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Adox MCC Kritik
#61
Zitat:Anderer Filter, andere Lampe- andere Gradationen.
So sieht's aus.

Mit Stoufferkeil und Analyser Pro eingemessen hab' ich bei meinem Durst M707 ein sehr interessantes Bild: MGIV/MGW hat mit Abstand am meisten Kontrast bei 170M-Filtrierung. Den Kontrastumfang, den MGIV/MGW FB* bei Grad 4 haben, hat MCC bei Grad. 5 (sprich: MGIV/MGW sind härter bei 170M). Bei Fomatone FB entspricht das, was es bei 170M erreicht, bei MCC Grad. 4 und bei MGIV/MGW Grad. 3, es ist also nochmals deutlich weicher.

 

Mit schlechter oder besser möchte ich hier allerdings überhaupt nicht um mich werfen. Jedes Papier ist so, wie es ist. Je nach individuellen Gegebenheiten kann es etwas anders sein. Deshalb ist auch Eintesten so wichtig und absolute Aussagen sind je nach eingesetzter Ausrüstung relativ zu betrachten.

Eine der neuen MCC-Chargen hab' ich noch nicht im Einsatz, deshalb kann ich auch nicht sagen, ob es sich bei mir von der letzten Charge mit meien eingetesteten Ergebnissen unterschiedlich verhält.

 

*(die beiden Papiere sind auch  unterschiedlich, aber bei Grad 4 und 5 nicht sooo stark, darum nenne ich sie mal zusammen)

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#62
Ola Klaus,

 

schön gesagt, von wegen "besser und schlecher".

Mir geht es (wie im Filterfaden) auch eher um die Eignung fürs Splitgrade, da ist aus meiner Sicht ein möglichst großer Gradationsbereich wünschenswert, weil es die Steuerung erleichtert.

 

Frank

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#63
Zitat:Ola Klaus,

 

 da ist aus meiner Sicht ein möglichst großer Gradationsbereich wünschenswert, weil es die Steuerung erleichtert.

 
vor allem dann, wenn die die Zunahme in der Gradation über das gesamte Spektrum linear ist.
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#64
So, jetzt hab ich mal Meßstreifen gemacht, um MCP (MCC hab ich leider keins) mit MGIV zu vergleichen sowie den Unterschied zwischen Folienfiltern und den Scheiben im Farbkopf:

 

Unterschiede zwischen den Filterarten sind mit Mühe sichtbar, aber mit meiner kruden Meßtechnik durch Streifenabzählen nicht meßbar.

Interessant ist, daß sich bei gleichzeitiger Anwendung beider Filter (für Magenta probiert) weder Kontrast noch Belichtungszeit ändern!

 

MGIV ist bei vollem Magenta etwa 0,1logD härter als MCP, sieht annähernd gleich aus.

 

Bei voller Gelbfilterung ist MCP wieder einen Mucken weicher (bei 1,3-1,4 logD Kontrastumfang),aber der Unterschied könnte auffälliger nicht sein:

MGIV steigt in der Schwärzung der Lichter fast linear an, richtig abrupt, während MCP ganz langsam hochkommt. Kann leider mangels Densi keine Kurve ermitteln, aber der Kurvenfuß dürfte beim MCP deutlich ausgeprägter (flacher) sein.

Bedeutet für mich: die Folien waren ein netter Versuch, und MCP ermöglicht feinere Lichterzeichnung bei gleichzeitig erhöhter Gefahr verschmuddelter Highlights.

Wäre ich ein besserer Printer, könnte ich mir diese Erkenntnis wahrscheinlich zunutze machen (für die Zukunft abspeicher...)

Ist MCP für High-Key dann besser?

 

Frankgrüße
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#65
Theoretisch könnte man ja den ein oder Verpackungskarton verwahren. Wer dies gemacht hätte könnte das Papier in einen passenden Karton packen.

Oder aber Digiknipsen, da muss man sich um solche Nebensächlichkeiten keine Sorgen machen.

 

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#66
Ähh... falscher Fred?

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