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APX 100, Rodinal 1+50 Fail
#11
Also die 18 Minuten sind für Filme, die noch Original AGFA Leverkusen sind. Produktionzeitraum bis etwa 2006.Da ist auch noch die originale AGFA Raute drauf. Das sind jetzt in der Regel Filme die deutlich älter als 10 Jahre sind.


Und die 10 Minuten sind für Filme die von Lupus vertrieben werden.Da ist dann ein Emblem mit einer Raute und einem Wolf drauf.Und aktuell steht da auch noch New Emulsion drauf.Das sind alle aktuellen Filme die du bei den Drogerien kaufen kannst.

LG Tobias

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#12
Hallo zusammen,

 

Der alte AGFA:

 

Also 18 Minuten für einen original Agfa APX 100 aus Leverkusen in Rodinal 1+50 sind vieeeeeel zu lange! Selbst die 160 ASA und 17 Minuten laut orginal Rodinal Waschzettel sind nichts.

Das Optimum ist den Film mit 80 ASA belichten und in Rodinal 1+50 bei 20°C 13:00 Minuten entwickeln. Die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen. Fertich!

 

Meines Wissens sind die allerletzten echten Leverkusener APX 100 KB-Filme mit dem Exp. Datum 12/2015 versehen.

 

Danach ist alles dem Kentmere 100 / RPX 100 ähnlich.

 

 

Der neue AGFA APX 100 "NEW":

 

Über die Agfafoto APX 100 NEW kann ich leider keine vernünftigen Zeiten beisteuern. Ich kann mir aber hier gut vorstellen das der Kentmere 100 und seine Clone (APX New/RPX) in Rodinal auch nur echte 64 bis 80 ASA haben.

 

Ich würde mich hier nach dem Lupus-Waschzettel orientieren und den Film mit 80 ASA belichten und 10:00 Minuten in Rodinal 1+50 entwicklen. Auch hier die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen.

 

Ich meine mal gelesen zu haben das Rollei ab einer bestimmten Chargennummer einen etwas abgeänderten RPX 100 mit geänderter Emulsion verkauft. Deshalb sind die Rollei RPX 100 Zeiten auch etwas länger. (Das ist aber jetzt seidenes Halbwissen) In den Lupus Agfa Partonen befindet sich derzeit aber das Kentmere oder Identisches 100er Material.

 

Das Beispielbild der Dropbox schaut auch wirklich schlecht Fixiert aus.

 

LG Oliver

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#13
Zitat:Hallo zusammen,

 

Der alte AGFA:

 

Also 18 Minuten für einen original Agfa APX 100 aus Leverkusen in Rodinal 1+50 sind vieeeeeel zu lange! Selbst die 160 ASA und 17 Minuten laut orginal Rodinal Waschzettel sind nichts.

Das Optimum ist den Film mit 80 ASA belichten und in Rodinal 1+50 bei 20°C 13:00 Minuten entwickeln. Die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen. Fertich!

 

Meines Wissens sind die allerletzten echten Leverkusener APX 100 KB-Filme mit dem Exp. Datum 12/2015 versehen.


LG Oliver
 Wie kommst du den darauf , dass die 17(18) Minuten vieeeeel zu lang sind? Steht doch oben im verlinkten Datenblatt. ich habe meine alten 120er APX mit genau den 17 Minuten in Rodinal 1+50 entwickelt und habe sehr brauchbare Ergebnisse erhalten.

Was passiert deiner Meinung nach bei den 17 Minuten, dass das nicht brauchbar ist?
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#14
Fröhliches Rätselraten!

 

"Da ist dann ein Emblem mit einer Raute und einem Wolf drauf.Und aktuell steht da auch noch New Emulsion drauf."

 

Nee! Die rote Raute ist original Agfa Leverkusen (pleite seit 2005) und die Rechte an der Raute hat heute immer noch die richtige, echte Afga-Gevaert in Belgien, die immer noch schönes Filmmaterial produziert. Aber das ist eine ganz andere Baustelle. Lupus/Agfaphoto, Vertreiber des "APX 100 new emulsion" hat deshalb einen roten Punkt drauf, keine Raute.

 

"In den Lupus Agfa Partonen befindet sich derzeit aber das Kentmere oder Identisches 100er Material."

 

Nöö, identisch nein, ähnlich ja, von Harman (Ilford) hergestellt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja, aber mit viel kürzeren Entwicklungszeiten. Warum auch immer.

 

Was für ein Tobuwahua. Zur 400er Familie aus der englischen Filmschmiede sag ich mal lieber nix, da wirds dann endgültig skurril.

 

 

PS. dass die Zeiten vom alten, originalen Leverkusener APX100 und dem RPX100 aus England sehr ähnlich sind, ist reiner Zufall.

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#15
Die rote Raute mit dem Wolf ? gibt es schon, ist aber nur der Internetauftritt von Lupus. Auf den APX Schachteln ist der rote Punkt drauf.Ich habe gedacht, dass das auch irgend wo ganz klein drauf ist.

LG Tobias
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#16
Ich glaube, wenn man es genau nimmt, gibt es den in 3 verschiedenen Verpackungen:

 

1. Mit Agfa-Raute: APX original Agfa: http://filmphotography.eu/wp-content/upl...0-35mm.jpg

2. Mit rotem Punkt: APX original Agfa, nach der Insolvenz, aber noch Original Agfa Ware: http://www.fotoimpex.de/shop_system/imag...PX_100.jpg

3. Mit rotem Punkt und Aufdruck "New Emulsion": kein Agfa, der Kentmere-Ableger: http://www.pixelprinzen.de/blog/wp-conte...100NEW.jpg
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#17
Zitat: 

<blockquote class="ipsBlockquote" data-author="Olivinyl" data-cid="18803" data-time="1440086017">
<div>
Hallo zusammen,

 

Der alte AGFA:

 

Also 18 Minuten für einen original Agfa APX 100 aus Leverkusen in Rodinal 1+50 sind vieeeeeel zu lange! Selbst die 160 ASA und 17 Minuten laut orginal Rodinal Waschzettel sind nichts.

Das Optimum ist den Film mit 80 ASA belichten und in Rodinal 1+50 bei 20°C 13:00 Minuten entwickeln. Die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen. Fertich!

 

Meines Wissens sind die allerletzten echten Leverkusener APX 100 KB-Filme mit dem Exp. Datum 12/2015 versehen.


LG Oliver
 Wie kommst du den darauf , dass die 17(18) Minuten vieeeeel zu lang sind? Steht doch oben im verlinkten Datenblatt. ich habe meine alten 120er APX mit genau den 17 Minuten in Rodinal 1+50 entwickelt und habe sehr brauchbare Ergebnisse erhalten.

Was passiert deiner Meinung nach bei den 17 Minuten, dass das nicht brauchbar ist?

</div>
</blockquote>
 

Ich habe aus Spaß mal einen echten APX 100 mit einer Belichtungsreihe belichtet (Zone 1-10 Das Motiv: eine Graukarte) Die Belichtungsreihe habe ich so gemacht das die Zone 5 bei 100 ASA liegt. Am Schluss noch 3 gleicheTestmotive mit 80 ASA 100 ASA und 160 ASA. Den Film dann 17 Minuten in Rodinal 1+50 bei 20°C entwickelt. Kipprythmus die ersten 30 Sekunden 15x gekippt, dann alle 30 Sekunden 1x. Wasser als Stoppbad und Fixiert mit doppelter Klärzeit. Den Film habe ich dann mit einem Densitometer ausgemessen und habe eine Empfindlichkeit von knapp über 80 ASA erreicht. Ab Zone 5 nehmen die Dichten zu und der Film entspricht dann einer Entwicklung nach N+1,5. Bei 120er Film kam ich ungefähr auf die gleichen Werte. Hier habe ich aber nur zwei Belichtungen von der Graukarte gemacht, auf Zone 1 und 5.

 

Das Resultat ist, das die Lichter ausfressen und Details verloren gehen.

 

Bei den Leverkusener AGFA APX 100 habe ich auch festgestellt, dass diese äußerst "alterungsresistent" sind. Ein Exp 2005 APX zu einem Exp 2015 APX unterscheiden sich gerade um knappe 5-10 ASA... eine gute Kühlkette vorausgesetzt.

 

LG Oliver

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#18
Hallo Leute, es ist doch alles so einfach:

 

Ob die Negative korrekt belichtet wurden, sieht man zunächst am Leuchttisch mit einer Lupe, ob die Schatten noch Durchzeichnung besitzen. Hier kann man dann jegliche spätere Fehlerquellen ausschließen.

Man muss schon korrekt belichten und hier sind "normale" Belichtungsmesser in alten Kameras mit Vorsicht zu genießen, wenn z. B. 1/3 heller Himmel (oder besagte weiße Wand) mit im Motiv sind: Die Kamera wird Schatten unterbelichten, nimmt man keine Korrektur vor. Modernere Kameras besitzen eine sogenannte "Matrixmessung". Diese Technik ist "intelligenter" und bemerkt solche Motive. Hat man einen "normalen" eingebauten Belichtungsmesser, sollte man zunächst eine neutrale Fläche (z. B. den Boden) anmessen und diesen Wert übernehmen. Ich sehe in den Foren ständig betreffende Motive, bei denen dies offenbar nicht berücksichtigt wurde.

 

Mit der Entwicklungszeit steuert man primär nur die Dichte der Mitten und Lichter. Die Schatten kann man ab einem bestimmten Punkt nicht mehr mit der Negativentwicklung steuern, daher sind diesbezüglich jegliche Angaben zu den Entwicklungszeiten völlig irrelevant. Die Mühe kann man sich wirklich sparen: Die Länge der Entwicklung bestimmt lediglich den Kontrast des Bildes und den kann man genau so gut später in der Bildbearbeitung / beim Vergrößern im Labor fein anpassen. Bei Zweifel lieber etwas kürzer entwickeln als länger. Die Schatten betrifft dies nicht und zu dünne Lichter / Mittentöne bekommt man mit der Bildbearbeitung bzw. mit einer härteren Gradation prima wieder "angehoben".

 

Dann muss das Negativ korrekt gescannt werden. Ich würde zunächst immer einen "Fullscale-Scan" ohne jegliche Kontrastanpassung bzw. Beschneidung vornehmen und erst als letzten Schritt den Kontrast anpassen: http://www.fotografische.de/bildbearbeit...e-scannen/

 

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#19
Hallo,

 

ich habe den APX 100 NEW anfangs auch genutzt. Mir gefällt er nicht, weil er mit dem alten AGFA APX 100 nichts gemein hat. Ich habe mehrere Entwickler getestet. Zufrieden war ich mit Ilfosol 3


Hier ein paar Beispiele mit verschiedenen Entwicklern: http://haun-media.de/tiltdesign-faq/inde...show&cat=5

Ich hatte übrigens den Eindruck, dass die Qualität des APX 100 NEW variiert.


Den alten AGFA APX 100 vermisse ich. Den gab es für ca. 3,40 EUR im DM. Er kam gut in Kodak D76: 

http://haun-media.de/tiltdesign-faq/inde...artlang=de


Gruß Ralle

Ralf Haun | www.ralfhaun.de
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#20
Hallo,

den original Agfa APX100 habe ich mal genau auf das Zonensystem eingemessen. Das Ergebnis war für 9 Zonen (also Objektkontrast 8 Blenden) auf Papiergradation Spezial (Kopierumfang 5 Blenden) braucht man für Original-Rodinal 1+50 bei 20°C 17 min bei Kippen erste min ganz, dann alle 1min.

 

Gruß Wolfgang

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