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Rodinal f?r APX, Feinstkornentwickler & Tura P400
#31
[quote name='Michael K..' timestamp='1330070592' post='13821']

Das grobe Korn wundert mich nicht. Der Film ist selbst mit 400 ASA schon ?berfordert, auch wenn das als Nennempfindlichkeit draufsteht. Real hat er eher so um die 250 ASA.

Mit Rodinal w?rde ich da noch am ehesten eine Kaltentwicklung (bei 16 ?C) versuchen und die Entwicklungszeit nicht zu lang w?len. Am besten fand ich den APX 400 immer noch in Atomal (A49).



Der dunkle Tr?er ist eine weitere Schw?he des APX 400. Bei alten Filmen kommt erschwerend noch ein erh?ter Grundschleier hinzu, den man selbst bei Lagerung im Tiefk?hler nicht vermeiden kann.

Bei der analogen Verarbeitung kann man das durch entsprechende h?tere Filterung ausgleichen, Scanner tun sich damit schon schwerer.

[/quote]



Ich wei?nicht, wie das bei anderen Scannern ist, aber bei meinen beiden Scannern kann ich jedenfalls keinen Nachteil beim Scannen erkennen, wenn der Tr?er dunkler ist. Das ist Aeigentlich v?lig egal, ob klar oder nicht. Also der HP5 hat z.B. auch keinen klaren Tr?er und ist sehr leicht zu scannen. APX400 kenne ich nicht, der APX100 ist aber auch leicht zu scannen.



lg Thomas
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#32
Es gibt schon einen Unterschied zwischen einem normalen grau eingef?bten Tr?er und einem Film, der einen erh?ten Grundschleider aufweist.

Das krasseste was ich mal zu scannen hatte war ein Rollei Nighthbird aus einer Einwegkamera. Der Film war dermassen verschleiert, dass man M?he hatte, mit blo?m Auge das Motiv auszumachen.



Mein Scanner (ein Reflecta ProScan 4000) hat dann ungef?r 10 Minuten pro Negativ gebraucht. Mit normalen Filmen, wie z.B. APX100, Tmax kommt der Scanner auch gut klar.
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#33
OK ja, wenn er so verschleiert ist, kann ich mir das auch vorstellen. Ich meine ja nicht den Unterschied zwischen gef?btem Tr?er und Schleier, sondern zwischen gef?btem Tr?er und klarem Tr?er.



So ein normal leicht eingef?bter Tr?er ist kein Problem beim Scan. Genausowenig wie die Maske beim Farbfilm ein Problem ist. Es wird immer wieder der "klare Tr?er" im Zusammenhang mit "leichter Scanbarkeit" hervorgehoben wird, ich habe aber bisher noch keinen Nachteil beim Scannen bemerkt, wenn der Tr?er nicht ganz klar ist. Es stimmt zwar, dass manche Filme leichter und anderer schwerer bzw. schlechter zu scannen sind, aber mit dem Tr?er hat das jedenfalls bei mir noch nie was zu tun gehabt.



lg Thomas
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#34
Zitat:Also wenn mir jemand etwas von einem Fu?all-gro?n Filmkorn erz?len will, der hat noch nie einen 400er Tura / APX entwickelt, es geht noch schlimmer, gr?er als Fu??le!



Das stimmt nicht. Auf deinen Bildern hast Du ziemlich sicher Runzelkorn. Das erkennt man wegen des Scans nicht 100% sieht aber so aus.

Der APX 400 ist ein ganz kleines bisschen grobk?niger als der HP 5 aber das sieht man nur ab 30x40 cm vom Kleinbildfilm im direkten Vergleich oder unter dem Mikroskop.

So grobk?nig wie Deine Beispielbilder (soweit es sich nicht um extreme Ausschnitte handelt) ist nicht mal ein 3200er in Microphen.



Hast Du eventuell bei der Verarbeitung gro? Temperaturunterschiede gehabt wie kaltes Wasser oder temperierten Entwickler und dann untemperiertes Stoppbad?



Viele Gr??,



Mirko
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#35
> Der APX 400 ist ein ganz kleines bisschen grobk?niger als der HP 5



Das ist auch meine Erfahrung. Ich habe mehrere hundert St?ck von beiden Sorten verarbeitet.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#36
[quote name='Mirko Boeddecker' timestamp='1330977097' post='13893']

Zitat:Also wenn mir jemand etwas von einem Fußball-großen Filmkorn erzählen will, der hat noch nie einen 400er Tura / APX entwickelt, es geht noch schlimmer, größer als Fußbälle!



Das stimmt nicht. Auf deinen Bildern hast Du ziemlich sicher Runzelkorn. Das erkennt man wegen des Scans nicht 100% sieht aber so aus.

Der APX 400 ist ein ganz kleines bisschen grobkörniger als der HP 5 aber das sieht man nur ab 30x40 cm vom Kleinbildfilm im direkten Vergleich oder unter dem Mikroskop.

So grobkörnig wie Deine Beispielbilder (soweit es sich nicht um extreme Ausschnitte handelt) ist nicht mal ein 3200er in Microphen.



Hast Du eventuell bei der Verarbeitung große Temperaturunterschiede gehabt wie kaltes Wasser oder temperierten Entwickler und dann untemperiertes Stoppbad?



Viele Grüße,



Mirko

[/quote]



Ich habe für alle Flüssigkeiten, auch für das Wasser für die Schlusswässerung eine Temperatur von konstant 20 °C, bzw für die 2. Testenwicklung durchgehend 16°C. Ich habe bei allen Filme ein Stopbad verwendet. Ich benutze das STP Stoppbad 1+25, also unter 3 % Säure. Sogar die Adox CHS bekommen das Stoppbad in dieser Verdünnung ohne Probleme.

Es handelt sich nicht um Ausschnitte.

Ich habe bei keinen meiner bis jetzt entwickelten Filme so ein starkes Korn, selbst der 100er Lucky der auf 400 ASA mit Adonal 1+50 gepusht wurde.

Warscheinlich sind meine Tura Restbestände einfach nur "platt" trotz Tiefkühltruhe seit 98. Mit 200 ASA belichtet sieht der Film ja auch schon viel besser aus.



Was das Scannen betrifft wird sogar von den Herstellern der Scanner hingewiesen, das scannen von Negativen etwas länger dauert als bei Positiven, da durch die Einfärbung des Farbnegatives der Scanner länger braucht um den Scan zu invertieren. (Habe mich mal eingelesen)

Schneller geht es dann wenn die Negative als Positiv gescannt werden und im Bildbearbeitungsprogramm umgekehrt werden.

Ein Filmkorn oder ein eingefärbter Träger können ebenfalls den Scan verlangsamen.

ein 50 ASA Diapositiv ist schneller zu scannen aus ein 400 ASA Positiv!

Also sorgt demnach ein stark eingefärbter Träger oder ein erhöter Grundschleier auf jeden Fall für verlängerte Scanzeiten.



LG Oliver





Letzter Versuch: Tura 400 @ 400 16°C 21 Min Adonal 1+50



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#37
Mit was f?r einen Scanner arbeitest du denn?



Wenn ich mit meinem Canoscan 8800 KB-Negative scanne, erhalte ich auch ein so brutales Korn, vor Allem, wenn noch eine Unterbelichtung vorliegt. Wenn ich das Negativ jedoch analog vergr?ere, sieht das pl?zlich ganz anders aus.



Der APX 400 ist zwar relativ grobk?nig, aber ein HP5 plus oder Tri-X sieht auch nicht gravierend besser aus.



Viele Gr??

Volker
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#38
Ich kann mir gut vorstellen, dass der Unterschied eher von Software zum Scannen als vom Scanner kommt.
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#39
Wegen einem eventuell zu starken Schleier oder zu dunklem Träger: Zumindest bei dem Epson V700, mit dem ich arbeiten kann, gibt es einen Trick, mit dem man die Intensität bzw. die Tiefe des Scannens steuern kann (also so, als würde man beim Vergrößern länger belichten): man legt eine matte Folie ohne Struktur auf den "Sensor" ganz oben. Dann dauert das Scannen richtig lange, weil hier alles viel langsamer bzw. tiefer abgetastet wird (der Scanner denkt dann wohl, die Lampe wäre zu dunkel). Bei einem "normalen" Negativ würde man dann ein viel zu dunkles Positiv - mit top Lichterzeichnung allerdings - erhalten. Hier wird alles aus dem Negativ gekitzelt. Ich scanne auf diese Art oftmals in einem zweiten Durchgang nur für die Lichter und baue die beiden Scans dann per EBV zusammen.
Gruß,

Thomas
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#40
Hallo zusammen



Ich benutze einen Reflekta RPS 3600 Pro Scanner mit Silverfast AFL 6 Software.



Diascans sind absolut feink?nig, selbst Scans von 400 ASA Sensias sind fast Kornfrei.

Der 100 ASA Agfa APX pr?entiert sein Adonalkorn recht ordentlich, aber mit knackiger Sch?fe.

Tech Pan @ 50 ASA in Caffenol ist Kornfrei und T-Max 100 hat ein minimales Korn trotz Adonal.



Ich werde morgen mal einen FP4 (warscheinlich in Adonal besser aufgehoben) und einen T-Max Scannen. Beide haben in Ultrafin Plus 1+6 gebadet.



LG Oliver
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