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Duka-Beleuchtung f?r Foma PE
#1
Am Wochenende werde ich (nach ca. 25 Jahren Unterbrechung...) wieder mit Duka-Arbeiten anfangen.  Habe mir dazu erstmal Standardpapier bestellt (einige Foma PE mit fester Gradation).

 

Welche Beleuchtung wird dazu empfohlen? Reicht rot, oder sollte es grün-braun sein? (Ich hab beides noch rumliegen) Hab keine Info dazu gefunden.

 

Danke für eure Tipps!

 

Rolf

 

 

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#2
Ich empfehle auf jeden Fall Rot. Grün-Braun sollte man vorher testen. Bei Rot ist die Wahrscheinlichkeit für Probleme geringer, aber auch da wäre ein kurzer Schleiertest anzuraten.

 

Viele Grüße

 

Renate

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#3
Ok, danke für den Tipp!

Und wofür sind dann die grün-braunen eigentlich gut?

Rolf
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#4
Also, ich hab gerade nochmal nachgeschaut. Ich hab da noch eine Drei-Farben-Lampe, da ist Orange dabei, Grün und "Colour" (ganz dunkel).

Dann zwei Birnen mit - naja - so grün-brauner Farbe.

Meine grün-braunen Duka-Leuchten sind nicht hier, die lagern in meiner ehemaligen Wohnung.

Reines Rot ist also nicht dabei.

Was würdet ihr nehmen? Einfach eine Lampe in eine rote Plastikdose stecken? So hab ich das in meiner ersten Duka gemacht, da war ich 14: Die Entwicklerflasche (Tetenal?) war aus rotem Plastik, da hab ich eine Fischertechniklampe reingesteckt, fertig war die Dunkelkammerbeleuchtung :-)

Rolf
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#5
Hallo Rolf,


jede Dukalampe kann man selbst testen: kleinen Papierstreifen im Dunkeln unter den Vergrösserer, den nur kurz einschalten, damit das Papier nachher leicht grau aus dem Entwickler kommt, aber dann vorher noch eine Münze aufs Papier legen, jetzt Dukalicht ein und so lange brennen lassen, wie es dauert, ein Papier aus der Schachtel zu holen, unter den Vergrösserer zu legen, zu belichten und dann noch 30sec dazu. Nach dem Entwickeln/Fixieren darf von der Münze auf dem Papier nichts zu sehen sein. Dann ist die Dukalampe geeignet. Fertig.


Gruß Wolfgang
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#6
Zitat:Hallo Rolf,


jede Dukalampe kann man selbst testen: kleinen Papierstreifen im Dunkeln unter den Vergrösserer, den nur kurz einschalten, damit das Papier nachher leicht grau aus dem Entwickler kommt, aber dann vorher noch eine Münze aufs Papier legen, jetzt Dukalicht ein und so lange brennen lassen, wie es dauert, ein Papier aus der Schachtel zu holen, unter den Vergrösserer zu legen, zu belichten und dann noch 30sec dazu. Nach dem Entwickeln/Fixieren darf von der Münze auf dem Papier nichts zu sehen sein. Dann ist die Dukalampe geeignet. Fertig.


Gruß Wolfgang
das ist natürlich Unsinn. Der Test als solches ist vollkommen korrekt, allerdings bleibt der Vergrößerer während der ganzen Zeit aus! Es geht ja schließlich darum, ob die DuKa Beleuchtung den Bereich um die Münze verschleiert und nicht der Vergrößerer. Das Ganze kann man auch wie ein Probestreifen handhaben. Die lange Seite wird über die Hälfte komplett verdeckt, die kurzen wie beim Probestreifen, nach und nach der Duka Beleuchtung ausgesetzt. So sieht man, ab wann das Papier verschleiert. Bei mir braucht es mehr als 10 Minuten.

 

Liebe Grüße

Dirk
´Schwarzweiss ist Farbe genug.´ B.Klemm
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#7
Man muss das Papier vorbelichten, sonst ist man der Gefahr ausgesetzt, dass das Rotlicht für sich genommen zwar keinen Schleier verursacht, aber durch die Belichtung des Bildes im Vergrößerer aus der unterschwelligen Vorbelichtung der DuKa-Leuchte eben eine überschwellige wird. Daher ist der Schleiertest ohne Vorbelichtung absolut nichts wert.

 

VG

 

Tobias

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#8
Den Test, den Wolfgg beschrieben hat, ist eine einfache Form des Tests, den die Ilfordexperten in ihren Veröffentlichungen immer und dringend empfehlen. Der Test ist definitiv nicht Unsinn. Die Vorbelichtung mit dem Vergrößerer ist notwendig, da damit das Papier über den Schwellenwert belichtet wird. Erst wenn der Schwellenwert erreicht ist, führt jedes weitere Licht zu einer Vergrauung des Papiers. Das Papier ist dadurch "empfindlicher" geworden. Da man üblicherweise im Labor mit belichtetem Papier hantiert, sollte man auch die Dunkelkammerbeleuchtung mit belichtetem Papier testen.

 

Bei festgraduiertem Papier, wie es früher üblich war, ist Grüngelb durchaus eine gute Wahl, da das Papier nur blauempfindlich ist. Da aber das Multigradepapier auch grünempfindlich ist, muss man heute Orange oder Rot benutzen. Da das Auge jedoch die Nebenfarben nicht wahrnimmt, ist ein Test unumgänglich. Meine roten LEDs z.B. haben auch einen kleinen Anteil von grünem Licht, das dann das Multigradepapier schleiern kann. Ein zusätzlicher Rotfilter löst das Problem, ohne das die LEDs wesentlich dunkler erscheinen.

 

 

Viele Grüße

 

Renate

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#9
Danke für die vielen Tipps! Irgendwo hatte ich das auch schon mal so oder ähnlich gelesen. Hier im Forum?

Für das fest graduierte Papier, das ich jetzt erstmal nehmen will, ist die Farbe also eigentlich wurscht... Oder?

Den Test mach ich aber trotzdem mal, würde mich schon interessieren. Habe ich früher nie gemacht. Da fällt mir noch ein, es kommt natürlich auch auf den Abstand zur Lampe an. Wenn man wie ich jetzt in einem größeren Raum arbeitet mit evtl. mehreren Lampen, müsste man auf mehreren Plätzen testen.

Rolf
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#10
Ich sage: mit einer roten Lampe kannst du nichts falschmachen. Auch wenn du jetzt festgraduiertes Papier benutzt, wer weiß, was du in Zukunft machen willst?

Ich rate auch zu einer neuen Birne, obwohl du bereits welche hast. Im Laufe von 25 Jahren bzw. mehr, da sie ja damals schon ne Weile benutzt wurden, können Filter, Gehäuse usw. ihre Eigenschaften ändern, Farben verblassen etc. Eine neue (Dunkelkammer-)lampe (keine Partyleuchte o. ä.) kostet nicht so viel und ist zur Vermeidung von Ärger und Misserfolgen eine gute und wichtige Neuinvestition. Du benutzt ja auch kein 25 Jahre altes Papier ...

Ich selbst verwende die Rotlichtbirne, die es bei Fotoimpex gibt. Sie ist von guter Qualität und tut erfolgreich ihren Dienst.

http://www.fotoimpex.de/shop/fotolabor/d...w-e27.html

Entgegen der Darstellung im Shop ist sie übrigens nicht mehr aus Narva-Bestand.

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