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Adox CHS 100 Fixierer mit H?ter
#1
Hallo, ich habe den Adox CHS 100 ausprobiert. Als Rollfilm finde ihn klasse (siehe Beispiel)

Mit dem Kleinbildfilm habe ich so meine Probleme. Ich empfinde den Film als sehr dünn und fragil. Habe ihn kaum auf die Spule bekommen (das nächste mal lege ich ihn eine Weile in den Kühlschrank, so dass er ein wenig hüftsteifer wird :-) Der fertig entwickelte Film erscheint auch sehr dünn und fragil. Teilweise hat er mächtig Staub gezogen, obwohl ich da sonst keine Probleme habe.

 

Nun meine Fragen:

 

- Ist die Zugabe eines Härters zu meinem ADOFIX Fixierer ratsam?

- Muss der Film länger gespült werden? Ich habe irgendwas von 30 Min. gelesen.

- Ist das mit dem Kühlschrank ok?


Hier noch ein Beispiel zu meinem Entwicklungsszenario.


Ich danke schon einmal für's Interesse.

 

 

 

Ralf Haun | www.ralfhaun.de
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#2
Hallo Ralle,

 

erstmal liebe Grüße aus Solingen nach Wuppertal ;-)

 

Ich habe nie ein Härtebad für diesen Film benutzt. Wichtig ist das kein Stoppbad benutzt wird.

Gewässert habe ich den Film nach, ich glaube Ilford Methode, wie jeden anderen Filme auch.

Wasser in den Tank, 3x kippen, Wasser raus

Wasser in den Tank, 6x... 12x... 24x...

zur Sicherheit am Schluss dann noch 2 Durchgänge á 3x mit frischen Wasser und 30-60 Sekunden Netzbad

Den Film bitte auch nicht zum trocknen abstreifen sondern nass aufhängen und abtropfen lassen.

Den Film in Netzmittel nach der Schlusswässerung "Baden" Adox Adoflo oder Tetenal Mirasol verwenden.

Um die "Extraportion" Staub zu vermeiden, bringt es viel den Film im Badezimmer zu trocknen und das Fenster und die Türe geschlossen zu halten.

Nach spätestens 2 Stunden ist der Film so trocken, dass kein Staub mehr mit der Emulsion verkleben kann.

 

Das einspulen die die Jobospule macht mir beim CHS keine Probleme.

 

LG Oliver

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#3
Danke für deine Antwort. An den heißen Tagen (30°C+) war das Negativmaterial ordentlich 'weich'. Sonst nutze ich auch ungefähr deinen Ablauf. Das mit dem Härter steht in der Filmverpackung. Ich werde drauf verzichten. 


Du schreibst: "Wichtig ist das kein Stoppbad benutzt wird". Heißt das, dass du auch nicht zwischenwässerst?

 

Schöner Gruß aus Wuppertal

 

Ralle
Ralf Haun | www.ralfhaun.de
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#4
Hallo Ralle,

 

doch ich mache beim CHS eine Zwischenwässerung. Entwickler raus, Wasser rein 5x langsam kippen, Wasser raus und dann Fixierer ein die Dose.

Die Säure im Stoppbad kann im schlimmsten Fall die Emulsion vom ADOX CHS schädigen bzw. auflösen.

 

Ich habe aus versehen mal einen CHS 100 mit Citronensäure gestoppt (Adostop, STP Classic), es ist aber nichts passiert.

Ich setzte aber auch das Stoppbad immer recht schwach an. So ca. 2 % anstatt der 3 %.

 

Der CHS 100 ist auch der einzige Film der nicht sauer "gestoppt" wird.

 

Bei jedem anderen Film wässere ich vor dem Stoppbad trotzdem vor, wie beim CHS, dann kommt das Stoppbad in die Dose. Das Stoppbad nutze ich so oft bis der Indikator sich verfärbt.

 

LG Oli
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#5
Hallo,
ein Härtezusatz zum Fixierbad, meistens war es Alaun oder Formaldehyd, härtet die Gelatine der Emulsion, nicht den Schichtträger. Er macht nur Sinn bei Verarbeitung bei hohen Temperaturen, da muß man aber auch dem Entwickler etwas zusetzen, z.B. Natriumsulfat. Da Kinofilme einer höheren mechanischen Belastung beim Transport ausgesetzt sind, hat man deren Schicht auch gehärtet.
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#6
Zitat:Hallo,

ein Härtezusatz zum Fixierbad, meistens war es Alaun oder Formaldehyd, härtet die Gelatine der Emulsion, nicht den Schichtträger. Er macht nur Sinn bei Verarbeitung bei hohen Temperaturen, da muß man aber auch dem Entwickler etwas zusetzen, z.B. Natriumsulfat. Da Kinofilme einer höheren mechanischen Belastung beim Transport ausgesetzt sind, hat man deren Schicht auch gehärtet.
 

Hallo Jochen,

 

bei der Adox CHS Serie (alt) und den Efke Filmen geht es darum die Emulsion zu "stärken"

Diese ist im nassen Zustand extrem empfindlich, obwohl ich nie Probleme mit der Emulsion hatte.

 

Das Problem mit Ralles "wabbeligen" Film, liegt wohl eher an dem 0,1mm starken PET Träger bei dem CHS 100 KB.

 

LG Oli

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#7
Genau, der Träger ist halt sehr dünn. Ich lege den Film vorm Einspulen in den Kühlschrank. Er ist dann 'stabiler'. Man darf ihn so natürlich nicht im feuchten Badezimmer auf die Spule wickeln. Der Temperaturunterschied hätte ein Tauwasserproblem zur Folge ;-)

 

Ich danke für euer Interesse Members und Oli

 

Gruß Ralle


Das steht auf der Filmpackung (innen):

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Ralf Haun | www.ralfhaun.de
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