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Probleme mit Paterson-Tank
#1
Liebe Leute,

 

habe mir vor kurzem eine Paterson-Entwicklungsdose zugelegt und war anfangs ganz angetan, wie einfach sich der Film hier einspulen lässt (im Vergleich zu Jobo). Nur: Offenbar schiebt sich die Filmspule durch das Kippen beim Entwickeln nach oben, sodass der Film nicht mehr komplett von Chemie bedeckt ist. Tatsächlich musste ich feststellen, dass sich am Rand der Negative (KB wie auch Rollfilm) oft Schleierwolken bilden. Sehr ärgerlich. Ich gehe mal davon aus, dass die Paterson-Dosen technisch ausgereift sind, deswegen stehe ich vor einem Rätsel: Wie lässt sich sicherstellen, dass die Filmspule am Platz (sprich: am Boden der Dose) bleibt? Bin für jeden Tipp dankbar ...

 

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#2
Einfachste Lösung: leere Spulen obendrauf bis zur maximalen Tankkapazität, sodass sich nix mehr rühren kann. Wobei ich sagen muss, dass ich das Problem bei meinen Patersons, als ich sie noch öfters nutzte, nie hatte.

Früher gabs bei den Jobos so Clips, die genau das verhinderten, aber früher war ja bekanntlich alles besser Big Grin

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#3
Danke für den Tipp! Aber leider beseitigt auch diese Maßnahme das Problem nicht ganz: Selbst bei Rollfilmen, die eigentlich die Dose ganz ausfüllen sollten (da passt keine weitere Spule drauf), rutscht die Spule beim Entwickeln nach oben.

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#4
In dem Fall gibt es eine ganz einfache Lösung: Den Tank einfach um 50-100ml gegenüber dem Aufdruck am Boden überfüllen. Es empfiehlt sich ohnehin, nicht immer nur das absolute Minimum einzufüllen, das begünstigt Wölkchenbildung durch schäumenden Entwickler, da sich der Schaum nahe der obersten Spirale befindet. Überfüllt man, befindet sich der Schaum ein oder zwei cm. weiter oben im Tank und stellt nichts an.

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#5
Das werde ich mal beherzigen. Danke für den hilfreichen Rat.

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#6
Hallo, ich bin neu hier im Forum und hatte das gleiche Problem. Meine Abhilfe: O-Ringe mit 25 mm Innendurchmesser besorgen (gibt es zur Not bei Ebay). Die einzelne Entwicklungsspirale vor dem Filmeinspulen auf das Achsrohr stecken und einen O-Ring bis zum Anschlag aufschieben. Die Spirale rutscht beim Kippen nicht mehr nach oben.
Übrigens kann ich MF-Fotografen nur wärmstens empfehlen, für die Entwicklung von Rollfilmen eine Paterson-Dose mit Spiralen von AP zu benutzen. Das Einspulen geht wesentlich einfacher und sicherer als bei Jobo-Spiralen, mit denen ich mich jahrzehntelang herumgequält habe.
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#7
(08-11-2013, 07:23 PM)Kai Klindt schrieb: Liebe Leute,

 

habe mir vor kurzem eine Paterson-Entwicklungsdose zugelegt und war anfangs ganz angetan, wie einfach sich der Film hier einspulen lässt (im Vergleich zu Jobo). Nur: Offenbar schiebt sich die Filmspule durch das Kippen beim Entwickeln nach oben, sodass der Film nicht mehr komplett von Chemie bedeckt ist. Tatsächlich musste ich feststellen, dass sich am Rand der Negative (KB wie auch Rollfilm) oft Schleierwolken bilden. Sehr ärgerlich. Ich gehe mal davon aus, dass die Paterson-Dosen technisch ausgereift sind, deswegen stehe ich vor einem Rätsel: Wie lässt sich sicherstellen, dass die Filmspule am Platz (sprich: am Boden der Dose) bleibt? Bin für jeden Tipp dankbar ...

 

Hi,
ich benutze meine Paterson entweder für 2 KB-Filme oder für einen MF-Film. die Dose wird mit 500ml gefüllt bei 50+1 sogar mit 510 ml. Dabei sind in meiner Dose die Spulen (eine oder zwei) gut bedeckt, so dass die Filme auch gut mit dem Entwickler umspült werden. Für einen enzelnen KB-Film nehme ich dann liebe eine kleine Jobodose. Ich weiß viel hilft es nicht, aber irgend etwas muss bei dir anders laufen!


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