service. Frag' nicht nach den Kosten. Jetzt pa? aber alles perfekt.

Andererseits ist der ziemlich b? konstruierte Verschlu?einer K-88, wie auch der einer 1000er oder 1600er Hassi alles andere als dauerstabil und bedarf Zuneigung und Pflege.



Im Vergleich zur Rasselkrach w?rde ich mir f?r zuhause wieder eine K-60 kaufen. Die kann ich selber flicken, falls mal etwas sein sollte. Das traue ich mich bei der kruden Konstruktion einer K-88 aber nicht. Und enorm unschlagbar kosteng?nstig ist das K-60/P-Six-Linsen-Zeugs auch. Tauglich obendrein und man hat es nicht mit diesem h?lichen APS-MF an der Backe zu tun. Querformat? Gibt's nicht. So einfach ist die Welt.



Beste Gr??,

Fr(Rechtecke sind vergewaltigte Quadrate)anz
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#10
> Hallo Claudius,

>

> zuerst: Ich habe keine 88, ich habe eine 60.



Die kannte ich damals zur Zeit der Anschaffung meiner 88 nicht. Auch h?te ich mich damals an den fehlenden Wechselmagazinen gest?t; heute sind die mir nicht mehr so wichtig.



> > - recht schlechte Suchermattscheibe (dunkel)

> Das gibt es bei den Schweden auch. Nur ist die Funzelscheibe da schon

> teurer als z.B. die hellere Rolleischeibe f?r die 88/60 bei Baier.

> Man mu?halt in der Lage sein, eine Mattscheibe zu tauschen und zu justieren.



Das ist interessant; Baier(?) ist also eine Bezugsquelle f?r alternative Mattscheiben.

Muss ich mir mal ansehen.



> Mal ehrlich: Wer sich einen MF-W?rfel ans Auge halten will... der soll das tun.

> Den Arzt rufen dann die umstehenden Passanten:-)



Was auch immer Du jetzt damit meinen magst ...



> > Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Kn?fen zu machen?!

> Nichts. Es verkompliziert die Knips nur noch mehr (und die Sowjets waren

> mit der Knips schon an der Grenze ihrer Industrieproduktion angelangt).

Das will ich nicht bestreiten.



> Was spricht dagegen, einfach die Bedienung der Kamera zu lernen?



Nichts. Damit habe ich auch keine Probleme. Nur bleibt ein mies konstruiertes Ger? trotzdem ein mies konstruiertes Ger?.

Ich wei? wie ich die Kiste zu bedienen habe, sie ist seit '91 von einem wohl schon defekt gekauften Magazin abgesehen auch bislang defektfrei geblieben.



> Bei bestimmten Nikons zetert auch keiner, weil der Schnellschalthebel

> im Auge stecken mu? ehe der Beli geht nur weil man Links?ger ist.



Habe keine Erfahrungen mit Nikons, au?r den Eindruck, da?sie mir als KB-SLRs zu klobig w?en.





> > - ungleichm?iger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht).



> Das machen meine dstl. Hassi-Magazine auch. Und zwar auch noch,

> *nachdem* sie aus Ahrensburg zur?ck waren. Auch meine privaten

> Rolleis zeigen diesen Effekt, meine K-60 eh.

> St?t es? Gibt es ?erlappungen?

> Falls nein: So lassen, geht beim Rollfilm im Prinzip nicht anders.

> Die Pentacon-Six versucht es, scheitert aber auch.

> Bei meiner K-60 bekomme ich reproduzierbar 13 Bilder von der 120er-Rolle.

> Und das finde ich eigentlich ganz h?bsch.



Akzeptiert. ?erlappungen gibt es nur, wenn beim Filmeinlegen geschlampt wird. Wer macht das schon? Ich etwa?!



Immerhin merkt man, da?die Ukrainer eine wirklich perfekte Kopie der Hasselblad geliefert haben - sie haben auch die Fehler kopiert.



> > - bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Ausl?er solange

> > gedr?ckt bleiben, bis Ausl?ung beendet,



> Hm. Du hast noch nie eine V-Hassi in den Fingern gehabt?



Nein, auch noch nie 'ne andere.



> Bei der geht n?lich der Hilfsverschlu?dann zu, ehe das Ding vorne

> im Objektiv fertig ist.

> So gesehen, scheint die K-88 erstaunlich konsequent der Bedienphilosophie

> der Schwedenkamera zu folgen.



Das klingt ja schauderhaft. An sich sind ja Zentralverschl?sse im Objektiv 'ne reizvolle Angelegenheit, zumindest wenn man Blitze verwendet (was ich vermeide).



Das von mir geschilderte Verschlussverhalten habe ich erst vor einiger Zeit festgestellt (lange Belichtungszeiten habe ich bislang mit der Kiev nicht gebraucht, nun kam ein neues Sujet) und ich dachte zun?hst, da?die Gute den L?fel abgegeben hat, als ich das Magazin abnahm und den offenstehenden Verschluss bemerkte. Da war ich mit 'ner Handvoll noch nicht belichteter Filme in einer Industrieruine unterwegs und ann?ernd gleich zu Anfang f?lt die Kiev aus - Grr.



> Alles in allem habe ich mir damals bewu? eine 60 gekauft, weil die

> viele der Designkr?cken eben nicht hat: Sucherlupen-Maske: Serie,

> Filmtransport/Verschlu? Zwei Kn?pe, Filmtransport: Einmal einstellen

> langt zu, Hilfsverschlu? Entf?lt.

> Daf?r habe ich eben keine Wechselmagazine und zum Preis eines

> Lichtschachtsuchers bei Hasselblad mein komplettes System

> erstanden.



Preislisten von Hasselblad k?nte man wegen der gro?n Zahlen darin auch f?r Telephonverzeichnisse halten.



> Zu den Linsen: (...)

> - 180er-Sonnar: *Der* Grund f?r Knipsen mit P-Six-Anschlu?



F?r meine Mamiya 645 habe ich auch einen P-Six-Adapter; mal sehen, wann mir so ein Schmuckst?ck ?ber den Weg l?ft.



> - 250er-Jupiter: Mein unverg?tetes braucht die Geli, ist aber dann ab 5.6 gut.

> Und gibt mit dem WEP-Konverter ein tadelloses 6.x/500 ab.



Habe ich noch nicht sonderlich lange, aber der erste Eindruck ist gut. Notfalls kann man mit dem Teil auch irgendwelche L?tlinge erschlagen.



> Nicht vernachl?sigen darf man bei den Schlitzverschlu?nipsen,

> da?eine gro? St?quelle rausf?lt: Unterschiedlich laufende Verschl?sse

> in den Objektiven.



Das kann einem wohl auch bei einer der sch?sten Mamiyas ?berhaupt passieren - der C330.



> Deshalb flogen meine drei dstl. Scherben (olles 50er, 80er und 150er)

> ab in den Service. Frag' nicht nach den Kosten.



Ich werde mich h?ten.



> Andererseits ist der ziemlich b? konstruierte Verschlu?einer K-88, wie

> auch der einer 1000er oder 1600er Hassi alles andere als dauerstabil

> und bedarf Zuneigung und Pflege.



Ich kenne ja nur die Kopie und bin erstaunt, da?der ?berhaupt funktioniert.

Sch? sind die Lichtreflexe auf dem Verschluss, wenn das Magazin Lichteinfall hat; die seltsamen Effekte auf den Negativen musste ich ersteinmal deuten lernen - zumal das erste Magazin, bei dem dieser Effekt auftrat, auch noch eine grottige Filmplanlage hatte und ich das damals alles ?berhaupt nicht durchblickte.



> Im Vergleich zur Rasselkrach w?rde ich mir f?r zuhause wieder eine K-60

> kaufen. Die kann ich selber flicken, falls mal etwas sein sollte.

> Das traue ich mich bei der kruden Konstruktion einer K-88 aber nicht.

> Und enorm unschlagbar kosteng?nstig ist das K-60/P-Six-Linsen-Zeugs auch.

> Tauglich obendrein und man hat es nicht mit diesem h?lichen APS-MF

> an der Backe zu tun.



Wenn ich was kleines will, nehme ich meine Pentax ME Super. Nix APS, nix MF, aber fein und klein.



Die K88- und (sofern ich denn welche haben werde) P-Six-Linsen sind f?r mich ein Grund, die an der Mamiya 645 zu verwenden. Der Adapter sei Dank ist das kein Problem.

Leider unter Verlust der Blendensteuerung, aber damit kann ich leben.



Ob ein K88-Mamiya-Adapter irgendwelche Marktchancen h?te? Sowas habe ich noch nie von irgendwem angeboten gesehen; meinen hat ein Feinmechaniker in meinem Auftrag angefertigt.



> Querformat? Gibt's nicht. So einfach ist die Welt.



Handelt es sich nicht vielmehr um eine Kugel?



> Beste Gr??,

> Fr(Rechtecke sind vergewaltigte Quadrate)anz



Mein Photopapier hat immerhin auch etwa vier Ecken. Und gr?? zur?ck.



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Nachtrag: Das Ding hier mag keine zitierten Zitate. Daher die Spitzklammern.
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