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Feine paralelle Streifen auf SW Negativ und Abzug
#11
Hallo Klaus,

von Tetenal gab es früher "Repolisan", das wurde mit einem sauberen Leinenläppchen dünn aufgetragen.

Damit konnten kleine Schäden am Negativ gemildert werden.

 

Ob es das noch irgendwo gibt - keine Ahnung.

 

Jetzt habe ich doch noch etwas gefunden (Auszug aus einer Tetenal Produktbeschreibung):

 

LICHTSCHUTZLACK SPRAY

(glänzend und matt)

 

Anwendungsgebiet und Wirkungsweise

Der  Lichtschutzlack  absorbiert  den  für  die  Haltbarkeit  der  Bildfarbstoffe  von  Colorma-

terialien  (Color  Photopapieren)  schädlichen  ultravioletten  Anteil  des  Lichtes.  Der  farblose

Lack trocknet schnell  und  hinterlässt  auf den behandelten Colorpapieren und Filmen einen

Schutzfilm,  der  neben  dem  UV-Schutz  besonders  die  mechanische  Beanspruchung  der

Oberfläche  verbessert.  Lichtschutzlack-Spray  glänzend  ist  auch  als  Filmschutzlack

einzusetzen.  

Kratzer auf Filmen, die sich in der Projektion oder beim Vergrößern störend auswirken, lassen

sich mit Lichtschutzlack (nur glänzend) beseitigen bzw. je nach Kratzertiefe mindern.
Lichtschutzlack Spray ersetzt das früher bekannte Repolisan, für diesen Anwendungsbereich.

 

Lieferumfang

Lichtschutzlack-Spray, glänzend    400 ml     Art.-Nr.   105190

Lichtschutzlack-Spray, matt           400 ml     Art.-Nr.   105192


 

Gruß,

Edi

 

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#12
Hallo Edi,

 

es ist jetzt nicht ganz klar wie diese Streifen verursacht wurden.

Chemierückstände?

"Gmmiabtrag" vom Rakel?

Druckstellen?

Schleifspuren vom Rakel?

 

Deshalb würde ich erst einmal "minimalinversiv" an die Sache heran gehen:

intensives Wässern (30 Minuten) anschließendes Bad mit Netzmittel (mehrere Minuten).

 

Bei dieser Behandlung hätten Chemierückstände die Möglichkeit in Lösung zu gehen.

Die Emulsion würde aufquellen können und oberflächliche Druckstellen und Schleifspuren hätten Gelegenheit zu verlaufen oder sich wieder aufzufüllen.

Sollten eventuell Gummipartikel auf dem Film anhaften, so muß man diese eventuell  mit viel Fingerspitzengefühl und ohne Druck  mit er Fingerkuppe vom herunter wischen.

 

Erst wenn das keinen Erfolg hat, würde ich über andere Maßnahmen nachdenken.

 

Herzliche Grüße

Klaus

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#13
...meine Vorgehensweise wäre:

 

1.Neuen Film belichten - möglichst andere Marke/Emulsion um Filmfehler auszuschließen

2. Selbst entwickeln

 

Problem gelöst? Film mit Streifen dem Großlabor um die Ohren hauen.

 

Problem nicht gelöst? Kameraproblem...

Gruß

Wolf
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#14
So, nun habe ich selber einen Film entwickelt - hat etwas gedauert, weil ich erst meine "dunkelkammer" einrichten musste - in einem alten Schuppen, das Abdunkeln war nicht ganz einfach !!! Und - keine Streifen mehr auf dem Negativ - d.h. das Labor hat GESCHLAMPT!!!

Nochmals Danke für die vielen Reaktionen!

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#15
Ich habe genau die gleichen Streifen auf einem 6x6 Negativ (aus einer Yashica124G). Bei einer sehr alten Rolleiflex ist mir schon einmal etwas Ähnliches passiert, allerdings durch meinen eigenen Fehler: Ich hatte den Filmstreifen einmal nach längerer Nicht-Benutzung falsch eingefädelt, es war eine erkennbar mechanische Ursache, die dann auch nie wieder passierte. 

 

An dem Filmtransport innerhalb meiner Yashica sollte es nicht liegen; sie ist neuwertig, es ist auch mit mehreren Filmen (stets Kodak Tri-X) in der Kamera vorher nicht passiert. Bei bisherigen Entwicklungen mit Rodinal gab es nie Probleme.

 

Die einzige Veränderung ist der Entwickler: Ultrafin (1+10) im Kipp-Rhythmus nach der Massive-Development-Chart (Internet/App).

 

Kann sich jemand vorstellen, dass es an Ultrafin liegt? 

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