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Splitgrad / Classic Arts
#1
Ich habe mir einen Splitgrade gekauft. Wenn ich richtig verstanden habe, benutzt man f?r das Classic Arts Polykaltton RC die Splitgradeeinstellung Forte Polygrade - V RC und f?r das Polywarmton RC = Forte Polywarmtone Plus RC. Ist das richtig so?



Da immer nur die gl?zenden Oberfl?hen kalibriert sind und ich nur das Polykaltton matt benutze, kann ich beide Papiere nicht vergleichen. Kann jemand einen Tip f?r die notwendige Korrektur geben?



Es sind auch zwei Fotoimpex-Papiere voreingestellt. Was sind das f?r welche?



Entwickler:

Die Fortepapiere sind auf Ilford Multigrade-Entwickler kalibriert, ich benutze Calbe N 113. Wei?jemand, ob Korrekturen an Belichtung/Gradation notwendig sind (habe mit Ilford noch nicht gearbeitet)?



Schlie?ich: Ich habe noch einiges an Fomaspeed Variant und Fomatone Variant. Hat das schon jemand auf dem Splitgrade verarbeitet und kann mir einen Tip f?r die Einstellung geben?
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#2
Hallo Wilfried,



Ja deine ?ereinstimmungen sind korrekt ermittelt.



Wenn Du Dir die neuesten Heiland "Treiber" l?st gibt es eine Einstellung f?r Fotoimpex Polywarmton.

Bei N113 misst diese Einstellung tendenziell eine halbe Gradation zu weich.

Wir korrigieren hier je nach Negativ vorab plus 0,5 bis 1,0 gradationen.



Da es dieselben Emulsionen auf PE und Baryt sind k?nen die Einstellungen f?r PE und Baryt verwendet werden.



Bei Polykaltton passt die Einstellung "Papier normaler Empfindlichkeit" ganz gut f?r gl?zend oder matt und N113 als Alternative zur Forte Einstellung.



Foma Variant III:



Kanal: Ilford MG 4, Blende Minus 1,1. Entwickler: N113 20 Grad 1 Minute.



Viele Gr??,



Mirko
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#3
@Wilfried + Mirko:Fomaspeed Variant ergibt im MGV-Kanal von Splitgrade keine guten Ergebnisse; nahezu perfekt pa? hingegen Kentmere VC Select (dort Abwechungen lediglich > Grad 4.

Auch das Polywarmtone kommt mit der Moersch-Einstellung wesentlich besser als mit der des Forte-Papieres; wg. Schwankungen bei de Emulsion ist hier m?locheweise eine Feinanpassung erforderlich (Schwankungen ca.: 0,3 BL, 0,2 Grad, in welche Richtung, m??e ich nachsehen).



Gr?? + viel Spa?




Detlef
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#4
Wenn es eine Moersch Einstellung gibt, dann muss die exact passen !



Ich wusste nicht dass es die gibt. Wir haben das letzte mal vor einem Jahr Treiber geladen.



Die Foma Einstellung haben wir f?r N113 gestestet.



Aber danke f?r den Tip- werden mal probieren mit Kentmere VC.



Gr??,



Mirko
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#5
"Moersch" - "Ich wu?e nicht,das es die gibt."



Mirko: seit der Splitgrade-Version 1.19a - und die ist einige Jahre alt (Ende der 90ger ?).



Mit N113 habe ich noch nicht entwickelt, aber ich halte es bei dem Variant III (ein Speed-papier mit eingelagerten Entwicklersubstanzen) f?r ziemlich unbedeutend, in welchem Entwickler die Bilder hervorgerufen werden; die Empfehlung f?r den MGIV-Kanal (-1,1 Bl) bleibt mir deshalb ein wenig r?selhaft.

BTW: mit der gleichen Einstellung (n?lich Kentmere) "geht" auch das Oriental VC (RC), so wie das PWT Baryt mit den Einstellungen f?r Moersch Baryt belichtet werden kann (kleinere Anpassungen vorausgesetzt).



@ wilfried: polykaltton werde ich noch nachreichen.



Freundliche Gr??



Detlef
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#6
Hallo, Ihr beiden, Danke f?r die Antworten, bin aber noch etwas verwirrt:



F?r CA Polywarmton RC:

Im Splitgrade ist CA FB Polywarmton matt in Eukobrom eingestellt. Meinst du diese Einstellung plus 0,5-1,0 Gradationen in N113

oder

mit Einstellung Forte Polywarmton Plus RC bei Entwicklung in N 113 plus 0,5-1,0 Gradationen, Belichtung bleibt gleich

oder

mit Einstellung Moersch Sepia VC RC ohne Korrekturen, auch in N 113?



CA Polykaltton RC gl?zend und matt mit Einstellung "Papier normaler Empfindlichkeit" ohne Korrekturen.



Fomaspeed Variant in N 113 mit Einstellung Ilford MG IV, Blende Minus 1,1

oder mit Einstellung Kentmere VC Select, aber in welchem Entwickler?



Stimmt das so?



Arbeitet der N 113 eigentlich generell weicher? Zum Beispiel auch bei Verwendung eures Kodak Polymax (sch?es Papier)?



Wilfried
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#7
Mensch, Wilfried, Du hast schon eine Menge Hilfestellungen bekommen - eines ersetzen sie nicht: die eingehende Beschaftigung mit dem, was Du da tust. Z.B. Feinanpassungen, darauf hatte ich hingewiesen, k?nen sich als notwendig erweisen. Willst Du wissen, wie ein Papier (DEIN Papier) sich in einem anderen Entwickler verh?t, probiere es eben aus. Willst Du wissen, welche Papiere im Controller voreingestellt sind, mu? Du schlicht + einfach nachschauen.



Mit dem Splitgrade scheint sich grundlegende Irrtum zu verbinden, das Ger? ersetze vollst?dig die Denk- und Testarbeit in der Dunkelkammer. Es ist aber ein (hervorragendes) Werkzeug - die Handhabung mu?erlernt werden. Danach macht es einfach nur noch Spa?



Gr??



Detlef





p.s.: 2 letzte Tipps:

1.die Splitgrade-Einstellungen sind regelm?ig beim Wechsel von gl?zend (die Regel) auf matt anzupassen.

2.beschr?ke Dich auf 2-3 Papiere
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#8
Benutzt man ein im Splitgrade Controller eingespeichertes Papier mit einem anderen Entwickler, kann man mit Hilfe eines Testnegativs schnell motivunabh?gig die notwendigen Korrekturen ermitteln:

[url="http://www.schwarzweiss-magazin.de/swmag_leser_05.htm"]http://www.schwarzweiss-magazin.de/swmag_leser_05.htm[/url]

Gru?Otto Beyer!
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