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Schneeaufnahmen
#1
wie sollte man Schneelandschaften auf s/w belichten und entwickeln?

Bisher habe ich auf Basis alter Infos Graukarte gemessen, 1-2 Bl.unterbelichtet und auf N+1...N+2 entwickelt. Da hatte ich dann zwar gute Zeichnung im Schnee,aber der rest war knochenhart.

Letzlich habe ich gelesen, integral messen und 2 Bl. ?berbelichten.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?



Gru?
Thomas
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#2
Thomas,



lass das N+1 und N+2 beim Entwickeln weg !



Wo stand das und warum ?



Die Graukarte ist das wichtigste- du Darfst den Schnee nicht anmessen.



Oder eben Integral und Korrektur 1-2 Blenden mehr Belichtung wenn keine Graukarte zur Hand.



Unterbelichten und pushen ist meiner Meinung nach der Falsche Weg es sei denn Du willst den Schnee selber fotografieren und nicht ein Motiv im Schnee wo auch noch andere Graustufen da sind.

Dann w?rdest du durch EXP-2 und DEV+2 nat?rlich die Schatten sausen lassen und die hellen Partien im Schnee besser gezeichnet bekommen.



Gr??,



Mirko
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#3
...man kann auch eine Spotmessung machen oder Du verzichtest ganz auf die Objektmessung und machst 'ne Lichtmessung... Aber i.d.R. ist es so, wie es Mirko geschrieben hat - einfach ein bis zwei Blenden zugeben und gut ist. Ist ja auch logisch - dein Belichtungsmesser will ein ein mittleres Grau erzeugen - der Schnee ist aber wei? Also muss der Schnee im Negativ dunkler kommen => die Lichtmenge muss dementsprechend gr?er werden...
Gruß

Wolf
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#4
Hallo Mirko,

vielen Dank f?r deine schnelle Antwort.

Tja, man mu?sich halt entscheiden, entweder optimal durchgezeichneten Schnee oder tonwertrichtige Umgebung. Letzteres ist warscheinlich der bessere Weg wenn anteilm?ig von Bedeutung.



Gru?Thomas
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#5
Hallo Wolf,

vielen Dank.

siehe meine Antwort an Mirko.



Gru?Thomas
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#6
Thomas,



Schneeaufnahme ist so genanntes "Hey-Key"-Motiv, das heisst, du belichtest eine Blende mehr als Belichtungsmesser angibt, sonst wird Schnne grau, dann nimmst Du weiches Photopapier und vergroesserst so, dass der Schnee noch gerade Zeichnung hat, der Rest ergibt sich von selber.

Wenn du nur Schnneaufnahmen machst, dann kannst Du 2 Blenden mehr belichten und 20% kuerzer entwickeln und normales Papier nehmen, sieht noch besser aus.

Ein anderer Tip, achte darauf, dass Sonne auf den Schnee scheint, sonst sieht Schnee aus wie "Kartoffelbrei", Nebelaufnahmen mit Schnne sind extrem schwierig.



Oleksander
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#7
[quote name='Gast_Thomasnicht eingeloggt_' date='Dec 30 2005, 12:03 AM']Tja, man mu?sich halt entscheiden, entweder optimal durchgezeichneten Schnee oder tonwertrichtige Umgebung. Letzteres ist warscheinlich der bessere Weg wenn anteilm?ig von Bedeutung.

[right][post="5619"]<{POST_SNAPBACK}>[/post][/right][/quote]



Moderne Filme schaffen es, den Schnee durchzuzeichnen *und* ordentliche Grauwerte im Drumherum. Bei Sonne w?rde ich eher in Richtung N-1 entwickeln, auf keinen Fall Richtung hart. Und ein Geradeaus-Abzug wird das dann sicher auch nicht: Zu?r?ckhalten und Nachbelichten wird wohl n?ig sei.



Ohne Sonne ist Schnee wirklich problematisch: Es ist schwer, da?er nicht wie Gips aussieht. Es ist eben kein Funkeln drin. Aber auch in solchen Situationen w?rde ich normal entwicklen. In der Dunkelkammer sit dann noch mal mehr Arbeit/Erfahrung vonn?en.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#8
Hallo Oleksander,

vielen dank f?r den Tip.



Gru?
Thomas
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#9
Hallo piu,



vielen dank f?r den Tip.



Gru?
Thomas
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#10
Wohl dem, der einen Handbeli hat.

Lichtmessung und fertig ist der Lack. Wei?bleibt wei? schwarz bleibt schwarz.

Das einzige Problem ist, da?Schneemotive meist einen H?lenkontrast haben, vor allem, wenn auch unbeschneite Objekte drin sind.

Also eher N-1 belichten und entwickeln, damit der Umfang noch auf den Film kommt.

Klappt vor allem auch gut bei bedecktem Himmel, das nimmt etwas die Kontraste raus, und die Lichtmessung ist f?r Mess- und Objektort gleich.

Gru?
Martin
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