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Pocket-Filme neu laden
#1
Hi Leute

 

Seit kurzen lade ich Pocket Film Kasetten neu.

Und zwar mit UN 54 16mm Film.

Um sie in meiner Pentax Auto 110 zu nutzen.

Und ich bin begeistert was dieser überlagerte, leicht angegraute Film, an Qualität in der Verbindung mit dieser Kamera liefert.

Je nach Entwickler sind die unterschiede jedoch gravierend.

In Rodinal sieht man ab 13 x 18cm  schon eine körnige Oberfläche beim Vergrößern.

Im Wehner Entwickler jedoch sehe ich allenfalls die Auflösungsgrenzen der 30mm Objektives zu tage treten.

Aber kein Korn.

Sehr gut kommt auch der LQN von Foma mit diesem Film zurecht.

 

Zur Pentax ist zu sagen das ich die Perforationsabtastung ( den Pin) abschleifen musste um den 16mm Film so nutzen zu können wie ich wollte.

Dabei ging mir allerdings die Transportsperre verloren. was mir ab und zu eine Leestelle auf dem Film beschert.

 

Nutzen tue ich die Kamera gerne bei der Street Photographie.

Da die Kamera ja eher nach Spielzeug aussieht, als nach ernstzunehmender Spiegelreflex.

Deswegen ist das autentische Fotografieren problemlos möglich.

Dem zu gute kommt auch die enorme Tiefenschärfe die das Objektiv bei multifokal Einstellung liefert.

 

Gibt es hier im Forum noch andere die sich unter anderem mit 16mm Film und/oder Pocket Film beschäftigen.

 

Gruss

highscore

 

 

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#2
...ich bin auch ab und zu mit Minox, Pocket oder 16mm unterwegs. Für Pocket und 16 mm nehm' ich bevorzugt ebenfalls den Orwo UN54 (in D-76) - allerdings Frischware... Gibt's frisch von der Rolle bei Kinotechnik Wittner... Lomo befüllt seinen Orca übrigens auch mit UN54...
Gruß

Wolf
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#3
Ja danke Wolf.


Für den Hinweis dass es ihn auch noch Frisch gibt. Wusste ich nicht!

Und und so arg Grau wird er nun auch nicht.

Nur zum umkehren ist er halt jetzt ungeeignet.


Die Optionen die (mir) einfielen, waren ja:

- slitten

- 16 mm foma

- die Bucht


Die von mir nun genutzten 122m Rolle wird wohl für ca. 200 Füllungen reichen.

Und wie schon geschrieben. Die Resultate sind sehr gut.


Was mir aber hauptsächlich an dieser Art zu fotografieren gefällt ist.

Ich kann ja bei der Pentax nichts ausser der Entfernung einstellen!

Sie ist ja ein Vollautomat.

Da zählt nur die Situation oder das Motiv.
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#4
...bei den ganzen Pockets sollte man aber nicht vergessen, dass diese Kameras eigentlich nur mal für Farbfilm gedacht waren. Um eine gute Farbsättigung zu erreichen, belicheten die Kameras i.d.R. fast immer eine Blende über. Die Minolta Autozooms haben zum Glück eine Belichtungskorrektur bis +- 2 Blendenstufen. Bei den Pentax sollte man etwas Pullen - wenn man alles herausholen will. Oder man nimmt abgelaufenen Film - dann stimmt die Empfindlichkeit wieder... ;-)

Gruß

Wolf
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#5
Naja

Wie schon gesagt.

Keine Einstellmöglichkeit!


Und wenn der etwas alte un54 vielleicht auch eher etwas gepusht als gepullt rauskommt.

So kann mir nur ein Empfindlichkeits steigender Entwickler der ausgleichend arbeitet zu einem besseren Ergebnis verhelfen.

Hier erscheint mir der Wehner als bestens geeignet zu sein.

Der LON erscheint mir aber auch gut zum Charakter des un54 zu passen.

Mit dem D76 habe ich noch nie gearbeitet.


Den Rest gleiche ich ggf. im Positiv Prozess beim manuellem Splitgrade aus.

Jedenfalls gefallen mir meine gestrigen Prints sehr.

Einzig die etwas magenta dominierten Belichtungszeiten werden mich noch etwas die Negativ Entwicklungszeit verändern lassen.


Im grossen und ganzen passe ich also meinen Prozess an die Kamera und mein Equipment an!


Gruß

Highscore
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#6
Da freut man sich, wenn man merkt, dass auch noch andere gerne mit dem Pocketfilm unterwegs sind. Ich habe selbst eine Pentax Auto 110 Super, gekauft 2016 mit 3 Objektiven, Sonnenblende, Filter, Blitz und Winder.

Ich wusste bisher noch gar nicht, dass die Pocketkameras immer um mindestens eine Blende überbelichten, das kommt mir aber wunderbar zu pass denn ich verwende ausschließlich abgelaufene Materialien. Das gute ist, dass man bei der Super noch eine Gegenlichteinstellung hat, und man abgelaufenem Film somit zusätzlich noch eine Blende draufhaun kann, was eingentlich immer besser ist.


Leider habe ich den Verdacht, dass mit meiner Pentax etwas nicht stimmt. Habe 2016 und 2017 ca.15 Filme verknipst. Vor kurzem habe ich 5 Stück davon (Kodak Kodacolor II, Kodacolor Gold und Kodacolor 200), alle irgenwann in 80ern abgelaufen zu Pixelnet zum entwickeln geschickt. Nach kurzer Wartezeit kamen sie entwickelt zurück, mit einer Enttäuschung: 3 der 5 Filme zeigen nicht die geringste Spur eines Bildes auf den Negativen. Man kann die einbelichteten Zahlen zwar erkennen, aber Bilder sind keine drauf. Ein Film ist voll belichtet, habe Ihn bei Flash Foto München abziehen Lassen, die Ergebnisse sind einwandfrei. Sehr körnig natürlch und mit Farbverschiebungen usw, aber kaum Schleier drauf.

Ein Film zeigt 3 Negative einwandfrei, die ich auch ausbelichten habe lassen. 6 Negative zeigen ein undefinierbares Gewäsch an Farben und Formen, belchtet wurden sie also wohl, aber es ist kein Motiv erkennbar. Die anderen der insgesamt 24 Negative sind wieder blank so wie bei den anderen 3 Filmen.


Habt Ihr eine Ahnung, woran das liegen könnte? Der Verschluss der Kamera arbeitet wenn ich Ihm zusehe wohl einwandfrei, kann das sein, dass der manchmal einfach nichts tut? Obwohl ich ihn immer lautstark gehört habe...

Gibt eis für das Problem noch andere Erklärungen oder Vermutungen?


Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!


Gruß BayernFilm

 

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#7
...vielleicht mal die Batterie checken oder gegen eine frische auswechseln...

Gruß

Wolf
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#8
Habe ich vor der ersten Verwendung erledigt, sind 2 frische Batterien reingekommen. Die Leuchtdioden funktionieren auch einwandfrei...

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